Mittwoch, 22. Oktober 2014

In Russland verfolgter Homosexueller erhielt Asyl in Argentinien

28-Jähriger in Heimatland gewaltsam angegriffen

Buenos Aires - Argentinien hat einem in Russland wegen seiner Homosexualität verfolgten Mann Asyl gewährt. Der 28-Jährige habe vom Nationalen Flüchtlingskomitee des Landes einen "Flüchtlingsstatus" bekommen, teilte die Argentinische Vereinigung für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT) am Montag mit. Demnach floh der Mann bereits im vergangenen Jahr nach Argentinien.

Weiterlesen auf derstandard.at

Homo-Hasser verhindern Boyband-Konzert

Homophobie in der kirgisischen Hauptstadt: Mehrere hundert Mitglieder einer Jugendgruppe beschuldigen die Band Kazaky, Homo-"Propaganda" zu betreiben, und verhindern deren Auftritt.

300 meist junge Menschen haben vor dem Nachtclub "Guns'n'Roses" in Bischkek für "traditionelle Werte" demonstriert und dabei das Konzert der vierköpfigen ukrainischen Boyband Kazaky verhindert. Sie beschuldigten die Band-Mitglieder, für einen homosexuellen "Lebensstil" zu werben.

Zwar ist keiner der vier Musiker schwul, allerdings wird ihr Auftritt mit nacktem Oberkörper und in Stöckelschuhen als entsprechende "Werbung" gewertet. Außerdem hatte sich ein ehemaliges Band-Mitglied als schwul geoutet. Die Homo-Gegner blockierten den Eingang zum Nachtclub, wodurch die Band nicht in das Gebäude kommen konnte.

Weiterlesen auf www.queer.de


Kommentar Andy

Ah ja - nackte, gut gebaute, muskulöse Oberkörper werden in Kirgisistan also  mit schwul gleichgesetzt. Na dann möchte ich die Heten in Kirgisistan aber besser nicht sehen.  

Sonntag, 19. Oktober 2014

Schwule und Lesben in CDU und CSU

Die Glaubenslehre, nach der gute Schwule und Lesben nur links oder grün sein können, bröckelt zunehmend. Und das ist auch gut so! Ein Kommentar von einem grün-liberalen Schwulen

Am Donnerstagabend konnten die „Lesben und Schwulen in der Union" (LSU) ihre wichtigste Veranstaltung, den Parlamentarischen Jahresempfang, zum ersten Mal im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin abhalten. Dies hat bereits im Vorfeld zu Diskussionen, vor allem am rechts-katholischen bzw. -evangelikalen Rand der Partei geführt. Besonders die Drohung der sehr kleinen, aber lautstarken Gruppe mit einem Übertritt zur „Alternative für Deutschland" wurde dabei mit Besorgnis aufgenommen.

Weiterlesen auf www.huffingtonpost.de



Kommentar Andy

Schwule und Lesben in CDU halte ich für den gleichen Witz als ob man sagen würde, Homosexuelle in der katholischen Kirche - sozusagen SchwuKa (Schwule Katholiken). Ich gebe zu, ich finde das irre witzig. Umso mehr erstaunt mich, dass es anscheinend Menschen gibt, die daraus wirklich Ernst machen. Zumindest was die CDU/CSU betrifft. 

Ergebnisse der Familiensynode im Vatikan

Die Kirche ist auch nicht besser als Putin

Die katholische Kirche öffnet sich gegenüber Homosexuellen? Von wegen. Ihre Haltung erinnert in dieser Frage vielmehr an die eines ganz bestimmten russischen Politikers. 

Einem „Erdbeben" gleich sei das, was derzeit aus dem Vatikan an Verlautbarungen zum Thema Schwule und Lesben komme. So konnte man in nahezu jeder großen internationalen Tageszeitung in den letzten Tagen zum Zwischenbericht der Familiensynode des Vatikans lesen. Gesagt haben soll das ein John Thavis, der als Vatikanologe gehandelt wird, in den USA aber lediglich als Autor für kirchliche Zeitschriften, in Europa bislang überhaupt nicht bekannt war. Und sich offensichtlich in dem Metier, das er hier beurteilen soll, nicht wirklich gut auskennt. 

Weiterlesen auf www.theeuropean.de

Kommentar Andy

Neil Patrick Harris: Schwul nach Kuss von Burt Reynolds

Intime Geständnisse in seiner Autobiografie

Wann hat Neil Patrick Harris eigentlich gemerkt, dass er schwul ist? Als ihn Schauspielkollege Burt Reynolds geküsst hat, verrät er in seiner neuen Autobiografie "Chose Your Own Autobiography".

Dort erzählt er, dass er das erste Mal vermutete, homosexuell zu sein, als er sich 1986 in den Trompetenspieler seiner Mittelschulband verknallte. Da sagte er seiner Mutter: "Ich glaube, ich bin schwul" - doch die tat dies nur als Phase ab und sagte, es würde keinen Unterschied machen, wie sehr ihn seine Eltern liebten.


Weiterlesen auf www.ggg.at

Warum Eltern keine sexuelle Vielfalt im Lehrplan dulden

Der Konflikt um das Thema sexuelle Vielfalt im Schulunterricht nimmt wieder an Schärfe zu. Gegner des Bildungsplans rund um das Aktionsbündnis ʺDemo für alleʺ rufen für Sonntag in Stuttgart erneut zu Protesten auf. FOCUS Online erklärt, warum so viele Eltern dagegen sind, dass ihre Kinder in der Schule etwas über Regenbogenfamilien und Transsexuelle lernen.
Was ist der Bildungsplan?

Bildungspläne regeln allgemein, welche Kompetenzen die Schüler erwerben sollen - und zwar fächerübergreifend. Im neuen Bildungsplan, der in Baden-Württemberg von 2016 an gelten soll, gibt es sechs sogenannte Leitperspektiven. Eine davon beschäftigt sich mit der Vielfalt und definiert, dass die Schüler lernen sollen, sexuelle, ethnische, kulturelle und religiöse Vielfalt zu akzeptieren. Dieser Punkt sorgt für heftigen Streit.

Warum kocht das Thema wieder hoch?

Der Petitionsausschuss des Landtags hat kürzlich eine entsprechende Eingabe der Gegner der Initiative "Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens" abgelehnt, die 192 000 Unterstützer fand. "Durch diese Entscheidung erwarten wir einen Mobilisierungsschub", sagte Hedwig von Beverfoerde vom Aktionsbündnis "Demo für alle". Die Gegner kritisieren die ihrer Ansicht nach geplante "Sexualisierung" des Unterrichts. Wenn es um Fragen der Intimsphäre oder die Sexualität gehe, seien in erster Linie die Eltern gefragt. Die Schule müsse dabei hinten anstehen.

Weiterlesen auf www.focus.de




Höchstgericht stärkt Schutz homosexueller Asylwerber

Lesbischen und schwulen Flüchtlingen ist eine Rückkehr unzumutbar, wenn sie daheim ihre sexuelle Ausrichtung verheimlichen müssen, meint der Verfassungsgerichtshof.

Wien - Während Lesben und Schwule in Europa und anderen Teilen der westlichen Welt großteils gesellschaftlich akzeptiert und rechtlich gleichgestellt sind, verschlechtert sich ihre Lage anderswo zunehmend. Neue Verbotsgesetze und Verfolgung in einer Reihe afrikanischer und arabischer Länder sowie in Staaten wie Afghanistan, Pakistan und Iran zwingen Homosexuelle zu einem Leben im Verborgenen - und treiben viele in die Flucht.

Weiterlesen auf derstandard.at