Acht ägyptische Männer müssen für drei Jahre in Haft, weil sie in
Videoaufnahmen einer Hochzeit zweier Männer in Kairo zu sehen gewesen
sein sollen. Ein Gericht in der Hauptstadt verurteilte die Angeklagten
wegen "Anstachelung zu unsittlichem Verhalten". Drei weitere Jahre Haft
wurden zur Bewährung ausgesetzt.
Das Urteil basiert auf einem umstrittenen Video, das im Internet für
Aufsehen gesorgt hatte. Es wurde auf einem Ausflugsboot auf dem Nil
gefilmt und zeigt zwei Männer, die sich küssen, Ringe austauschen und
einen Kuchen mit einem Bild von sich anschneiden. Nach Überzeugung der
Staatsanwaltschaft wurde das Video auf einer Schwulenhochzeit gedreht
und illegal veröffentlicht.
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Sonntag, 2. November 2014
Homophobie: Kino in Kiew nach Vorführung von «Der Kreis» abgefackelt
KIEW - 24 Stunden, nachdem dort das Schweizer Schwulendrama «Der Kreis» gezeigt worden war, ist das Kino Zhovten in Kiew von einem Brandstifter abgefackelt worden. Die Polizei vermutet einen homophoben Hintergrund, Bürgermeister Vitali Klitschko verspricht den Wiederaufbau.
Mitten während der Vorstellung des Films «Les nuits d'été» - der Travestie zum Thema hat - warf am Mittwoch ein Unbekannter einen Brandsatz in den Zuschauerraum, wie der Produzent von «Der Kreis», Ivan Madeo, am Freitag mitteilte. Verletzt wurde niemand.
«Les nuits d'été» lief wie «Der Kreis» in der Sektion «Sunny Bunny» des Filmfestivals Molodist; diese Sektion des grössten Filmfestivals der Ukraine ist Filmen mit schwulen, lesbischen und Transgender-Inhalten vorbehalten. Das Festival wird wie geplant bis am Sonntag weitergeführt.
Weiterlesen auf www.blick.ch
Mitten während der Vorstellung des Films «Les nuits d'été» - der Travestie zum Thema hat - warf am Mittwoch ein Unbekannter einen Brandsatz in den Zuschauerraum, wie der Produzent von «Der Kreis», Ivan Madeo, am Freitag mitteilte. Verletzt wurde niemand.
«Les nuits d'été» lief wie «Der Kreis» in der Sektion «Sunny Bunny» des Filmfestivals Molodist; diese Sektion des grössten Filmfestivals der Ukraine ist Filmen mit schwulen, lesbischen und Transgender-Inhalten vorbehalten. Das Festival wird wie geplant bis am Sonntag weitergeführt.
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Nach dem Cook-Coming-Out: "Missbrauch und Arroganz" - die unfassbare Entgleisung der "Neuen Zürcher Zeitung"
Als erster weltbekannter CEO hat sich gestern Apple-Chef Tim Cook zur Homosexualität bekannt. Ein mutiger Schritt, der hoffentlich viele Nachahmer in der Wirtschaft finden wird.
Eigentlich klar, könnte man denken.
Nicht so für die "Neue Zürcher Zeitung". Eine Reporterin des traditionsreichen, aber mittlerweile angeschlagenen Blattes hat da eine ganz andere Auffassung:
"Dieser Schritt mag aus Cooks persönlicher Perspektive nachvollziehbar sein", schreibt sie. "Aus einer professionellen Perspektive hingegen ist er ein Fehltritt: Es ist erstens ein Missbrauch von Macht und zeugt zweitens von Arroganz."
Das ist so ziemlich die absurdeste Bewertung von Cooks Coming-Out, die uns in den vergangenen 24 Stunden begegnet ist. Und damit nicht genug. Während sich die Autorin immer weiter in groteske Absurditäten verstrickt, schreibt sie schließlich:
Weiterlesen auf www.huffingtonpost.de
und hier der erwähnte Beitrag der Neuen Zürcher Zeitung:
Das Coming-out von Tim CookVon Missionen, Macht und dem Missbrauch
Eigentlich klar, könnte man denken.
Nicht so für die "Neue Zürcher Zeitung". Eine Reporterin des traditionsreichen, aber mittlerweile angeschlagenen Blattes hat da eine ganz andere Auffassung:
"Dieser Schritt mag aus Cooks persönlicher Perspektive nachvollziehbar sein", schreibt sie. "Aus einer professionellen Perspektive hingegen ist er ein Fehltritt: Es ist erstens ein Missbrauch von Macht und zeugt zweitens von Arroganz."
Das ist so ziemlich die absurdeste Bewertung von Cooks Coming-Out, die uns in den vergangenen 24 Stunden begegnet ist. Und damit nicht genug. Während sich die Autorin immer weiter in groteske Absurditäten verstrickt, schreibt sie schließlich:
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und hier der erwähnte Beitrag der Neuen Zürcher Zeitung:
Das Coming-out von Tim CookVon Missionen, Macht und dem Missbrauch
Freitag, 31. Oktober 2014
Apple-Chef: Homosexualität als größtes Geschenk
Tim Cook outet sich in einem Magazinbeitrag als schwul. Öffentlich über die eigene Homosexualität zu sprechen, ist immer noch ein bemerkenswerter Schritt. Gerade für einen Chef, der das Gesicht des Unternehmens ist.
Von Varinia Bernau
Amerikaner lieben Pathos. Deshalb begnügte sich Tim Cook nicht mit einem "Und das ist auch gut so". Stattdessen schrieb der Apple-Chef nun in einem Beitrag für die Internetseite des Magazins Bloomberg Businessweek: "Ich bin stolz, schwul zu sein, und ich sehe es als eines der größten Geschenke an, die Gott mir gegeben hat."
Weiterlesen auf www.sueddeutsche.de
Weiterlesen auf www.stern.de
Von Varinia Bernau
Amerikaner lieben Pathos. Deshalb begnügte sich Tim Cook nicht mit einem "Und das ist auch gut so". Stattdessen schrieb der Apple-Chef nun in einem Beitrag für die Internetseite des Magazins Bloomberg Businessweek: "Ich bin stolz, schwul zu sein, und ich sehe es als eines der größten Geschenke an, die Gott mir gegeben hat."
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Apple-Chef Tim Cook "Ich bin stolz, schwul zu sein"
Apple-Chef Tim Cook hat sich als homosexuell geoutet. "Ich bin stolz, schwul zu sein" - so seine Worte in einem Beitrag für das US-Wirtschaftsmagazin "Businessweek".Weiterlesen auf www.stern.de
'Frauen, die Auto fahren, fördern Homosexualität' - Seltsames Gutachten sorgt in Saudi-Arabien für Kopfschütteln
Was passiert, wenn Frauen mit dem Auto fahren dürfen? Ganz einfach: Es gibt mehr Homosexualität. Zu diesem absurden Schluss kommt ein hochrangiger Islam-Gelehrter aus Saudi-Arabien in einem Gutachten. Damit will er das Verbot für Frauen, mit dem Auto zu fahren, rechtfertigen.
Außerdem würde es, wenn Frauen das Autofahren erlaubt werden würde, innerhalb von zehn Jahren keine Jungfrauen in Saudi-Arabien mehr geben. Davon ist Kamal Subhi, ehemaliger Professor an der King Fahd University in Dhahran, überzeugt.
Weiterlesen auf www.ggg.at
Außerdem würde es, wenn Frauen das Autofahren erlaubt werden würde, innerhalb von zehn Jahren keine Jungfrauen in Saudi-Arabien mehr geben. Davon ist Kamal Subhi, ehemaliger Professor an der King Fahd University in Dhahran, überzeugt.
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Homo-Gegner tagten im Stuttgarter Alten Schloss
Einen Tag vor der letzten Demo gegen den Bildungsplan luden die
Veranstalter ausgerechnet im landeseigenen Museum zu einer Konferenz.
Von Norbert Blech
Wie erst in den letzten Tagen bekannt wurde, hat die "Initiative Familienschutz" am Vorabend der von ihr organisierten letzten Demo gegen den baden-württembergischen Bildungsplan in Stuttgart eine Konferenz zum Thema "Sexuelle Vielfalt und Gender Mainstreaming" abgehalten.
Das "Forum Familie" war von der in Berlin sitzenden Initiative, die von Hedwig von Beverfoerde angeführt wird und Teil der konservativen Lobbyisten-Aktivitäten des Ehepaars von Storch ist, vorab nicht auf der eigenen Webseite angekündigt worden.
Weiterlesen auf www.queer.de
Von Norbert Blech
Wie erst in den letzten Tagen bekannt wurde, hat die "Initiative Familienschutz" am Vorabend der von ihr organisierten letzten Demo gegen den baden-württembergischen Bildungsplan in Stuttgart eine Konferenz zum Thema "Sexuelle Vielfalt und Gender Mainstreaming" abgehalten.
Das "Forum Familie" war von der in Berlin sitzenden Initiative, die von Hedwig von Beverfoerde angeführt wird und Teil der konservativen Lobbyisten-Aktivitäten des Ehepaars von Storch ist, vorab nicht auf der eigenen Webseite angekündigt worden.
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„Ich wurde auf einmal ganz laut!"
Als Nasser (17) sich vor zwei Jahren in seiner streng muslimischen Familie als schwul outete, übergoss ihn sein Onkel mit Benzin und wollte ihn anzünden, sein Vater ihn töten. Er resignierte aber nicht, sondern kämpft heute öffentlich gegen Homophobie. Ein Bericht nicht aus dem Iran, sondern aus dem Berliner Bezirk Neukölln.
Ein Oktobertag vor zwei Wochen auf der Boltenstraße im Berliner Bezirk Neukölln: nur wenige Meter trennen den 17-jährigen Nasser, der hier geboren und aufgewachsen ist, von seinem aus dem Libanon stammenden Vater. Oben auf dem Balkon stehen Nassers Mutter und seine drei Geschwister. Die lauten „Stop Homophobia"-Rufe einer Demo mit etwa 100 Teilnehmern, die Nasser anführt, haben sie aus dem Haus gelockt.
Weiterlesen auf www.huffingtonpost.de
Ein Oktobertag vor zwei Wochen auf der Boltenstraße im Berliner Bezirk Neukölln: nur wenige Meter trennen den 17-jährigen Nasser, der hier geboren und aufgewachsen ist, von seinem aus dem Libanon stammenden Vater. Oben auf dem Balkon stehen Nassers Mutter und seine drei Geschwister. Die lauten „Stop Homophobia"-Rufe einer Demo mit etwa 100 Teilnehmern, die Nasser anführt, haben sie aus dem Haus gelockt.
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