Dienstag, 22. Oktober 2013

Erste homosexuelle Trauungen im US-Bundesstaat New Jersey

Nach der Legalisierung der Homoehe in New Jersey haben in dem US-Bundesstaat die ersten gleichgeschlechtlichen Paare geheiratet. es ist der 14. Bundesstaat der USA, in dem gleichgeschlechtliche Eheschließungen rechtens sind.

Nach der Legalisierung der Homoehe in New Jersey haben in dem US-Bundesstaat die ersten gleichgeschlechtlichen Paare geheiratet. In der Stadt Newark öffnete Bürgermeister Cory Booker mitten in der Nacht das Rathaus und nahm mehrere Trauungen vor. "Es ist nach Mitternacht, und bei der Ehe gilt in New Jersey fortan die Gleichheit", sagte der demokratische Politiker, der vergangene Woche bei einer Nachwahl einen der beiden Senatssitze des Ostküstenstaates gewonnen hatte.

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Homosexuellen-Parade in Montenegro

Extremisten randalieren bei Gay-Pride


Tausende Polizisten ermöglichten einer kleinen Gruppe Homosexueller einen öffentlichen Umzug in Montenegro. Nationalisten und Extremisten machen Randale.

PODGORICA dpa/afp | Etwa 150 Homosexuelle haben in der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica die erste Parade in der Geschichte des Landes abgehalten. Rund 2000 Polizisten sicherten die „Gay-Pride-Parade“ von Schwulen und Lesben im Zentrum der Stadt. Dabei mussten sie gegen anrückende Rechtsextremisten abgeschirmt werden. Als die Lage zu eskalieren drohte, wurden die Teilnehmer der Parade im eigenen Interesse von der Polizei in Gefangenentransportern in Sicherheit gebracht. 

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Kommentar Andy

Die orthodoxe Kirche hat, wie sollte es auch anders sein, das gleiche Problem wie viele andere christliche Kirchen. Religion hat in erster Linie etwas mit Glauben zu tun und glauben kann man prinzipiell an alles was man gerne glauben möchte. Wobei der Glaube im Kopf stattfindet. Eine Religion ist nichts weiter als ein Zusammenschluß von Menschen die den selben Glauben haben. So weit so gut. Wenn sich eine solche Religion nun aber mit dem Vorwand auf ihren Glauben aktiv in die Gesesllschaft einmischt und dort auf allen Ebenen politische Arbeit betreibt, dann ist dies ein Umstand der keinesfalls geduldet werden kann. Denn die politische Arbeit von Relgionen ist eben ausschließlich von Glaubensdoktrin bestimmt und nicht, wie es eigentlich sein sollte von wissenschaftlichen Erkenntnissen und demokratischer Meinungsbildung. 

Das ist auch der Grund weshalb es seit der fanzösischen Revolution in allen europäischen und vielen anderen Ländern zumindest theoretisch die strikte Trennung zwischen Staat und Religion gibt, auch wenn sie in vielen Fällen praktisch nur unzureichend umgesetzt wird, wie man am Beispiel Deutschlands sehr gut sehen kann.

Wenn wir zulassen, dass sich eine Religion aktiv in unser demokratisches Gesellschaftsystem einmischt, können wir die Demokratie eigentlich auch ganz abschaffen. Denn eine Relgion interessiert sich nunmal weder für die Bedürfnisse der Bürger, noch für solche Dinge wie Gerechtigkeit oder demokratische Willensbildung, egal wie offen und tolerant sie sich auch geben mag. Die allermeisten Religionen haben in erster Linie stets nur Interesse ihre Glaubensdoktrin zu erhalten und weitestgehend im Land umzusetzen. 

Dennoch freue ich mich natürlich das die Regierung Montenegos die ersten zaghaften Entwicklungen in Sachen homosexueller Emanzipatin unterstützt.

Löwen-Fans gegen Homophobie

Die „Löwenfans gegen Rechts" laden zu vielen Veranstaltungen ein, die sich mit dem Thema Homophobie im Fußball beschäftigen.
München - Die Faninitiative „Löwenfans gegen Rechts" macht sich gegen Homophobie im Fußball stark und lädt dazu zu vielen Veranstaltungen rund um das Thema ein. Diese finden im Feierwerk Farbenladen, Hansastraße 31, statt.

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Sonntag, 20. Oktober 2013

Fast jeder Zehnte junge Schwule in Serbien denkt an Selbstmord

Fast jeder zehnte junge Schwule in Serbien hat schon einmal daran gedacht, sich umzubringen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Psychiaterin Jelena Srdanović Maraš, die von EurActiv veröffentlicht wurde, hervor.
Demnach haben 9 Prozent der jungen Schwulen in Serbien Selbstmordgedanken, 4 Prozent haben sogar schon einen Plan entwickelt, wie sie sich das Leben nehmen wollen. Ganze 63 Prozent haben schon einmal über Selbstmord geredet, verglichen mit fast 24 Prozent bei Heterosexuellen.

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Frankreich: Bürgermeister müssen Homosexueller trauen

Französische Bürgermeister dürfen nicht unter Berufung auf ihre "Gewissensfreiheit" die Trauung Homosexueller verweigern. Der Verfassungsrat urteilte, der Gesetzgeber habe keine solche Gewissensklausel im Gesetzestext verankert.
Französische Bürgermeister dürfen nicht unter Berufung auf ihre "Gewissensfreiheit" die Trauung Homosexueller verweigern. Frankreichs Verfassungsrat in Paris wies am Freitag eine Klage einer Vereinigung von Bürgermeistern zurück, die ein solches Recht einforderte. Die rechtlichen Vorgaben zur im Mai in Frankreich eingeführten Homo-Ehe seien verfassungskonform, urteilte das Gericht. Die Bürgermeister wollen nun vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg ziehen.

Französische Bürgermeister dürfen nicht unter Berufung auf ihre "Gewissensfreiheit" die Trauung Homosexueller verweigern. Der Verfassungsrat urteilte, der Gesetzgeber habe keine solche Gewissensklausel im Gesetzestext verankert.

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Französische Bürgermeister dürfen nicht unter Berufung auf ihre "Gewissensfreiheit" die Trauung Homosexueller verweigern. Der Verfassungsrat urteilte, der Gesetzgeber habe keine solche Gewissensklausel im Gesetzestext verankert.

Schwul-lesbische Karrieremesse

"Mehr Führungskräfte sollten sich outen"

In Berlin findet die größte schwul-lesbische Karrieremesse statt. Unternehmen mit homosexuellen Mitarbeitern sind innovativer, sagt der Veranstalter im Interview.  
von Tina Groll

Jung, schwul, obdachlos

Jung, schwul, obdachlos: Mit einem sehr berührenden Kurzfilm und mit der Unterstützung u.a. von Elton John, Jamie Foxx, James Woods und Lisa Lin wirbt das L.A Gay & Lesbian Center um Spenden für obdachlose queere Jugendliche.

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