Mittwoch, 12. Februar 2014

Luxushotel führt symbolischen Protest gegen Putin

- From Oslo to Sochi with Love
Wenn Gäste des mondänsten Hotels Norwegens anreisen, dem Hotel The Thief in Oslo, werden sie von mehreren sich küssenden Paaren begrüßt - heterosexuellen, homosexuellen und aus verschiedenen ethnischen Gruppen bestehend - eine leidenschaftliche Unterstützung der weltweiten Principle-6-Kampagne. Hinter der Initiative stehen die Veranstalter von Europride 2014 und der norwegische Hotel-Tycoon Petter Stordalen.

Homophob? Muss nicht sein

Sexuelle Orientierung ist keine Entscheidung. Dennoch fühlen sich manche von Schwulen und Lesben bedroht. Das lässt sich ändern.  
Ein Gastbeitrag von Ulrich Klocke

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie oft Heterosexualität zur Schau gestellt wird? Paare, die händchenhaltend flanieren; Kolleginnen, die auf der Arbeit von ihrem Freund erzählen; Politiker, die auf Wahlplakaten mit Frau und Kindern posieren; Tanten, die ihren Neffen fragen, ob er schon eine Freundin hat. Wenn Thomas Hitzlsperger aber nicht länger verheimlichen möchte, dass er sich zu Männern hingezogen fühlt; wenn lesbische, schwule, trans- und intergeschlechtliche Personen in der Schule berücksichtigt werden wollen, dann fühlen sich viele belästigt oder bedroht. In Leserkommentaren ist von "Modeerscheinung" die Rede, von "permanentem Outing". Menschen, denen die Allgegenwärtigkeit von Heterosexualität gar nicht auffällt, wird es zu intim, selbst wenn es gar nicht um Sex geht.
Warum ist das so, woher kommt diese Abneigung? Vor allem drei Faktoren beeinflussen die Entstehung von Homophobie: rigide Geschlechternormen, eine fundamentalistische Religiosität und Unkenntnis.

Weiterlesen auf http://www.zeit.de/wissen/2014-02/homophobie-ursachen-folgen-akzeptanz



Kommentar Andy

Ein wirklich gelungener Beitrag der den Kern des Problems sehr gut beschreibt.

Mardi Gras in Sydney beginnt mit Solidaritätsaktion für Russland

Massen-Händchenhalten für Sotschi in Australien

Die australische Hafenstadt Sydney ist wieder ganz im Zeichen einer der größten schwul-lesbischen Veranstaltungen der Welt: Am Freitag wurde dort der Mardi Gras eröffnet, indem auf dem Rathaus offiziell die Regenbogenflagge gehisst wurde. Dieses Jahr steht das Festival unter dem Titel „Kaleidoscope“. Am Sonntag fand eine Solidaritätsaktion mit Lesben und Schwulen in Russland statt.

Weiterlesen auf http://www.ggg.at/index.php?id=62&tx_ttnews[tt_news]=5804&cHash=796ef9575d489001215913f0420c72fc

TV-Kritik

Maischberger-Talk über Homosexualität: Wenn Worte wehtun

Werden in Baden-Württemberg demnächst die Kinder in der Schule schwul gemacht? Und muss man so eine dumme Frage überhaupt ernsthaft diskutieren? Man muss es offenbar. Immer wieder. Und geduldig wie Sandra Maischberger.

So einfach ist das also.
"Wir müssen nicht über die einzelnen Worte so viel nachdenken", sprach Hartmut Steeb ganz am Anfang der aktuellen Ausgabe von "Menschen bei Maischberger". Zur Debatte stand der gerade entstehende neue Bildungsplan in Baden-Württemberg, in dem vorgesehen werden soll, den Schülerinnen und Schülern jede denkbare sexuelle Orientierung als gleichwertig zu vermitteln, sowie die Online-Petition dagegen, in der befürchtet wird, es drohe nun eine "moralische Umerziehung" an den Schulen.

Weiterlesen auf http://www.spiegel.de/kultur/tv/tv-kritik-zu-maischberger-talk-ueber-homosexualitaet-a-952888.html

Dienstag, 11. Februar 2014

Humanisten kritisieren Bildungsgegner scharf

KONSTANZ. (hpd/habo) Die Humanistische Alternative Bodensee (HABO) kritisiert die Gegner des neuen baden-württembergischen Bildungsplans scharf. Diese haben eine Petition gegen die Pläne der Landesregierung gestartet, sexuelle Vielfalt in der Schule zu thematisieren. In einer Pressemitteilung wirft ihnen die HABO vor, mit Halbwahrheiten zu argumentieren und Hysterie zu schüren.

Die Empörung gegenüber einem noch im Werden befindlichen Bildungsplan ist ebenso gespielt wie manche Taktik seiner Kritiker, die die Erwähnung von pluralistischen Persönlichkeitseigenschaften eines Menschen in der Schule verboten sehen möchten. Das scheinbare Entsetzen ist gerade im aktuellen Kontext neuerlich von großen Halbwahrheiten geprägt, wie es auch Vertreter der Gegenpetition eigens durch ihren gesamten Duktus, in dem die derzeitige Debatte geführt wird, zeigen. In vielen Stellungnahmen belegen gerade konservative Kreise, wie wichtig es ist, die Diskussion voranzutreiben. Die Zukunft Deutschlands hänge davon ab, was den Schülern in Baden-Württemberg “indoktiniert” werde, so ein Aufruf einer entsprechenden Initiative. Mit bewusst gewählten Abkürzungen wie “HS-Schlagseite” wird die Begrifflichkeit der Homosexualität aus dem Wortschatz verbannt, tabuisiert und von Manchem aus “lauter Ekel” nicht mehr in den Mund genommen. Mehr Verachtung geht nicht!

 Weiterlesen auf http://hpd.de/node/17805

Homosexuelle empört über Maischberger-Talk

Schwule und Lesben laufen Sturm gegen Gästeauswahl. Einem schwulen Politiker und einem Travestiekünstler säßen "notorische Homo-Hasser" gegenüber.

Berlin/Hamburg. Eine ARD-Talkshow von Sandra Maischberger, 47, zum Thema Homosexualität hat schon vor der Ausstrahlung Kritik ausgelöst. Den Titel der für diesen Dienstag (23.10 Uhr) vorgesehenen Gesprächsrunde "Homosexualität auf dem Lehrplan: Droht die moralische Umerziehung?" bezeichnete das Schwulen- und Lesbenmagazin "Queer" als "doppelte Unverschämtheit". Moderatorin Maischberger wies die Vorwürfe zurück.

Weiterlesen auf http://www.abendblatt.de/kultur-live/tv-und-medien/article124710240/Homosexuelle-empoert-ueber-Maischberger-Talk.html




Vor Sendung am Dienstag
Maischberger antwortet auf Kritik


Die Moderatorin verteidigt ihren TV-Talk mit Homo-Hassern, man müsse beide Seiten berücksichtigen. Die Redaktion gibt dem Sendungstitel zwei zusätzliche Anführungszeichen.


Ende letzter Woche wurde bekannt, dass die Talkshow "Menschen bei Maischberger" am morgigen Dienstag fragt:

Homosexualität auf dem Lehrplan: Droht die moralische Umerziehung?

Weiterlesen auf http://www.queer.de/detail.php?article_id=21006




Kommentar Andy

Das Magazin Queer hat doch mit den Vorwürfen völlig Recht. Man stelle sich mal vor wenn es nicht um Homosexualität ginge sondern um - sagen wir mal Rassismus und Judenhetze. Ob die ARD da auch einige Leute von den Republikanern und der NPD einläd, damit die dann im Fernsehen groß und breit ihre unterschiedlichen Meinungen darlegen können? 

Wie bei queer schon zu lesen ist - bei manchen Dingen kann und darf es keine verschiedenen Meinungen geben.



Ex-Bundestagspräsident Thierse nimmt Homo-Gegner in Schutz

In einem Interview verteidigt der Ex-Bundestagspräsident das Recht von Homo-Gegnern, Schwule und Lesben als minderwertige Gefahr für Kinder zu charakterisieren.

Der SPD-Politiker Wolfgang Thierse war zuletzt vor gut einem Jahr in den Schlagzeilen, als der Berliner gegen Einwanderer aus Schwaben wütete. Jetzt hat er eine neue Passion gefunden: Homo-Gegner verteidigen. Im Deutschlandfunk kritisierte er Homo-Aktivisten, die es wagen, ihren Gegnern Intoleranz vorzuwerfen:

Weiterlesen auf http://www.queer.de/detail.php?article_id=21008




Kommentar Andy

Also um es mal etwas volkstümlich auszudrücken - Thierse tickt schon lange nicht mehr ganz richtig. Toleranz zeigen für Intoleranz? Meint der Typ das wirklich ernst? Wahrscheinlich ist er wie viele andere Menschen, religiös derart verblendet, dass er die Realität einfach nicht mehr so wahrnimmt wie sie nunmal ist.