Freiheit ist ansteckend
Beschluss vom 26. LSVD-Verbandstag (Berlin, April 2014)
Für eine demokratische Gesellschaft sollte es Standard sein, dass Lesben, Schwule und Transmenschen als gleichberechtigter Teil gesellschaftlicher Normalität gelten. Das ist in Deutschland offensichtlich noch nicht der Fall. Noch immer gibt es nicht die gleichen Rechte. Die Debatten der letzten Monate über öffentliches Coming-out, über Forderungen nach (Re-)Tabuisierung der Existenz von Lesben und Schwulen und die Legitimität von Diskriminierung zeigen: Homophobie ist nach wie vor virulent.
Gleichzeitig ist es ermutigend, wie viele Stimmen sich in der Öffentlichkeit gegen Homophobie stark machen. Lesben, Schwule und Transgender sind nicht auf sich allein gestellt. Es ist eine historisch höchst bedeutsame Zäsur, dass sich heute eine breite Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland stabil für Gleichberechtigung und Anerkennung ausspricht, dass die Mehrheit der Menschen in einer Gesellschaft der Freien und Gleichen leben will ohne Diskriminierung und Herabwürdigung von Lesben, Schwulen und Transmenschen.
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Donnerstag, 10. April 2014
Diskussion um „sexuelle Vielfalt“ - „Ich will nicht erduldet werden“
Auf Einladung der taz diskutierten Minister, Kirche und Homosexuelle über den Bildungsplan in Baden-Württemberg, der nun überarbeitet wird.
ESSLINGEN taz | „Zur Homosexualität kann man nicht erzogen werden, aber zu Homophobie.“ Annemarie Renftle weiß, wovon sie spricht. Sie ist Lehrerin, offen lesbisch und unterrichtet an einem Gymnasium in Stuttgart. In ihrem Unterricht behandelt sie auch Themen wie gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Sie merkt dabei, dass die Schüler neugierig sind und Fragen stellen, die beantwortet werden wollen. Nur wenn es darum geht, was Lesben im Bett machen, antwortet Renftle nicht. „Fragt doch euren Mathelehrer und schaut ob der euch ’ne Antwort gibt.“
Renftle saß Ende März bei einer Diskussionsveranstaltung der taz in Stuttgart zum Thema „Bildungsziel sexuelle Vielfalt?“ auf dem Podium. Sexuelle Vielfalt soll künftig auch im neuen Bildungsplan des Landes verankert werden. Dagegen regt sich in Baden-Württemberg heftiger Protest. Von Umerziehung ist die Rede. Am Dienstag wurde bekannt, dass die Regierung um Winfried Kretschmann den Bildungsplan nun erweitern will.
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ESSLINGEN taz | „Zur Homosexualität kann man nicht erzogen werden, aber zu Homophobie.“ Annemarie Renftle weiß, wovon sie spricht. Sie ist Lehrerin, offen lesbisch und unterrichtet an einem Gymnasium in Stuttgart. In ihrem Unterricht behandelt sie auch Themen wie gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Sie merkt dabei, dass die Schüler neugierig sind und Fragen stellen, die beantwortet werden wollen. Nur wenn es darum geht, was Lesben im Bett machen, antwortet Renftle nicht. „Fragt doch euren Mathelehrer und schaut ob der euch ’ne Antwort gibt.“
Renftle saß Ende März bei einer Diskussionsveranstaltung der taz in Stuttgart zum Thema „Bildungsziel sexuelle Vielfalt?“ auf dem Podium. Sexuelle Vielfalt soll künftig auch im neuen Bildungsplan des Landes verankert werden. Dagegen regt sich in Baden-Württemberg heftiger Protest. Von Umerziehung ist die Rede. Am Dienstag wurde bekannt, dass die Regierung um Winfried Kretschmann den Bildungsplan nun erweitern will.
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Mutig in der Türkei: Schwuler Referee gibt nicht auf
Halil Ibrahim Dincdag kämpft gegen Ausgrenzung
Von Marcel Stein
Stadtrundfahrt stand so ziemlich als erstes auf dem Plan. Irgendwo verständlich, Halil Ibrahim Dincdag ist schließlich zum ersten Mal außerhalb der Türkei. Also Potsdamer Platz, Brandenburger Tor und Reichstag. Aber wichtiger war die Abendgestaltung, da pfiff Dincdag ein Fußball-Freundschaftsspiel zwischen TeBe II und Türkiyemspor III. Es war extra für ihn anberaumt worden. Damit er mal wieder pfeifen kann.
Vor allem aber ist der Schiedsrichter gerade in Deutschland, um von seinem Schicksal zu berichten. Dincdag ist homosexuell, weshalb er in der Türkei nicht mehr alles tun kann, was er tun möchte. Auf Einladung des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg sowie der Klubs Tennis Borussia und Roter Stern Leipzig erzählt er am heutigen Donnerstag in Berlin (Tristeza, Pannierstr. 5, 19 Uhr) und am Sonnabend in Leipzig in Vorträgen über sein Leben.
Weiterlesen auf www.morgenpost.de
Von Marcel Stein
Stadtrundfahrt stand so ziemlich als erstes auf dem Plan. Irgendwo verständlich, Halil Ibrahim Dincdag ist schließlich zum ersten Mal außerhalb der Türkei. Also Potsdamer Platz, Brandenburger Tor und Reichstag. Aber wichtiger war die Abendgestaltung, da pfiff Dincdag ein Fußball-Freundschaftsspiel zwischen TeBe II und Türkiyemspor III. Es war extra für ihn anberaumt worden. Damit er mal wieder pfeifen kann.
Vor allem aber ist der Schiedsrichter gerade in Deutschland, um von seinem Schicksal zu berichten. Dincdag ist homosexuell, weshalb er in der Türkei nicht mehr alles tun kann, was er tun möchte. Auf Einladung des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg sowie der Klubs Tennis Borussia und Roter Stern Leipzig erzählt er am heutigen Donnerstag in Berlin (Tristeza, Pannierstr. 5, 19 Uhr) und am Sonnabend in Leipzig in Vorträgen über sein Leben.
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Bildungsplan in Baden Württemberg
Rot-Grün streicht die "sexuelle Vielfalt"
Wochenlang wurde über das Thema Homosexualität im Schulunterricht gestritten. Jetzt justiert die Stuttgarter Landesregierung nach. Sie will aber trotz der Massenproteste nicht eingeknickt sein.
Von Julia Giertz
Nach wochenlangen heftigen Debatten rückt die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg von dem ersten Entwurf des Bildungsplans 2015 ab und knickt damit nach Ansicht ihrer Kritiker ein. Schüler sollen nach den neuen Plänen nicht nur die Achtung vor Menschen mit verschiedenen sexuellen Orientierungen lernen. Vielmehr solle auch Toleranz gegenüber unterschiedlichen Nationalitäten, Ethnien, Religionen oder Kulturen gelehrt werden, erläuterten Kultusminister Andreas Stoch (SPD) und Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart. Mehr als 190 000 Menschen hatten zuletzt mit einer Petition gegen einen "Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens" protestiert.
Die "Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt" soll nun als eigene "Leitperspektive" von insgesamt sechs Grundsätzen etabliert werden. Die FDP im Landtag sprach von einer Kehrtwende der Landesregierung angesichts der Forderungen der Opposition. Der CDU geht die "rein kosmetische Korrektur" nach Einwänden von Eltern und Christdemokraten nicht weit genug.
Weiterlesen auf www.welt.de
Grün-Rot präzisiert Bildungsplan
Seit Wochen wird in Baden-Württemberg heftig über "Akzeptanz sexueller Vielfalt" gestritten, wie sie in einem Arbeitspapier zum neuen Bildungsplan an Schulen gefordert wird. Nun will die Landesregierung das Thema neu einordnen und damit versachlichen. Kritiker sprechen von einem Einknicken.
Mit ihren Änderungen an dem Arbeitspapier will die Landesregierung klarstellen, was sie mit den Inhalten des Bildungsplans erreichen will: Die Schüler sollen lernen, mit Vielfalt und Verschiedenheit tolerant umzugehen und sie zu akzeptieren, dabei soll sexuelle Vielfalt nur ein Thema neben anderen sein, zum Beispiel Religion oder Nationalität. Grün-Rot reagiert damit auf Kritik, die Landesregierung werte das Thema "Akzeptanz sexueller Vielfalt" auf und dränge damit Schüler in eine bestimmte Richtung.
Statt eines Querschnittsthemas "sexuelle Vielfalt" solle es die neue allgemeine Leitperspektive "Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt" geben, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart. "Ich bin überzeugt, dass das die Debatte versachlichen wird." Im Kern der Sache ändere sich damit nichts. Doch dieser Kern werde anders gefasst und klarer eingeordnet, um Missverständnisse auszuräumen.
Weiterlesen auf www.swr.de
Wochenlang wurde über das Thema Homosexualität im Schulunterricht gestritten. Jetzt justiert die Stuttgarter Landesregierung nach. Sie will aber trotz der Massenproteste nicht eingeknickt sein.
Von Julia Giertz
Nach wochenlangen heftigen Debatten rückt die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg von dem ersten Entwurf des Bildungsplans 2015 ab und knickt damit nach Ansicht ihrer Kritiker ein. Schüler sollen nach den neuen Plänen nicht nur die Achtung vor Menschen mit verschiedenen sexuellen Orientierungen lernen. Vielmehr solle auch Toleranz gegenüber unterschiedlichen Nationalitäten, Ethnien, Religionen oder Kulturen gelehrt werden, erläuterten Kultusminister Andreas Stoch (SPD) und Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart. Mehr als 190 000 Menschen hatten zuletzt mit einer Petition gegen einen "Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens" protestiert.
Die "Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt" soll nun als eigene "Leitperspektive" von insgesamt sechs Grundsätzen etabliert werden. Die FDP im Landtag sprach von einer Kehrtwende der Landesregierung angesichts der Forderungen der Opposition. Der CDU geht die "rein kosmetische Korrektur" nach Einwänden von Eltern und Christdemokraten nicht weit genug.
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Grün-Rot präzisiert Bildungsplan
Seit Wochen wird in Baden-Württemberg heftig über "Akzeptanz sexueller Vielfalt" gestritten, wie sie in einem Arbeitspapier zum neuen Bildungsplan an Schulen gefordert wird. Nun will die Landesregierung das Thema neu einordnen und damit versachlichen. Kritiker sprechen von einem Einknicken.
Mit ihren Änderungen an dem Arbeitspapier will die Landesregierung klarstellen, was sie mit den Inhalten des Bildungsplans erreichen will: Die Schüler sollen lernen, mit Vielfalt und Verschiedenheit tolerant umzugehen und sie zu akzeptieren, dabei soll sexuelle Vielfalt nur ein Thema neben anderen sein, zum Beispiel Religion oder Nationalität. Grün-Rot reagiert damit auf Kritik, die Landesregierung werte das Thema "Akzeptanz sexueller Vielfalt" auf und dränge damit Schüler in eine bestimmte Richtung.
Statt eines Querschnittsthemas "sexuelle Vielfalt" solle es die neue allgemeine Leitperspektive "Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt" geben, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart. "Ich bin überzeugt, dass das die Debatte versachlichen wird." Im Kern der Sache ändere sich damit nichts. Doch dieser Kern werde anders gefasst und klarer eingeordnet, um Missverständnisse auszuräumen.
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EKD-Chef kritisiert Birgit Kelle
Eine der prominentesten Homo-Gegnerinnen betreibt nach Ansicht
des EKD-Chefs "populistische Anbiederei". Die Publizistin sieht sich
aber wieder einmal als Opfer ungerechtfertigter Kritik.
Beim Thema "Gender-Mainstreaming" ist es zu einer Fern-Auseinandersetzung zwischen dem gemäßigten EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider und der radikal-katholischen Aktivistin Birgit Kelle gekommen. Unter dem englischen Begriff versteht man das Bestreben der Politik, die Gleichheit zwischen den Geschechtern voranzutreiben; er ist unter Konservativen zu einem Schimpfbegriff geworden, unter den tw. auch der Kampf für Homo- und Transrechte gezählt werden. Kelle hatte das wiederholt als "Genderwahn" und "wirre Ideologie" bezeichnet.
Weiterlesen auf www.queer.de
Beim Thema "Gender-Mainstreaming" ist es zu einer Fern-Auseinandersetzung zwischen dem gemäßigten EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider und der radikal-katholischen Aktivistin Birgit Kelle gekommen. Unter dem englischen Begriff versteht man das Bestreben der Politik, die Gleichheit zwischen den Geschechtern voranzutreiben; er ist unter Konservativen zu einem Schimpfbegriff geworden, unter den tw. auch der Kampf für Homo- und Transrechte gezählt werden. Kelle hatte das wiederholt als "Genderwahn" und "wirre Ideologie" bezeichnet.
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Niemand macht Eure Kinder schwul!
Bildungsplan 2015! Fünf Gründe warum sich alle mal etwas entspannen sollten.
Der neue Bildungsplan für Baden-Württemberg soll das Thema sexuelle Vielfalt im Schulunterricht fächerübergreifend behandeln. Ziel ist es, den Kindern einen offeneren und selbstverständlicheren Umgang mit Homo- und Transsexualität zu vermitteln. Das wiederum passt so einigen konservativen Gruppen gar nicht in den Kram.
Als ich kürzlich zu Besuch in meiner Heimat, unserer liebsten Schwabenmetropole Stuttgart war, bin ich zufällig in die Demonstration gegen die Bildungsplanreform 2015 gelaufen. Und es hat mich schon sehr erschrocken, mit welchen Parolen da gegen die vermeintlich frühzeitige Sexualisierung von Kindern demonstriert wird. Nun fand am vergangenen Wochenende in Stuttgart bereits die dritte Demo gegen diese Reform statt. Banner mit der Aufschrift 'Schritt zur Legalisierung der Pädophilie?' werden da durch die Landeshauptstadt getragen. Sorry Leute, aber da komm ich echt nicht mehr mit. Völlig argumentationsarm, unreflektiert und zusammenhangslos wird gegen eine Reform demonstriert, die versucht, das Leben nicht-heterosexueller Menschen ein wenig einfacher zu machen.
Weiterlesen auf www.viva.tv
Der neue Bildungsplan für Baden-Württemberg soll das Thema sexuelle Vielfalt im Schulunterricht fächerübergreifend behandeln. Ziel ist es, den Kindern einen offeneren und selbstverständlicheren Umgang mit Homo- und Transsexualität zu vermitteln. Das wiederum passt so einigen konservativen Gruppen gar nicht in den Kram.
Als ich kürzlich zu Besuch in meiner Heimat, unserer liebsten Schwabenmetropole Stuttgart war, bin ich zufällig in die Demonstration gegen die Bildungsplanreform 2015 gelaufen. Und es hat mich schon sehr erschrocken, mit welchen Parolen da gegen die vermeintlich frühzeitige Sexualisierung von Kindern demonstriert wird. Nun fand am vergangenen Wochenende in Stuttgart bereits die dritte Demo gegen diese Reform statt. Banner mit der Aufschrift 'Schritt zur Legalisierung der Pädophilie?' werden da durch die Landeshauptstadt getragen. Sorry Leute, aber da komm ich echt nicht mehr mit. Völlig argumentationsarm, unreflektiert und zusammenhangslos wird gegen eine Reform demonstriert, die versucht, das Leben nicht-heterosexueller Menschen ein wenig einfacher zu machen.
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Uganda: Kein Homosexuellenbann in katholischen Spitälern
Trotz diskriminierendem neuen Gesetz sollen Homosexuelle behandelt werden wie jeder andere Patient auch
Kampala, 09.04.2014 (KAP) Katholische Krankenhäuser im ostafrikanischen Uganda wollen homosexuelle Patienten nicht benachteiligen. Der Leiter der katholischen Gesundheitseinrichtungen (Uganda Catholic Medical Bureau, UCMB), Sam Orach, sagte der Tageszeitung "The Observer" (Mittwoch), trotz des neuen Gesetzes gegen Homosexuelle sollten diese weiter Zugang zu katholischen Krankenhäusern haben und dort behandelt werden wie jeder andere Patient auch. Man werde keinen Unterschied machen.
Weiterlesen auf www.kathweb.at
Kommentar Andy
Ich bin mir nicht sicher wie man diese Nachricht auffassen soll. Ist es nun eine heausragende Leistung von Toleranz und Nächstenliebe oder eher der Gipfel einer überheblichen Weltsicht. Wobei ich ja dazu neige, die Behandlung von Menschen in Krankenhäusern unabhängig von ihren Geschlecht, ihrer Nationalität, Religionszugehörigkeit oder sexuellen Orientierung als etwas Normales zu betrachten, worauf nicht explizit hingewiesen werden muß.
Kampala, 09.04.2014 (KAP) Katholische Krankenhäuser im ostafrikanischen Uganda wollen homosexuelle Patienten nicht benachteiligen. Der Leiter der katholischen Gesundheitseinrichtungen (Uganda Catholic Medical Bureau, UCMB), Sam Orach, sagte der Tageszeitung "The Observer" (Mittwoch), trotz des neuen Gesetzes gegen Homosexuelle sollten diese weiter Zugang zu katholischen Krankenhäusern haben und dort behandelt werden wie jeder andere Patient auch. Man werde keinen Unterschied machen.
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Kommentar Andy
Ich bin mir nicht sicher wie man diese Nachricht auffassen soll. Ist es nun eine heausragende Leistung von Toleranz und Nächstenliebe oder eher der Gipfel einer überheblichen Weltsicht. Wobei ich ja dazu neige, die Behandlung von Menschen in Krankenhäusern unabhängig von ihren Geschlecht, ihrer Nationalität, Religionszugehörigkeit oder sexuellen Orientierung als etwas Normales zu betrachten, worauf nicht explizit hingewiesen werden muß.
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