Mittwoch, 26. Februar 2014

LGBTI-Community in Deutschland: Zerstritten und unsolidarisch

In Berlin ist innerhalb der Homo-Welt ein heftiger Streit um den jährlich stattfindenden Christopher Street Day (CSD) entbrannt. Die Debatte ist exemplarisch und wirft ein grelles Licht auf die desolate Lage und Schwäche wichtiger Teile der LGBTI-Community in Deutschland.

Von außen durch Homophobe bedroht und innerlich zerstritten und unsolidarisch untereinander - so charakterisiert das jüngste Theaterstück "Small town Boy" des berühmten Autors und Regisseurs Falk Richter - selbst schwul - die Homo-Community in Deutschland.
In Berlin bemüht man sich derzeit, diese traurige Einschätzung erneut zu bestätigen. Während jene homophoben Positionen, die in den letzten Jahren in die Anonymität von Internetforen abgetaucht waren, gerade wieder dabei sind sich einen festen Platz in großen Tageszeitungen und den Talkshows zu sichern, streiten sich die Homo-Aktivisten über interne Fragen. Fragen, die der großen Masse der Schwulen und Lesben in keiner Weise irgendwie wichtig sind, geschweige denn die Gesamtgesellschaft irgendwie tangieren.

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