Sich einschüchtern lassen? Keine Chance! Um die Gay-Community vor Ort zu
unterstützen, wollte Elton John (66) um jeden Preis in Russland
auftreten. Jetzt steht seine Tour kurz vor dem Aus.
Das sieht Elton John
eigentlich nicht ähnlich – vor wenigen Wochen gab er sich noch
kämpferisch und verkündete in aller Öffentlichkeit, dass er sich
keinesfalls von der in Russland herrschenden Diskriminierung
Homosexueller beeindrucken lassen und schon gar nicht die Schwulen und
Lesben in Russland im Stich lassen werde. Stattdessen wolle er auf jeden
Fall am 6. Dezember in Moskau und einen Tag später in Kasan auftreten.
Doch gerade diese Entschlossenheit könnte ihm jetzt zum Verhängnis
werden!
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Freitag, 6. Dezember 2013
Oberste Richter stützten homophoben Kreml-Kurs
St. Petersburg. - Die obersten Richter in Russland
geben dem homophoben Kurs des Kreml ihren Segen. Sie haben das St.
Petersburger Gesetz gegen “Homosexuelle Propaganda” für verfassungsmäßig
erklärt. Der prominente Homosexuellen-Aktivist Nikolai Alexeyev
scheiterte mit seiner Klage gegen eine Geldbuße vor dem
Verfassungsgericht in St. Petersburg.
Alexeyev gibt die Hoffnung dennoch nicht auf. Im Gegenteil: Eine weitere Verurteilung vom Dienstag, die erste aufgrund des im Sommer in Russland eingeführten landesweiten Gesetzes gegen “Homosexuelle Propaganda” sieht er als Chance, die schwulen- und lesbenfeindlichen russischen Gesetze auszuhebeln – vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof.
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Alexeyev gibt die Hoffnung dennoch nicht auf. Im Gegenteil: Eine weitere Verurteilung vom Dienstag, die erste aufgrund des im Sommer in Russland eingeführten landesweiten Gesetzes gegen “Homosexuelle Propaganda” sieht er als Chance, die schwulen- und lesbenfeindlichen russischen Gesetze auszuhebeln – vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof.
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Festnahmen und tote Hühner - Protest gegen Homo-Ehe wird zum Fiasko
Paris (AFP) Vier Festnahmen, vier tote Hühner, empörte Tierschützer -
eine Protestaktion von Gegnern der Homo-Ehe in Frankreich ist grandios
fehlgeschlagen. Die Vereinigung Demo für alle wollte am Mittwoch
eigentlich 450 Hühner vor der Nationalversammlung aussetzen.
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Donnerstag, 5. Dezember 2013
Senegal: Fünf Lesben wegen Homosexualität angeklagt
(ap) Fünf Frauen sind in
Senegal wegen Verstosses gegen das Homosexuellen-Gesetz angeklagt
worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft mit. Homosexuelle Handlungen
können in dem Land mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. Die
Frauen hatten sich an einer Geburtstagsfeier in einer Pianobar in der
Hauptstadt Dakar befunden, als Beamte sie abführten. Die Präsidentin der
Lesbengruppe Woman's Smile, Ndeye Kebe, sagte am Donnerstag, die Frauen
hätten noch keinen Verteidiger gefunden.
Woman's Smile ist die einzige Lesbengruppe in Senegal. Die älteste der Festgenommenen war die 31-jährige Assistentin der Geschäftsführung der Aktivistinnengruppe.
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Woman's Smile ist die einzige Lesbengruppe in Senegal. Die älteste der Festgenommenen war die 31-jährige Assistentin der Geschäftsführung der Aktivistinnengruppe.
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Belarus: "Homosexuelle sollten nicht ignoriert werden"
Volha Malafeyechava portraitierte einen Schwulen, der über das
Aufwachsen in einer homophoben Gesellschaft spricht. Dafür wurde sie mit
dem Deutschen Medienpreis Entwicklungspolitik ausgezeichnet.
In ihrem preisgekrönten Wettbewerbsbeitrag "Die Geschichte eines Homosexuellen" lässt Volha Malafeyechava einen jungen Schwulen zu Wort kommen. Er redet davon, wie er seine Sexualität entdeckte, über die Schwierigkeit, niemanden gehabt zu haben, mit dem er sich über seine Homosexualität austauschen konnte, und über die Reaktion seiner Mutter bei seinem Coming-out. Malafeyechavas Artikel, der auf der Internetseite des Senders "RadioSTART" erschienen ist, konzentriert sich auf die Geschichte eines Mannes, gleichwohl betrifft er viele junge Schwule und Lesben in Belarus - dem Land, dessen starker Mann, Präsident Alexander Lukaschenko, einmal gesagt hat: "Es ist besser, ein Diktator zu sein als schwul."
Weiterlesen auf dw.de
In ihrem preisgekrönten Wettbewerbsbeitrag "Die Geschichte eines Homosexuellen" lässt Volha Malafeyechava einen jungen Schwulen zu Wort kommen. Er redet davon, wie er seine Sexualität entdeckte, über die Schwierigkeit, niemanden gehabt zu haben, mit dem er sich über seine Homosexualität austauschen konnte, und über die Reaktion seiner Mutter bei seinem Coming-out. Malafeyechavas Artikel, der auf der Internetseite des Senders "RadioSTART" erschienen ist, konzentriert sich auf die Geschichte eines Mannes, gleichwohl betrifft er viele junge Schwule und Lesben in Belarus - dem Land, dessen starker Mann, Präsident Alexander Lukaschenko, einmal gesagt hat: "Es ist besser, ein Diktator zu sein als schwul."
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Hinter der Homophobie in Uganda stecken amerikanische Fundamentalisten
2009 gab es einen weltweiten Aufschrei, als bekannt wurde, dass das
ugandische Parlament darüber nachdenkt, ein „Anti-Homosexuellen-Gesetz“
zu verabschieden. Weil das Gesetz in Fällen von „verschärfter
Homosexualität“ sogar die Todesstrafe vorsah, wurde es weltweit als
„Kill the gays bill“ bekannt und verurteilt.
Was kaum jemand wusste: Es handelte sich bei der Initiative nicht um
einen wahllosen Ausbruch afrikanischer Homophobie, sondern um das
Ergebnis einer langjährigen „Missionierungsarbeit“ amerikanischer
evangelikaler Christen in Uganda.
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Russland: Erste Verurteilungen wegen Homo-"Propaganda"
Erstmals sind in Russland aufgrund des homophoben Bundesgesetzes
zwei schwule Aktivisten wegen "Werbung" für Homosexualität bestraft
worden.
Der Moskauer CSD-Organisator Nikolai Aleksejew und sein Mitstreiter Jaroslaw Ewtuschenko sind am Dienstag im nordrussischen Archangelsk zu einer Geldstrafe von je 4.000 Rubel (rund 90 Euro) verurteilt worden, weil sie vor einer Kinderbücherei "Propaganda für nichttraditionelle Beziehungen" gemacht haben. Einen Tag zuvor hatten die beiden Aktivisten in Einzelmahnwachen vor der Bibliothek mit Plakaten gegen das im Juni in Kraft getretene Gesetz protestiert.
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Der Moskauer CSD-Organisator Nikolai Aleksejew und sein Mitstreiter Jaroslaw Ewtuschenko sind am Dienstag im nordrussischen Archangelsk zu einer Geldstrafe von je 4.000 Rubel (rund 90 Euro) verurteilt worden, weil sie vor einer Kinderbücherei "Propaganda für nichttraditionelle Beziehungen" gemacht haben. Einen Tag zuvor hatten die beiden Aktivisten in Einzelmahnwachen vor der Bibliothek mit Plakaten gegen das im Juni in Kraft getretene Gesetz protestiert.
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