Anti-Homo-Gesetz in Uganda: Wurde Präsident Museveni getäuscht?
Abgeordnete manipulierten wissenschaftliches Gutachten
von Andreas Markus
Wurde der Präsident von Uganda, Yoweri Museveni, belogen, damit er jenes Gesetz unterschreibt, das schwule Männer unter Umständen lebenslang ins Gefängnis bringt? Museveni hat zuvor angekündigt, das Gesetz nicht zu unterschrieben, wenn Homosexualität keine freie Entscheidung ist. Doch Politiker scheinen die Studien der Wissenschafter manipuliert zu haben.
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Kommentar Andy
Einerseits ist die Meinung über Homosexualiät tatsächlich nicht überall auf der Welt gleich. Und es gibt leider immer noch genügend Staaten, welche sämtliche internationalen wissenschaftlichen Erkenntnisse ablehnen. Andererseits stehen große, renomierte Organisationen wie bsw. der Weltärzteverband die UNO und viele andere dem entgegen. Und egal welchen Stellenwert die sexuelle Orientierung in einen Land hat, der größte Teil der Länder hat sich in den letzten Jahrzehnten gegen eine Kriminalisierung von Homosexualität ausgesprochen.
Nun stellt sich mir natürlich die Frage, ist Präsident Museveni tatsächlich so geistig beschränkt um nicht zu wissen, dass sich das kleine afrikanische Uganda nicht langfristig gegen einen Großteil der Welt stellen kann, oder weiß er es womöglich und rechnet statt dessen eher damit, dass die westliche Staaten die Angelegenheit früher oder später schon irgendwie im Sande verlaufen lassen. Auf Grund dieses Artikels glaube ich allerdings eher an die erste Variante. Langfristig gesehen werden die Poltiker Ugandas vor der Weltöffentlichkeit nicht durchkommen und sich früher oder später lächerlich machen und das Gesetz zurücknehmen müssen. Leider dürfte bis dahin noch sehr viel Zeit vergehen.
Freitag, 28. Februar 2014
Donnerstag, 27. Februar 2014
Homosexualität in Uganda
Homosexuelle lebenslänglich hinter Gitter
Ugandas Präsident Yoweri Museveni hat am Montag trotz aller Warnungen und Proteste ein umstrittenes Gesetz zur schärferen Verfolgung Homosexueller unterzeichnet. Es sieht lange Haftstrafen für Schwule und Lesben in dem ostafrikanischen Land vor. Wer beispielsweise Homosexuelle unterstützt oder homosexuelles Verhalten von Freunden und Bekannten nicht anzeigt, riskiert ab jetzt ein Gerichtsverfahren.
Das Gesetz sei derart weit gefasst, dass es zu Machtmissbrauch sowie zu Denunzierungen selbst von Menschen einlade, die gar nicht homosexuell seien, kritisierte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay.
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Ugandas Präsident Yoweri Museveni hat am Montag trotz aller Warnungen und Proteste ein umstrittenes Gesetz zur schärferen Verfolgung Homosexueller unterzeichnet. Es sieht lange Haftstrafen für Schwule und Lesben in dem ostafrikanischen Land vor. Wer beispielsweise Homosexuelle unterstützt oder homosexuelles Verhalten von Freunden und Bekannten nicht anzeigt, riskiert ab jetzt ein Gerichtsverfahren.
Das Gesetz sei derart weit gefasst, dass es zu Machtmissbrauch sowie zu Denunzierungen selbst von Menschen einlade, die gar nicht homosexuell seien, kritisierte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay.
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Hoffen auf Asyl: Schwules Paar aus Sotschi heiratet in Buenos Aires
Sie sind
schwul, aus Sotschi und werden verfolgt: Grund genug, Russland zu
verlassen, finden Alexander Eremejew und Dmitrij Sajtzew. Jetzt haben
die beiden in Buenos Aires geheiratet und wollen dort Asyl beantragen.
Am Dienstag haben sich Alexander Eremejew und Dmitrij Sajtzew in Buenos Aires trauen lassen. Das Paar hielt sich während der Zeremonie an den Händen und gab sich nach der Trauung einen innigen Kuss. "Wir kümmern uns umeinander, wir kennen uns, wir haben viele Dinge gemeinsam, und wir wollen, dass unsere Verbindung legal ist", sagte der 45-jährige Eremejew.
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Schulpetition in Baden Württemberg
Kretschmann hält an Sexualkunde-Bildungsplan fest
Baden-Württembergs Ministerpräsident sorgt sich um die Toleranz im Land. In der ZEIT verteidigt er den geplanten Bildungsplan, will einen Kulturkampf aber vermeiden.
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann sorgt sich mit Blick auf die Debatte um die Überarbeitung des Bildungsplans zum Thema Sexualkunde-Unterricht um Toleranz: "Was mich besorgt, ist die spürbare Tendenz, überall wieder Mauern hochzuziehen", sagte der Grünen-Politiker der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Deshalb werden wir den Bildungsplan auch weiterhin auf Aufklärung im Kant’schen Sinne ausrichten: selber denken, sich jederzeit in einen anderen denken – nur so können junge Menschen feste Standpunkte erwerben und anderen gegenüber tolerant sein. Nur so können aus Vorurteilen Urteile werden."
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Baden-Württembergs Ministerpräsident sorgt sich um die Toleranz im Land. In der ZEIT verteidigt er den geplanten Bildungsplan, will einen Kulturkampf aber vermeiden.
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann sorgt sich mit Blick auf die Debatte um die Überarbeitung des Bildungsplans zum Thema Sexualkunde-Unterricht um Toleranz: "Was mich besorgt, ist die spürbare Tendenz, überall wieder Mauern hochzuziehen", sagte der Grünen-Politiker der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Deshalb werden wir den Bildungsplan auch weiterhin auf Aufklärung im Kant’schen Sinne ausrichten: selber denken, sich jederzeit in einen anderen denken – nur so können junge Menschen feste Standpunkte erwerben und anderen gegenüber tolerant sein. Nur so können aus Vorurteilen Urteile werden."
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Homophobie in Russland
Bombendrohung und Schikanen
aw. Moskau All die schönen Worte über Gleichheit und Freiheit, über das neue, moderne Russland, die an den Winterspielen in Sotschi gesagt worden waren, hatten sich schon damals wie Hohn angehört. Schliesslich wurden an Ort und Stelle Demonstrationen verboten und Kritiker weggesperrt. Noch unglaubwürdiger wirkten sie am Mittwoch in Moskau bei der Eröffnung der Open Games. Der Auftakt des ersten schwul-lesbischen Sportfestivals in Russland mit 330 Teilnehmern aus sechs Nationen war von erheblichen Problemen überschattet. Eine Pressekonferenz konnte nicht planmässig stattfinden, da angeblich eine Bombendrohung eingegangen war. Vor Ort wurde den Veranstaltern zudem mitgeteilt, dass die Lokalität auf Drogen untersucht werden müsse. Sicherheitskräfte mit Hunden rückten an.
Weiterlesen auf www.nzz.ch
aw. Moskau All die schönen Worte über Gleichheit und Freiheit, über das neue, moderne Russland, die an den Winterspielen in Sotschi gesagt worden waren, hatten sich schon damals wie Hohn angehört. Schliesslich wurden an Ort und Stelle Demonstrationen verboten und Kritiker weggesperrt. Noch unglaubwürdiger wirkten sie am Mittwoch in Moskau bei der Eröffnung der Open Games. Der Auftakt des ersten schwul-lesbischen Sportfestivals in Russland mit 330 Teilnehmern aus sechs Nationen war von erheblichen Problemen überschattet. Eine Pressekonferenz konnte nicht planmässig stattfinden, da angeblich eine Bombendrohung eingegangen war. Vor Ort wurde den Veranstaltern zudem mitgeteilt, dass die Lokalität auf Drogen untersucht werden müsse. Sicherheitskräfte mit Hunden rückten an.
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Arizona - Gouverneurin verhindert Gesetz gegen Homosexuelle
Unternehmer in Arizona sollten homosexuelle Kunden aus religiösen
Gründen abweisen dürfen. Gouverneurin Brewer stoppte das Gesetz.
Unternehmen im US-Bundesstaat Arizona dürfen homosexuelle Kunden künftig doch nicht aus religiösen Gründen abweisen. Die republikanische Gouverneurin Jan Brewer legte ihr Veto gegen das von den Republikanern unterstützte Gesetz ein. Wenige Stunden zuvor hatte ein Richter in Texas das Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen gekippt.
Religionsfreiheit sei ein Kern der Werte in den USA und Arizona –
"und ebenso die Antidiskriminierung", sagte Brewer in einer Erklärung.
Das geplante Gesetz könne ungewollte, schlechte Auswirkungen haben und
mehr Probleme schaffen als lösen, sagte Brewer.
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Unternehmen im US-Bundesstaat Arizona dürfen homosexuelle Kunden künftig doch nicht aus religiösen Gründen abweisen. Die republikanische Gouverneurin Jan Brewer legte ihr Veto gegen das von den Republikanern unterstützte Gesetz ein. Wenige Stunden zuvor hatte ein Richter in Texas das Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen gekippt.
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Jason Collins spielt wieder – Uganda droht Schwulen!
Was wir aktuell erleben, ist ein Märchen. Das Märchen von einem, der
auszog, um die Welt zu verändern. Ganz soweit ist es vielleicht noch
nicht, aber der Name eines Sportlers muss nicht mehr länger nur an
seinen sportlichen Leistungen gemessen und festgemacht werden. Nein.
Spätestens seit dieser Woche, seit dem Spiel der Brooklyn Nets bei den
Los Angeles Lakers wissen wir alle, dass die sportlichen Performances
nicht ausschlaggebend für den Wert und Status eines Sportlers sind. Das
beweist Jason Collins eindrucksvoll.
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