Samstag, 14. September 2013

Olli Kahn warnt schwule Fußballer vor Coming-out

Anfang des Jahres hatte sich der amerikanische Fußball-Profi Rogers als schwul geoutet. Torwart-Legende Oliver Kahn (44) hält Homosexualität im Bundesliga-Fußball nach wie vor für ein Tabuthema.
In einem Interview mit dem People-Magazin GALA antwortete er auf die Frage, ob er einem schwulen Kicker raten würde, sich zu outen: "So traurig das auch klingen mag, ich würde ihm ein Coming-out nicht raten."

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Türkei: Homosexueller kandidiert für Bürgermeisteramt

Ein türkischer Mann, der offen seine Homosexualität lebt, möchte gerne Bürgermeister werden. Can Cavusoglu (40) kandidiert daher seit dem 11. September in Bulancak am Schwarzen Meer für das Bürgermeisteramt.

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Porträt CSU-Kandidat in Bayern

Peter Ostenrieder ist homosexuell. Zieht er nach der Wahl in Bayern in den Landtag ein, ist er der erste offen schwule Abgeordnete der CSU.

HOHENPEIßENBERG taz | Peter Ostenrieder hat den Ort für das Treffen mit Bedacht gewählt: Ein Ausflugslokal auf dem Hohen Peißenberg, einer Erhebung knapp 1.000 Meter über dem Meeresspiegel im Voralpenland, im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau. Es ist sein Landkreis. Denn Ostenrieder engagiert sich seit knapp 20 Jahren für die örtliche CSU.  

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Freitag, 13. September 2013

Zeichen gegen Homophobie gefordert

Mehr als 16000 Menschen haben Aufruf zu Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi unterzeichnet

Eine Petition auf der Internetplattform change.org fordert den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) auf, bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 Solidarität mit Homosexuellen zu zeigen. Initiiert wurde der Aufruf von dem FDP-Kommunalpolitiker Benjamin Pizarro. Die ohnehin problematische Lage von Lesben und Schwulen in Rußland habe sich seit Inkrafttreten des Gesetzes gegen »homosexuelle Propaganda« gravierend verschlechtert, schreibt er. Die deutsche Olympiadelegation solle dem nicht tatenlos zusehen.

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Wir müssen die Homophobie in Russland boykottieren, nicht die Spiele

So die Hauptstadtbüroleiterin und LSVD-Sprecherin Renate Kampf. Als großer Fan der Leichtathletik haben mich die oft leeren Ränge im Luschniki-Stadion irritiert, vor allem aber auch das, was davor stattfand.

Eine ältere Frau wird angegriffen, weil sie gegen das Gesetz „Propaganda nicht traditioneller sexueller Orientierungen“ demonstrierte. Sie wurde von jungen Kerlen brutal geschubst und beschimpft. Die Polizei sieht zu und führt die Frau unter dem Gejohle der Masse ab. Die beliebteste russische Spitzenathletin Jelena Isinbajewa erklärt Journalisten aus aller Welt, dass Homosexualität nicht zu Russland gehöre. Sie verteidigt das Gesetz mit dem Argument, dass man sonst ja Angst haben müsse um die „Nation“. Die orthodoxe Mission, ein Zweig der russisch-orthodoxen Kirche erklärt, dass Schwule 20 Jahre früher sterben würden, weil sie krank seien. 10mal mehr Selbstmorde würden unter ihnen begangen. Sie müssten umerzogen werden.

EU-Resolutionen sollen binationalen Homo-Paaren helfen

Lebenspartner sollen wie Eheleute in einer bi-nationalen Partnerschaft entscheiden können, nach welchem Landesrecht eine Gütertrennung erfolgt.

Manchmal sind Erfolge auch im Kleinen zu finden. Das Europäische Parlament hat am Montag eine Resolution verabschiedet, die – teilweise wie langfristig – zu einer Gleichbehandlung von Lebenspartnerschaften mit der Ehe in einem weiteren Punkt führt.

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Thomas Bach: IOC ist kein Superparlament

Man dürfe sich nicht über souveräne Staaten erheben, sagt der neue Olympia-Boss zur Diskussion um Sotschi. Derweil steigt der Druck auf die Sponsoren.

Der neue Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, hat gegenüber der "Bild"-Zeitung den Gedanken von sich gewiesen, wegen des Gesetzes gegen Homo-"Propaganda" in Russland großartig Stellung zu beziehen.

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