Nach dem vorläufigen Scheitern der letzten Strafverschärfung
plant die Regierungspartei nun, "Werbung" für Homosexualität mit
Gefängnis zu bestrafen.
In Uganda droht erneut eine Verschärfung der Gesetzgebung gegen Schwule,
Lesben und Transsexuelle. Nachdem im August ein Gericht die letzte,
international kritisierte Strafverschärfung vorläufig ausgesetzt hatte (queer.de berichtete),
hat ein Ausschuss der Regierungspartei in den letzten Tagen einen neuen
Gesetzentwurf vorgelegt, der erstmals auch "Werbung" für Homosexualität
unter Strafe stellen soll – mit Gefängnisstrafen.
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Mittwoch, 12. November 2014
Saudi-Arabien: Mann wegen Homosexualität verurteilt
Erneut muss ein Mann wegen Homosexualität im Königreich mehrere Jahre ins Gefängnis.
Im Osten Saudi-Arabiens ist ein Mann wegen "unzüchtiges Verhaltens" in Anwesenheit anderer Männer zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Wie saudische Medien melden, muss der Mann laut dem Urteil des Gerichts der Großstadt Dammam außerdem eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 Saudi-Rial (über 20.000 Euro) bezahlen.
Der Mann, dessen Alter als zwischen 30 und 40 Jahren angegeben wird, war den Berichten zufolge von der gefürchteten saudischen Religionspolizei, dem sogenannten "Komitee für die Verbreitung von Tugendhaftigkeit und Verhinderung von Lastern", verhaftet worden. Ihm wurde vorgeworfen, in sozialen Netzwerken Nacktbilder veröffentlicht und nach gleichgeschlechtlichen Sexpartnern gesucht zu haben. Die Polizei hatte das Handy des Mannes konfisziert – und soll darauf weitere "anstößige" Fotos gefunden haben.
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Im Osten Saudi-Arabiens ist ein Mann wegen "unzüchtiges Verhaltens" in Anwesenheit anderer Männer zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Wie saudische Medien melden, muss der Mann laut dem Urteil des Gerichts der Großstadt Dammam außerdem eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 Saudi-Rial (über 20.000 Euro) bezahlen.
Der Mann, dessen Alter als zwischen 30 und 40 Jahren angegeben wird, war den Berichten zufolge von der gefürchteten saudischen Religionspolizei, dem sogenannten "Komitee für die Verbreitung von Tugendhaftigkeit und Verhinderung von Lastern", verhaftet worden. Ihm wurde vorgeworfen, in sozialen Netzwerken Nacktbilder veröffentlicht und nach gleichgeschlechtlichen Sexpartnern gesucht zu haben. Die Polizei hatte das Handy des Mannes konfisziert – und soll darauf weitere "anstößige" Fotos gefunden haben.
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Commerzbank: Coming-out-Kurse für Mitarbeiter
Homosexualität am Arbeitsplatz ist noch immer
ein Tabuthema. Um ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Angst vor
dem Coming-out vor den Kollegen zu nehmen, bietet die Commerzbank seit
einiger Zeit sogar interne Coming-out-Kurse an. Unterstützt wird sie
dabei von dem schwul-lesbischen Mitarbeiter-Netzwerk ARCO.
"Ich war selbst ungeoutet, als ich zur Commerzbank gekommen bin und war mit dem Thema selbst wenig in Berührung. Weil ich ursprünglich aus einem ganz kleinen Dorf in der Pfalz komme, da habe ich keine Berührungspunkte mit dem Thema gehabt. Und unser Ausbildungschef ist mit dem Thema offen umgegangen.
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Grüne werfen ARD Diskriminierung vor
Die Grünen haben die Werbung für die ARD-Themenwoche “Toleranz” als
diskriminierend kritisiert und Konsequenzen gefordert. “Ich erwarte von
der ARD ein Überdenken ihres Diskriminierungs-Themenspecials”, sagte der
innenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck,
dem “Handelsblatt” (Online-Ausgabe). “Die öffentlich-rechtlichen Medien
verlassen ihren gesetzlichen Auftrag, wenn sie Minderheiten in ihrer
Existenz infrage stellen.”
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Nun kann man darüber streiten, ob "Toleranz" wirklich das richtige Wort in Bezug auf Homosexualität ist. Denn gleichgeschlechtliche Paare sind so normal wie der Sonnenaufgang am Morgen, Homosexualität ist ebenso natürlich wie Heterosexualität.
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In der ARD fragt man sich eine Woche lang, ob Homosexualität normal ist
Nicht falsch verstehen: Es ist gut, dass es in der ARD eine ganze Woche dem Thema "Toleranz" gewidmet wird. Das ist wichtig. Besonders für jene, die bisher Probleme haben, andere Lebensentwürfe als den eigenen zu akzeptieren. Das Fernsehen ist ein geeignetes Medium, um auch diese Menschen zu erreichen.Nun kann man darüber streiten, ob "Toleranz" wirklich das richtige Wort in Bezug auf Homosexualität ist. Denn gleichgeschlechtliche Paare sind so normal wie der Sonnenaufgang am Morgen, Homosexualität ist ebenso natürlich wie Heterosexualität.
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Russland: Milonow empört über Transgender-Hochzeit
Der Initiator des
umstrittenen Gesetzes zur Homosexuellen-Propaganda in Russland zeigt
sich empört über die Hochzeit eines lesbischen Paares.
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Montag, 10. November 2014
Tausende bei Gay Pride in Hongkong
Tausende Menschen haben sich am Gay Pride in Hongkong beteiligt und mehr
Respekt für Homosexuelle eingefordert. Einige sagten, es sei noch viel
zu tun, damit die Leute toleranter würden. Andere berichteten, dass es
bereits mehr Akzeptanz gebe.
Tausende Menschen haben sich am Gay Pride in Hongkong beteiligt und mehr Respekt für Homosexuelle eingefordert. Trotz des Regens zogen nach Schätzung eines AFP-Reporters rund 3000 Teilnehmer durch die chinesische Sonderverwaltungszone. Die Organisatoren bezifferten die Teilnehmerzahl bei der sechsten Auflage des Gay Pride in der ehemaligen britischen Kronkolonie auf 9000.
Weiterlesen auf unternehmen-heute.de
Tausende Menschen haben sich am Gay Pride in Hongkong beteiligt und mehr Respekt für Homosexuelle eingefordert. Trotz des Regens zogen nach Schätzung eines AFP-Reporters rund 3000 Teilnehmer durch die chinesische Sonderverwaltungszone. Die Organisatoren bezifferten die Teilnehmerzahl bei der sechsten Auflage des Gay Pride in der ehemaligen britischen Kronkolonie auf 9000.
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Tabuthema in Lettland - Außenminister outet sich als homosexuell
Der lettische Außenminister Edgars Rinkevics (41) hat sich als homosexuell geoutet. "Ich verkünde stolz, ich bin schwul", schrieb Rinkevics im Kurznachrichtendienst Twitter. Ein Sprecher des Außenministeriums in Riga bestätigte die Echtheit des Tweets vom Donnerstagabend. Rinkevics ist der erste führende Politiker in dem baltischen Land, der sich offen zu seiner Homosexualität bekennt:
Der lettische Verband der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT) dankte Rinkevics für seinen "Mut und historischen Schritt hin zu einem offeneren, vielfältigen und besseren Lettland". Die Verbandvorsitzende Kristine Garina äußerte die Hoffnung, dass noch weitere Prominente dem Vorbild des Außenamtschefs folgen.
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Der lettische Verband der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT) dankte Rinkevics für seinen "Mut und historischen Schritt hin zu einem offeneren, vielfältigen und besseren Lettland". Die Verbandvorsitzende Kristine Garina äußerte die Hoffnung, dass noch weitere Prominente dem Vorbild des Außenamtschefs folgen.
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