Dienstag, 21. Januar 2014

Homosexualität in der Wirtschaft

Verstecken war gestern
In der freien Wirtschaft scheint das Coming-out fast so schwer zu sein wie im Fußball. In Darmstadt trifft sich ein Mal im Monat der „Verband schwuler Führungskräfte“. 
Das Coming-out des Fußballers Thomas Hitzlsperger hat eine Debatte um die Gleichstellung Homosexueller ausgelöst. Der „Verband schwuler Führungskräfte“ beschäftigt sich in Darmstadt schon länger mit Diskriminierung in der freien Wirtschaft.
Rainer Bauer hat 17 Jahre lang im Management eines deutschen Flugkonzerns gearbeitet, doch dann ging es nicht mehr. „Ich hab’ mich nicht geoutet, bis ich aufgeflogen bin“, erzählt er. „Und dann bin ich gemobbt worden.“ Schließlich kehrte er dieser Welt den Rücken und machte sich selbstständig.

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Standortvorteil Homosexualität
 
Je toleranter eine Gesellschaft, desto stärker ihre Wirtschaft. Wer die Kreativen verjagt, darf sich nicht wundern, wenn seine Wirtschaft darbt.

Kann sich ein offener Umgang mit Homosexualität für die Gesellschaft lohnen? Eindeutig ja! Homosexualität ist in Deutschland deutlich akzeptierter als noch vor 15 Jahren. Die rasante Entwicklung begann mit der Abschaffung des Strafparagrafen 175 über die Einführung der Lebenspartnerschaft bis hin zu „Diversity“-Konzepten in großen Unternehmen. Letztlich führte all dies zu einem unverkrampften Umgang miteinander.

Dabei hat Deutschland lange gebraucht, um sich zu bewegen. Aber nachdem 2001 die Lebenspartnerschaft eingeführt war und Klaus Wowereit sich outete, entwickelte sich ein offenerer Umgang. Schwule Männer und lesbische Frauen sprachen häufiger über ihre jeweiligen Partner – und nicht mehr verschämt über „einen Freund“ oder „eine Freundin“. Dennoch ist die Akzeptanz, das zeigen Studien, noch nicht zufriedenstellend.

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