Mittwoch, 5. Februar 2014

Kurz vor Olympia: Human Rights Watch rüttelt mit brutalem Anti-Homosexuellen-Video auf

Kurz vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Sotschi veröffentlicht die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch ein schockierendes Video. Gezeigt wird verstörende Gewalt und die Diskriminierung Homosexueller in Russland, die offenbar kaum geahndet wird. Eine fatale Botschaft in die Welt. 

Die internationale Menschenrechtsorganisation lenkt kurz vor Beginn der Olympischen Spiele noch einmal den Fokus auf die verheerende Situation von Schwulen, Lesben, Trans- und Bisexuellen in Russland. Das am Montag veröffentlichte Video wurde mittlerweile fast 41.000 Mal angesehen.




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Behörde informiert über verbotenen Sex - ausgerechnet in Singapur

Homosexualität ist in Singapur per Gesetz verboten und kann mit zwei Jahren Haft bestraft werden. Umso überraschender ist eine Aktion der Gesundheitsbehörde. In Afrika hingegen erleben Schwule und Lesben brutale Gewalt.

Singapur/Johannesburg/Neu-Delhi. Im sozial sehr konservativen Singapur macht eine staatliche Gesundheitswebseite über Homo- und Bisexualität Furore. In Zeitungen und sozialen Netzwerken liefern sich Befürworter und Kritiker eine hitzige Debatte.

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Schwulenfeindschaft in Russland

Gefährliche Küsse

Sotschi - Wenn die russische Statistikbehörde Rostat richtig gezählt hat, dann haben zu Beginn des Jahres 368 000 Menschen in Sotschi gelebt. Schwule seien nicht darunter – das meint zumindest der Bürgermeister des Olympiaortes. In einem Interview mit der britischen BBC hat Anatoli Pachomow gezeigt, was für ein toleranter Mensch er ist. Wer schwul sei, sei eben schwul, sagte der Bürgermeister der Partei Einiges Russland ganz jovial. Dann legte er nach: „Aber hier im Kaukasus ist das nicht üblich. Hier gibt es das nicht.“ Da empfiehlt sich einer für Größeres. Wladimir Putin – und damit Russland – mag keine Schwulen.

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Kommentar Andy

Wenn man ehrlich ist und an christliche Religionen die gleichen Maßstäbe ansetzt mit der bsw. rechtsgerichtete Terrororganisationen gemessen werden, dann muß eigentlich jeden aufgeklärten Menschen klar sein, dass es sich bei der Orthodoxen Kirche Russlands unter Patriarch Kyrill eindeutig um eine menschenverachtende Organisation handelt, die mit Rechtsstaatlichkeit und Freiheit und schon gar nicht mit Demokratie auch nur im Entferntesten in Einklang zu bringen ist.

Dienstag, 4. Februar 2014

Deutschlands Bischöfe setzen Papst unter Druck

Der Papst wollte wissen, wie Gläubige zur kirchlichen Sexualethik stehen. Das Ergebnis zeigt: Die Forderungen der Kirche werden fast komplett ignoriert. Sogar die Bischöfe dringen nun auf Reformen.

In der Kunst der kirchlichen Diplomatie kommt es auf jedes Wort an, das gesagt wird. Aber mindestens genauso schwer kann das wiegen, was ungesagt bleibt. Der Vatikan kennt das, aus jahrhundertelanger Praxis. Die römischen Auswerter werden also ihre Schlüsse ziehen können, wenn sie die deutsche Antwort auf Frage 7 a lesen.
Es geht darum, dass die Kirche Verhütung verbietet. Der Vatikan wollte in Frage 7 a wissen, ob man diese ungeliebte Lehre nicht irgendwie populärer machen kann. "Welche Vorschläge zur Vertiefung dieses Thema aus pastoraler Sicht gibt es?", steht in dem Fragebogen zur katholischen Sexualethik, den der Papst an Bistümer in aller Welt geschickt hat.





Kommentar Andy

Also fassen wir mal zusammen - eine deutliche Mehrheit der Katholiken wünscht sich einen komplett anderen Umgang mit Themen wie Homosexualität, vor- oder außereheliche Lebensgemeinschaften, Verhütung, Wiederverheiratung und Scheidung und noch einiges mehr.
Dass die Kirche Homosexualität als sündhaft ablehnt, "wird darüber hinaus als Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verstanden". Und offenbar auch von den Bischöfen selbst, jedenfalls schlagen sie "ein deutlich expliziteres Zugehen auf Menschen in diesen Lebenssituationen" vor.
Die meisten Katholiken versuchen also zumindest Homosexuelle zu akzeptieren, wobei die Gleichstellung der Homo-Ehe wie auch viele andere Grundrechte immer noch abgelehnt werden. Würde sich die Kirche in Rom aber erst einmal dem Problem des prinzipiellen Anerkennens von Homosexulität im Allgemeinen stellen, so wäre es wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Mehrheit der Katholiken auch die Notwendigkeit einer gleichrangigen Behandlung von schwulen oder lesbischen Lebenspartnerschaften erkennen würde. 

Die Kirche steckt also weiterhin in einen großen Zwiespalt, zwischen den katholischen Glaubensdogmen einerseits und der realen Lebenswirklichkeit der Gläubigen.


























Bosnien-Herzegowina

LGBT-Festival in Sarajewo: Randalierer verletzen drei Menschen

Laut Augenzeugen haben zehn bis 15 Vermummte am Samstag eine Veranstaltung des LGBT-Filmfestivals "Merlinka" in Sarajewo angegriffen und drei Zuschauer verletzt. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

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Schwäbische Zeitung: Der Riss ist sichtbar

Ravensburg (ots) - Natürlich sind die Ängste vieler Eltern krude und undifferenziert: Auch künftig werden die Kleinen in Baden-Württembergs Kindergärten nicht zur Homosexualität erzogen und in Grundschulen nicht zwangssexualisiert. Viele Bedenken sind sachlich nicht begründbar: Denn noch geht es nur um ein unausgegorenes Arbeitspapier zu einem noch auszuarbeitenden Bildungsplan, an dem noch Hunderte Menschen mitschreiben werden. Und die durch und durch reaktionäre Blut-Boden-Familienschutz-Rhetorik mancher Kritiker lässt frösteln.

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Kommentar Andy

An und für sich ja ein guter Artikel. Mir ist allerdings völlig schleierhaft welche Lehren die Poltik aus der ganzen Angelegenheit ziehen soll. Ich meine, was macht man wenn die Unwissenheit mancher Bürger derart groß ist, dass es einen aufgeklärten Menschen glatt die Sprache verschlagen kann, sie aber trotz gravierender Bildungslücken ihre merkwürdigen Auffassung in Bezug auf die sexuelle Orientierung, als unumstößliche Wahrheit durchsetzen möchten. Immer wieder hört man von diesen Leuten den Ruf nach Meinungsfreiheit und Basisdemokratie. Ist es wirklich so einfach? Wie stellen diese Leute sich das eigentlich vor.

LGBT-Rechte: 39 CSD-OrganisatorInnen mit offenen Brief an Angela Merkel

Insgesamt 39 CSD-OrganisatorInnen aus ganz Deutschland haben gemeinsame mit zahlreichen Prominenten einen offenen Brief an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geschrieben, in dem sie die Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgender-Personen einfordern, sowie verstärkten Einsatz für LGBT-Rechte weltweit. Ein weiterer Brief ging an das Internationale Olympische Komitee (IOC) und den Deutschen Olypmischen Sportbund (DOSB).
 
Im Folgenden nun der Offene Brief der 39 CSD-OrganisatorInnen und zahlreicher Prominente an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel: