Osnabrück. Am Mittwochabend nahmen die russischen Aktivisten Olga Lenkova und Alfred Minakhmetav stellvertretend für die schwul-lesbische Bürgerrechtsgruppe „Coming Out“ den Rosa-Courage-Preis im Friedenssaal der Stadt Osnabrück entgegen.
Bei der Verleihung im Friedensaal gaben sich die Aktivisten auffallend bescheiden. „Wir sehen uns selbst nicht als supermutige Kämpfer, sondern als Menschen, die ruhig und friedlich in ihrem Land leben wollen“, erklärte Olga Lenkova in ihrer Dankesrede.
Der Rosa-Courage-Preis wird jährlich im Rahmen des Festivals „Gay in May“ an Personen oder Organisationen verliehen, die sich in besonderer Weise für die Rechte von Lesben und Schwulen einsetzen. Der 23. Preisträger, die Organisation „Coming Out“, wurde 2008 als lokale Gruppe in St. Petersburg gegründet und zählt mittlerweile mit über 90 Mitgliedern zu einer der größten russischen Organisationen für Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender-Menschen. Der Verein engagiert sich mit Bildungs- und Kulturveranstaltungen, psychologischen und juristischen Angeboten sowie politischer Gremienarbeit für Gleichberechtigung.
Weiterlesen auf www.noz.de
Donnerstag, 8. Mai 2014
Österreichs schrille Kandidatur am Eurovision Song Contest
Wurst mit einer Mission
Am Eurovision Song Contest sorgt kaum ein Kandidat für so viel Aufsehen wie die österreichische Sängerin Conchita Wurst. Die Dragqueen liegt bei Buchmachern hoch im Kurs, wird aus homophoben Kreisen aber auch massiv angefeindet.
Österreichs Bilanz der letzten zehn Jahre am Eurovision Song Contest ist ähnlich ernüchternd wie diejenige der Schweiz. Zuletzt schieden die Kandidaten des Landes am europäischen Gesangswettbewerb bereits im Halbfinale sang- und klanglos aus, von 2008 bis 2010 verzichtete man gar auf die Teilnahme. In diesem Jahr gehen Experten und Wettbüros aber von einem problemlosen Finaleinzug der österreichischen Sängerin Conchita Wurst am heutigen Donnerstagabend aus, und selbst in der Final-Show am Samstag könnte ein Rang in den Top Ten resultieren.
Weiterlesen auf www.nzz.ch
Am Eurovision Song Contest sorgt kaum ein Kandidat für so viel Aufsehen wie die österreichische Sängerin Conchita Wurst. Die Dragqueen liegt bei Buchmachern hoch im Kurs, wird aus homophoben Kreisen aber auch massiv angefeindet.
Österreichs Bilanz der letzten zehn Jahre am Eurovision Song Contest ist ähnlich ernüchternd wie diejenige der Schweiz. Zuletzt schieden die Kandidaten des Landes am europäischen Gesangswettbewerb bereits im Halbfinale sang- und klanglos aus, von 2008 bis 2010 verzichtete man gar auf die Teilnahme. In diesem Jahr gehen Experten und Wettbüros aber von einem problemlosen Finaleinzug der österreichischen Sängerin Conchita Wurst am heutigen Donnerstagabend aus, und selbst in der Final-Show am Samstag könnte ein Rang in den Top Ten resultieren.
Weiterlesen auf www.nzz.ch
Buhrufe und Finanzkrise - Die ESC-Harmonie bröckeltDie ESC-Harmonie bröckelt
Der Grand Prix ist einst entstanden, um ein Signal für die Völkerverständigung zu setzen. Doch der schwelende Ukraine-Konflikt wirft seine Schatten auf den ESC. Zugleich wird ein Millionen-Finanzloch bekannt.
Offenbar hat Nikolaj Koppel geahnt, dass jetzt etwas Unerfreuliches passiert. Der sonst so lockere Moderator beißt sich auf die Lippen und holt kurz Luft, bevor er Russlands Finaleinzug beim Eurovision Song Contest (ESC) verkündet. "Next Country is Russia - La Russie." Jubel, Trubel, Heiterkeit im Publikum. Die blonden Zwillinge Anastasia and Maria Tolmatschewy hopsen vor Freude. Dann die Wende. Buhrufe und Pfiffe dominieren sehr lang wirkende zehn Sekunden die Stimmung im Saal und vor Millionen TV-Bildschirmen in Europa. Co-Moderator Pilou Asbæk versucht erst, die Proteste wegzulächeln. Dann sagt er sanft, aber energisch: "Wir gehen dann zum vierten Land über." Der Vorfall vom Dienstagabend zeigt, dass die Weltpolitik nicht vor dem Fest der Freude haltmacht.
Weiterlesen auf www.tageblatt.lu
Offenbar hat Nikolaj Koppel geahnt, dass jetzt etwas Unerfreuliches passiert. Der sonst so lockere Moderator beißt sich auf die Lippen und holt kurz Luft, bevor er Russlands Finaleinzug beim Eurovision Song Contest (ESC) verkündet. "Next Country is Russia - La Russie." Jubel, Trubel, Heiterkeit im Publikum. Die blonden Zwillinge Anastasia and Maria Tolmatschewy hopsen vor Freude. Dann die Wende. Buhrufe und Pfiffe dominieren sehr lang wirkende zehn Sekunden die Stimmung im Saal und vor Millionen TV-Bildschirmen in Europa. Co-Moderator Pilou Asbæk versucht erst, die Proteste wegzulächeln. Dann sagt er sanft, aber energisch: "Wir gehen dann zum vierten Land über." Der Vorfall vom Dienstagabend zeigt, dass die Weltpolitik nicht vor dem Fest der Freude haltmacht.
Weiterlesen auf www.tageblatt.lu
Mittwoch, 7. Mai 2014
Salzburger Weihbischof: "Homosexuelle sind eher Missbrauchstäter"
Andreas Laun begründet Nein zum Adoptionsrecht für Homosexuelle mit einer höheren Gefahr des Kindesmissbrauchs
Salzburg - Der Salzburger Weihbischof Andreas Laun ist schon mehrmals wegen seiner Ansichten in die Kritik geraten. Nun äußert sich der Weihbischof in seiner Kolumne "Klartext" auf dem Online-Portal "kath.net" zur Diskussion über ein Adoptionsrecht für Homosexuelle.
Jeder Mensch, der sachlich darüber nachdenke, könne nur zu einem klaren Nein in dieser Frage kommen, schreibt Laun. "Die Gefahr des Missbrauchs ist bei homosexuellen Menschen höher als bei Heterosexuellen", führt er als einen von mehreren Gründen an.
Weiterlesen auf derstandard.at
Kommentar Andy
Ich frage mich, wie lange sich die Bürger derartige Beleidigungen eigentlich noch gefallen lassen sollen. Freiheit hin, demokratischer Rechtsstaat her - Religionsfreiheit kann und darf kein Freibrief für menschenverachtende Hetze sein. Um ehrlich zu sein, ich hab es gründlich satt, dass jeder zweite dahergelaufene Priester meint, die Wahrheit des Universums für sich gepachtet zu haben und sich über jegliche rechtsstaatlichen Gesetze hinwegsetzt. Es wird aller höchste Zeit das man solchen Leuten ihr freches Maul stopft.
Salzburg - Der Salzburger Weihbischof Andreas Laun ist schon mehrmals wegen seiner Ansichten in die Kritik geraten. Nun äußert sich der Weihbischof in seiner Kolumne "Klartext" auf dem Online-Portal "kath.net" zur Diskussion über ein Adoptionsrecht für Homosexuelle.
Jeder Mensch, der sachlich darüber nachdenke, könne nur zu einem klaren Nein in dieser Frage kommen, schreibt Laun. "Die Gefahr des Missbrauchs ist bei homosexuellen Menschen höher als bei Heterosexuellen", führt er als einen von mehreren Gründen an.
Weiterlesen auf derstandard.at
Kommentar Andy
Ich frage mich, wie lange sich die Bürger derartige Beleidigungen eigentlich noch gefallen lassen sollen. Freiheit hin, demokratischer Rechtsstaat her - Religionsfreiheit kann und darf kein Freibrief für menschenverachtende Hetze sein. Um ehrlich zu sein, ich hab es gründlich satt, dass jeder zweite dahergelaufene Priester meint, die Wahrheit des Universums für sich gepachtet zu haben und sich über jegliche rechtsstaatlichen Gesetze hinwegsetzt. Es wird aller höchste Zeit das man solchen Leuten ihr freches Maul stopft.
Pinocchio, Cinderella & Co: Sind bei Walt Disney alle homosexuell?
Der Disney-Konzern muss sich mit Vorwürfen auseinandersetzen, der neue
Zeichentrickfilm “Die Eiskönigin – völlig verfroren” (Original:
“Frozen”) würde einmal mehr Homosexualität propagieren. In diesem Fall
heißt der Kritiker aber nicht Wladimir Putin, sondern dies behaupten
fundamentalistische Organisationen, wie die Tageszeitung “Welt kompakt”
heute berichtet. Neu ist diese Anklage nicht, schon in den 1940er Jahren
wurde von Erzkonservativen bemängelt, Walt-Disney-Klassiker wie
“Pinocchio” (1940) oder “Dumbo” (1941) hätten eine glamourös-schrille
Handlung und würden mit ihrer “Gay-Agenda” Moralvorstellungen
untergraben. Aktuell haben selbsternannte Sittenwächter die “Eiskönigin”
am Wickel, jene zur wahren Liebe unfähige Herrscherin Elsa, deren Song
“Let it Go” als Coming-out einer Lesbe gewertet wird.
Weiterlesen auf www.queerpride.de
Weiterlesen auf www.queerpride.de
Eklat um Conchita Wurst verdüstert das erste Halbfinale des ESC
Auf einer russischen Webseite soll eine Petition
gegen den österreichischen Travestiekünstler Conchita Wurst laufen. Im
Halbfinale feierte dann ein deutsches Urgestein einen lange fälligen
Erfolg.
Von
Felix Müller Wenn in Kopenhagen ein Preis für den bärtigsten Paradiesvogel zu vergeben wäre, dann würde man kein Televoting und kein Juryurteil benötigen, der Fall wäre klar. Die Wahl fiele auf den 25-jährigen Travestiekünstler Tom Neuwirth aus Oberösterreich, der seit einigen Jahren unter dem Namen Conchita Wurst durch die Lande tingelt und – auch dank der Teilnahme an einschlägigen Castingshows – dort schon eine gewisse Berühmtheit erlangt hat.
Weiterlesen auf www.morgenpost.de
Weitere Links:
Website von Conchita Wurst
http://www.conchitawurst.com/
Conchita Wurst - Rise Like A Phoenix
https://www.youtube.com/watch?v=ToqNa0rqUtY
INTERVIEW MARTIN SCHULZ - ÜBER SANKTIONSMASSNAHMEN MUSS GESPROCHEN WERDEN
Martin Schulz ist seit 2012 als Präsident des Europäischen Parlaments einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Diese Bekanntheit will seine Partei, die SPD, nutzen, um bei der Europawahl zu punkten. Der Spitzenkandidat der Europäischen Sozialisten zur Homopolitik. •ck
WIE GEHT MAN ALS DEUTSCHER EUROPAPOLITIKER MIT DER RÜGE DES EU-PARLAMENTS FÜR DIE DEUTSCHE HOMOPOLITIK UM? SCHÄMEN SIE SICH EIN BISSCHEN?
Das Europaparlament hat sich immer wieder gegen Diskriminierung und Ungleichbehandlung ausgesprochen. Mit unserem Beschluss zur Bekämpfung von Homophobie im Februar dieses Jahres haben wir deutlich Flagge gezeigt und uns klar für die Rechte von Homosexuellen ausgesprochen. Das ist ein richtiger und wegweisender Beschluss.
Weiterlesen auf www.blu.fm
WIE GEHT MAN ALS DEUTSCHER EUROPAPOLITIKER MIT DER RÜGE DES EU-PARLAMENTS FÜR DIE DEUTSCHE HOMOPOLITIK UM? SCHÄMEN SIE SICH EIN BISSCHEN?
Das Europaparlament hat sich immer wieder gegen Diskriminierung und Ungleichbehandlung ausgesprochen. Mit unserem Beschluss zur Bekämpfung von Homophobie im Februar dieses Jahres haben wir deutlich Flagge gezeigt und uns klar für die Rechte von Homosexuellen ausgesprochen. Das ist ein richtiger und wegweisender Beschluss.
Weiterlesen auf www.blu.fm
Abonnieren
Posts (Atom)