Eine königliche Unterschrift löst in Grossbritannien eine Flut von
Kommentaren aus. Elizabeth II. hat über Weihnachten die Begnadigung des
legendären Nazicode-Knackers Alan Turing unterzeichnet. Er wurde 1952
wegen seiner Homosexualität verurteilt. Doch die Begnadigung macht nicht
allen Freude.
Sie sind keine Schwulenhasser. Im Gegenteil. Die Kritiker, die in
Internetforen und Kommentarspalten gegen Alan Turings Begnadigung
anschreiben, gönnen ihm die posthume Wiedergutmachung. Aber sie wünschen
dasselbe auch jenen weiteren 75‘000 Männern, die in Grossbritannien
seit 1885 bis in die späten 1960er-Jahre wegen des Verbots der
Homosexualität verurteilt wurden. Kritisiert wird also nicht, dass Alan
Turing begnadigt wurde. Für Unmut sorgt vielmehr, dass Turing bis heute
das einzige homosexuelle Opfer des «Act 1885» ist, dem dies vergönnt
ist. Es ist dies jenes Gesetz, das auch Oscar Wilde ins Gefängnis
brachte.
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Donnerstag, 2. Januar 2014
USA: Erster offen homosexueller Bischof gestorben
San Francisco, 1.1.14 (Kipa) Der anglikanische Bischof Otis Charles,
bekennender Homosexueller, ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Wie
die Onlineausgabe des «San Francisco Chronicle» (Dienstagabend Ortszeit)
meldete, starb er bereits am vergangenen Donnerstag in seinem Haus in
San Francisco. Charles, langjähriger Leiter des US-Bistums Utah, machte
nach seiner Pensionierung Schlagzeilen, als er sich 1993 öffentlich zu
seiner Homosexualität bekannte. Er gilt als erster christlicher Bischof,
der einen solchen Schritt wagte.
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Montag, 30. Dezember 2013
Das Jahr 2013 brachte zwiespältige Entscheidungen für Homosexuelle
Berlin (dpa) - Mal Liberalisierung, mal Verschärfung - Lesben und
Schwule dürften auf 2013 mit zwiespältigen Gefühlen zurückblicken.
Eine chronologische Auswahl von Ereignissen im In- und Ausland:
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Russische Abgeordnete kritisiert "Propaganda"-Gesetz
Die russische Duma-Abgeordnete Maria Maksakowa hat öffentlich das Gesetz
gegen Homo-"Propaganda" kritisiert. Die Politikerin der Putin-Partei
"Einiges Russland" sagte bei einem Treffen der liberalen Plattform der
Partei am Mittwoch, das Gesetz sei "ein gutes Beispiel, wie gute
Absichten manchmal den Weg in die Hölle ebnen".
Natürlich wünsche sich niemand, dass ein Kind zum Ziel von sexueller Propaganda werde, so die 36-Jährige. Aber das müsse für jede sexuelle Orientierung gelten – anders als das Homo-"Propaganda"-Gesetz, das sich gegen Werbung für "nicht-traditionelle Beziehungen" richtet.
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Natürlich wünsche sich niemand, dass ein Kind zum Ziel von sexueller Propaganda werde, so die 36-Jährige. Aber das müsse für jede sexuelle Orientierung gelten – anders als das Homo-"Propaganda"-Gesetz, das sich gegen Werbung für "nicht-traditionelle Beziehungen" richtet.
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Anti-Homo-Politik als Imageschaden für Russland
Bei keinem Thema erntete Russland 2013 international so viel Protest wie
mit seiner Politik gegen Lesben und Schwule. Wird der Olympia-Gastgeber
2014 etwas ändern an seinem Kurs?
Moskau (dpa) - Auspeitschen, lebendig verbrennen oder die Herzen der Toten herausreißen - russische Meinungsmacher überbieten sich seit Monaten mit Vorschlägen im Kampf gegen Homosexualität. Der von Kremlchef Wladimir Putin eingesetzte neue Chef-Ideologe Dmitri Kisseljow schlägt letztere Variante vor, um gegen die vom Westen begonnene «Verschwulung der Welt» vorzugehen. Putin selbst spricht zurückhaltender von einem Kampf zwischen «Gut und Böse» in der Welt. Der Schauspieler Iwan Ochlobystin plädierte aber zuletzt ausdrücklich für das Verbrennen im Ofen - bei «lebendigem Leib».
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Moskau (dpa) - Auspeitschen, lebendig verbrennen oder die Herzen der Toten herausreißen - russische Meinungsmacher überbieten sich seit Monaten mit Vorschlägen im Kampf gegen Homosexualität. Der von Kremlchef Wladimir Putin eingesetzte neue Chef-Ideologe Dmitri Kisseljow schlägt letztere Variante vor, um gegen die vom Westen begonnene «Verschwulung der Welt» vorzugehen. Putin selbst spricht zurückhaltender von einem Kampf zwischen «Gut und Böse» in der Welt. Der Schauspieler Iwan Ochlobystin plädierte aber zuletzt ausdrücklich für das Verbrennen im Ofen - bei «lebendigem Leib».
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Homosexuelle Fanclubs kämpfen in der Kurve für Toleranz
Noch immer hat sich kein aktiver deutscher Fußballer
im Profisport geoutet. Während die homosexuellen Spieler weiter
schweigen, brechen immer mehr schwule Fanclubs in den Kurven mit dem
Tabu.
Hannover. Alleine die Namen machen den Fußball bunter: Unter
Bezeichnungen wie "Queerpass St. Pauli", "Andersrum auf Schalke" oder
"Rainbow Borussen" organisieren sich immer mehr homosexuelle Fußballfans
bundesweit in schwul-lesbischen Fanclubs. Neben Choreographien und
Jubelgesängen für den eigenen Verein werben sie in den Kurven für mehr
Toleranz. Denn noch immer ist Homosexualität im Profi-Fußball ein
Tabuthema.
Homosexualität unter Strafe
Grausame Moral
Fast hätte sogar die Todesstrafe gedroht: Uganda hat angekündigt,
seine homophoben Gesetze zu verschärfen und homosexuelle Handlungen mit
bis zu lebenslanger Haft zu ahnden. Kein Einzelfall: In mehr als 70
Ländern steht Homosexualität nach wie vor unter Strafe - sogar in der
größten Demokratie der Welt.
Von Ronen Steinke
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