Indiens Regierung kämpft mit juristischen Mitteln gegen ein Gesetz aus der Kolonialzeit, das gleichgeschlechtlichen Sex kriminalisiert. Sie bat den Obersten Gerichtshof des Landes am Freitag, dessen Entscheidung von vergangener Woche neu zu prüfen, mit der das Gesetz wieder in Kraft gesetzt worden war. Die Regelung verstoße "gegen das Gleichheitsprinzip", hieß es zur Begründung des Einspruchs. Die Regierung verlangte eine "offene Anhörung" zu dem Thema.
Sonntag, 22. Dezember 2013
Uganda verschärft Gesetze gegen Homosexualität
Homosexuellen droht einem neuen Gesetz zufolge lebenslange Haft.
Abgeordnete feiern den umstrittenen Beschluss als "Votum gegen den
Teufel".
Uganda weitet seine Gesetzgebung gegen Homosexualität aus. Das Parlament hat einen erstmals vor drei Jahren eingebrachten Entwurf verabschiedet, der lebenslange Haft als Höchststrafe für mehrfachen gleichgeschlechtlichen Sex vorsieht. Präsident Yoweri Museveni muss das Gesetz noch unterzeichnen.
Der ursprüngliche Entwurf von 2010 forderte noch die Todesstrafe für Homosexuelle. Dieser Passus wurde aus der aktuellen Fassung gestrichen. Lebenslange Haft steht indes auch auf gleichgeschlechtlichen Sex mit Minderjährigen und HIV-Infizierten.
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Uganda weitet seine Gesetzgebung gegen Homosexualität aus. Das Parlament hat einen erstmals vor drei Jahren eingebrachten Entwurf verabschiedet, der lebenslange Haft als Höchststrafe für mehrfachen gleichgeschlechtlichen Sex vorsieht. Präsident Yoweri Museveni muss das Gesetz noch unterzeichnen.
Der ursprüngliche Entwurf von 2010 forderte noch die Todesstrafe für Homosexuelle. Dieser Passus wurde aus der aktuellen Fassung gestrichen. Lebenslange Haft steht indes auch auf gleichgeschlechtlichen Sex mit Minderjährigen und HIV-Infizierten.
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Freitag, 20. Dezember 2013
Uganda: 20 Mädchen wegen Homosexualität von Schule verwiesen
In der ostugandischen Stadt Iganga dürfen laut Medienberichten 20
Mädchen im Alter von zwölf bis 15 Jahren ihre Schule nicht mehr
besuchen, weil sie versucht hätten, andere Schülerinnen zu Lesben zu
machen.
Laut der Zeitung "Observer" hat eine Lehrerin den Verweis durchgesetzt, um andere Schülerinnen vor einer "Rekrutierung" zu schützen: "Diese Sache [Homosexualität] hatte hier Einzug gehalten, aber wir haben das Problem gelöst, so dass unschuldige Schülerinnen nicht beeinträchtigt werden". Die lesbischen Schülerinnen hätten eine Vereinigung gegründet, die zum Ziel hatte, andere Schülerinnen vom lesbischen Lebensweg zu überzeugen.
Weiterlesen auf queer.de
Laut der Zeitung "Observer" hat eine Lehrerin den Verweis durchgesetzt, um andere Schülerinnen vor einer "Rekrutierung" zu schützen: "Diese Sache [Homosexualität] hatte hier Einzug gehalten, aber wir haben das Problem gelöst, so dass unschuldige Schülerinnen nicht beeinträchtigt werden". Die lesbischen Schülerinnen hätten eine Vereinigung gegründet, die zum Ziel hatte, andere Schülerinnen vom lesbischen Lebensweg zu überzeugen.
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Hilfe zur Selbsthilfe - Homophobie ist heilbar.
Herbert Grönemeyer küsst einen Mann.
Das soll ein Zeichen setzen gegen Homophobie in diesem Land, und wirkt
vielleicht auch bei der ein oder anderen Frau im mittleren Lebensalter,
für die Grönemeyer seit „Mensch“ der fleischgewordene Traummann ist.
Die Kampagne „Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie“ wurde von der Zeitschrift „GQ“ gemacht und ist zumindest für die Initiatoren ein Erfolg. Große Aufmerksamkeit und mal ehrlich, echt clever, prominente Männer knutschen rum, hihi. Natürlich schiebt Grönemeyer noch so einen Satz hinterher: „Dabei küsse ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Mann.“ Soll ja kein Zweifel aufkommen – geschenkt.
Weiterlesen auf theeuropean.de
Die Kampagne „Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie“ wurde von der Zeitschrift „GQ“ gemacht und ist zumindest für die Initiatoren ein Erfolg. Große Aufmerksamkeit und mal ehrlich, echt clever, prominente Männer knutschen rum, hihi. Natürlich schiebt Grönemeyer noch so einen Satz hinterher: „Dabei küsse ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Mann.“ Soll ja kein Zweifel aufkommen – geschenkt.
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Obama beruft Homosexuelle in Olympia-Delegation
Washington (SID) - US-Präsident Barack Obama hat mit der Nominierung
zweier homosexueller Sportstars in seine Olympia-Delegation ein Zeichen
für Toleranz und gegen Diskriminierung in Russland gesetzt. Der
Staatschef berief die Tennislegende Billie Jean King (70) und die
Eishockey-Nationalspielerin Caitlin Cahow (28) in die US-Delegation für
die Olympischen Winterspiele in Sotschi (7. bis 23. Februar). Er selbst
wird den Spielen fernbleiben. Dieselbe Entscheidung hatten zuvor auch
Bundespräsident Joachim Gauck und Frankreichs Staatschef François
Hollande getroffen.
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Regisseur Murnau - Schwules Filmgenie mit Liebe zu Naturburschen
Er war der größte deutsche Regisseur der Zwanzigerjahre. Aber den
Menschen F. W.Murnau kennen wir kaum. Jetzt werden in Berlin seine
privaten Fotos gezeigt – sie verraten sein erotisches Beuteschema.
Von Tilman Krause
Mit dem Namen fängt das Lebensdrama schon an. Ein künftiger Dandy und Feingeist, der als Friedrich Wilhelm Plumpe ins Geburtsregister eingetragen wird: das ist natürlich eine schwere Hypothek. Und dann noch der Geburtsort – Bielefeld. So was kann ja nicht gut ausgehen. Natürlich machte er aus "Plumpe" alsbald Murnau. Und die ostwestfälische Stadt floh er ebenfalls, so rasch es ging.
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Von Tilman Krause
Mit dem Namen fängt das Lebensdrama schon an. Ein künftiger Dandy und Feingeist, der als Friedrich Wilhelm Plumpe ins Geburtsregister eingetragen wird: das ist natürlich eine schwere Hypothek. Und dann noch der Geburtsort – Bielefeld. So was kann ja nicht gut ausgehen. Natürlich machte er aus "Plumpe" alsbald Murnau. Und die ostwestfälische Stadt floh er ebenfalls, so rasch es ging.
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Münchner protestieren vor Gergiev-Konzert
"Für die Stadt nicht tragbar": Zweihundert Münchner demonstrierten
vor einem seiner Konzerte gegen den russischen Dirigenten Valery
Gergiev, dem designierten Chef der Münchner Philharmoniker. Dessen
Äußerungen zur Homosexualität lösten auch heftige Empörung im Stadtrat
aus.
Von Silke Lode und Christiane Lutz
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