Dienstag, 7. Januar 2014

Coca-Cola und Homo-Ehe

Dunkel, ungesund und ätzend

Coca Cola zeigt in seinem neuen Werbesport ein schwules Pärchen – aber nicht überall. In Irland wird die Sequenz durch eine Heterohochzeit ersetzt.


Was haben der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, und die Sprudelbrause Coca-Cola gemeinsam? Beide wollen ihr Image aufbessern mit den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Putin als Veranstalter, Coke als offizieller Partner. Und beide haben den Ruf, irgendwie dunkel, ungesund und ätzend zu sein. 

Nicht nur Putins Gesetze gegen „homosexuelle Propaganda“ wollen Homosexualität nicht in der Öffentlichkeit, auch Coca-Cola möchte das Thema lieber ausblenden: Zwar zeigt Coke in seinem neuen Werbesport ein schwules Pärchen – zumindest in den Ländern Niederlanden, Norwegen und Großbritannien. 

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Oberstes US-Gericht schiebt Homoehe in Utah vorläufig Riegel vor

Supreme Court gab Eilantrag des Bundesstaates statt

Washington/Salt Lake City (Utah) - Der Oberste Gerichtshof der USA hat der Eheschließung von Schwulen und Lesben in Utah vorerst einen Riegel vorgeschoben. Der Supreme Court in Washington setzte am Montag vorübergehend die Entscheidung eines Bundesrichters aus, der das Verbot der Homoehe in dem Bundesstaat für verfassungswidrig erklärt hatte.

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SWR und HR knicken vor Homo-Hassern ein

Nach Beschwerden werden Beiträge abgeändert oder gelöscht, darunter ein Artikel zur homophoben Petition gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg, die inzwischen auf über 50.000 Unterschriften kommt.

Von Norbert Blech

Aufstand im Ländle: Inzwischen haben knapp 51.500 Personen eine Petition gegen einen neuen Bildungsplan für Baden-Württemberg unterschrieben, der eine umfassende Aufklärung über sexuelle Vielfalt an Schulen vorsieht.

Es geht dabei vor allem um einen überfälligen Kampf gegen Mobbing, Homophobie und Vorurteile. Die Petition hingegen macht daraus eine Art homosexuelle Propaganda, die angeblich gegen das Grundgesetz verstößt und Schüler psychisch krank mache (queer.de berichtete).

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Montag, 6. Januar 2014

Schwule Priester wollten Sex mit Gardisten

Ein ehemaliger Schweizergardist erzählt Schockierendes aus seiner Amtszeit: Kardinäle und Bischöfe sollen ihn in Rom sexuell belästigt und versucht haben, ihn mit Alkohol zu bestechen.

 Die Schwulen-Lobby in der Vatikanstadt bevorzugt offenbar Schweizergardisten. Dies behauptet zumindest ein ehemaliger Angestellter. Er habe in seiner Dienstzeit während der Amtsperiode von Johannes Paul II. von 20 Geistlichen Sex-Angebote bekommen. Nicht nur Priester und Pater machten ihm den Hof, sogar von Bischöfen und Kardinälen soll er belästigt worden sein.

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Kommentar Andy

So langsam kann man den Unfug von der Schwulen-Lobby im Vatikan nicht mehr hören. Nicht das ich anzweifeln möchte, dass es im Umfeld des Papstes keine homosexuellen Priester gäbe. Mag auch sein das einige davon ihre "Kontakte" zwecks persönliche Vorteile nutzen. Dennoch ist das noch lange kein Lobbyismus.

Kirche und Homosexualität

Im kirchlichen Feldlazarett

Als verwundetes, reuevolles Opfer, das auf Mitleid und Barmherzigkeit wartet, kann der Papst Homosexuelle akzeptieren. Wo diese aber gleiche Rechte wie Heterosexuelle fordern, zeigt er sich als unnachgiebiger Dogmatiker.

„Fortiter in re, suaviter in modo“ war die Devise, die Claudio Aquaviva, einer der berühmtesten Jesuiten in der Gegenreformation, ausgab. „Hart in der Sache, aber milde im Ton“ könnte man das übersetzen. Mit diesem Motto ist man auch zugleich mitten in dem Dilemma, vor das uns der erste Jesuit auf dem Stuhl Petri stellt, besonders deutlich mit seinen großen Interviews für die Medien – und nun durch eine bekannt gewordene Aussprache mit dem Weihbischof von Malta, in der er die Homo-Ehe als „anthropologischen Rückschritt“ bezeichnet.

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Neue Dynamik für Homo-Ehe in den USA

Ein Richter im konservativen Teilstaat Utah hat die Ehe unter Homosexuellen erlaubt. Das Oberste Gericht der USA könnte sich demnächst mit der Grundsatzfrage um die Homo-Ehe befassen müssen, nachdem es dieser im Sommer ausgewichen war. 
Beat Ammann, Washington

Homosexuelle Paare im amerikanischen Gliedstaat Utah haben ein unerwartetes Weihnachtsgeschenk erhalten. Ein Richter, Robert Shelby, kam überraschend zum Schluss, das von der Wählerschaft im November 2004 diktierte Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe sei verfassungswidrig. Binnen Stunden wurden die Standesämter des Mormonenstaates von Antragstellern belagert. Seither sind Hunderte solcher Lebensgemeinschaften geschlossen worden.

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Atlantic City: Schwuler Republikaner wird Bürgermeister

Im Glückspiel-Paradies Atlantic City hat der schwule Republikaner Don Guardian das Amt des Bürgermeisters übernommen.

Der 60-Jährige hatte bei den Wahlen im November überraschend den demokratischen Amtsinhaber Lorenzo Langford geschlagen, obwohl es in der Stadt im Bundesstaat New Jersey neun Mal mehr Demokraten als Republikaner gibt. Guardian versprach im Wahlkampf, das städtische Defizit zurückzufahren, wieder mehr Unternehmen in die Stadt zu locken, die Steuern zu senken und gegen die hohe Kriminalitätsrate vorzugehen. Mit seinem Wahlkampf konnte er auch traditionell demokratische Unterstützer, wie Gewerkschaften und Interessengruppen für Latinos, für sich gewinnen.

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