Die Interessengruppe für eine vernünftige Sexualkunde stellt sich gegen die Äusserungen des Churer Bischofs Vitus Huonder, welche die Thematisierung von Homosexualität an den Schulen betreffen. Die IG besteht aus Mitgliedern von Jungen Grünen, Grünen, Juso, SP, Grünliberalen, CVP, BDP, FDP und SVP. Aus Sicht der IG sollen die Kinder und Jugendlichen Hetero-, Bi- und Homosexualität als gleichwertige Lebensformen akzeptieren. «Aufgrund der homophoben Sprüche, Beleidigungen, Diskriminierungen und bisweilen sogar Mobbing sind Suizidversuche bei jungen Schwulen bis zu fünfmal so häufig wie bei heterosexuellen Jugendlichen», warnt die Interessengruppe in einer Mitteilung am Tag der Menschenrechte vom 10 Dezember. Die Schule müsse abwertende Bemerkungen und ausgrenzendes Verhalten gegenüber Homosexuellen konsequent unterbinden.
Entgegen Huonders einseitiger Darstellung, dass die Forderung der Gleichstellung von hetero- bi- und homosexuellen Menschen und Transmenschen der Genderwissenschaft entspringe, verweist die IG darauf, dass das Diskriminierungsverbot ein Teil der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist. Es sei äusserst bedenklich, dass ein Kirchenmann zum Tag der Menschrechte einen diskriminierenden Hirtenbrief veröffentlicht.
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Freitag, 13. Dezember 2013
Eheschließungen sind ungültig Abbott schafft Homo-Ehe in Australien wieder ab
Australiens erzkonservativer Regierungschef Abbot setzt sich durch - die
Homo-Ehe ist erst einmal vom Tisch. Bereits geschlossene Ehen sind nun
nicht mehr gültig. Viele Paare reagierten fassungslos.
Der Oberste Gerichtshof Australiens hat ein Gesetz zur Homo-Ehe gekippt. Das Gericht brachte ein Gesetz zu Fall, das Ehen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern in der Region um die Hauptstadt Canberra erlaubte. Die Richter urteilten, es sei Sache des australischen Parlaments, über eine mögliche Zulassung von Homo-Ehen zu entscheiden.
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Der Oberste Gerichtshof Australiens hat ein Gesetz zur Homo-Ehe gekippt. Das Gericht brachte ein Gesetz zu Fall, das Ehen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern in der Region um die Hauptstadt Canberra erlaubte. Die Richter urteilten, es sei Sache des australischen Parlaments, über eine mögliche Zulassung von Homo-Ehen zu entscheiden.
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Donnerstag, 12. Dezember 2013
Bund fördert Ausstellung über Homosexualität
Fast eine Million Euro lassen sich die Kulturstiftungen von Bund
und Ländern eine Ausstellung über Homosexualität in Berlin kosten.
Die Bundeskulturstiftung und die Kulturstiftung der Länder haben vergangene Woche vereinbart, eine Ausstellung zur Geschichte und Kultur männlicher wie weiblicher Homosexualität gemeinsam zu fördern. Sie soll 2015 fünf Monate lang in Berlin parallel im Schwulen Museum und im Deutschen Historischen Museum gezeigt werden. Der Bund investiert dafür 850.000 Euro, die Länder stellen 110.000 Euro zur Verfügung.
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Die Bundeskulturstiftung und die Kulturstiftung der Länder haben vergangene Woche vereinbart, eine Ausstellung zur Geschichte und Kultur männlicher wie weiblicher Homosexualität gemeinsam zu fördern. Sie soll 2015 fünf Monate lang in Berlin parallel im Schwulen Museum und im Deutschen Historischen Museum gezeigt werden. Der Bund investiert dafür 850.000 Euro, die Länder stellen 110.000 Euro zur Verfügung.
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Israel: Kabinett lehnt Gleichstellung schwuler und lesbischer Paare ab - Weiter Nachteile bei Wohnbau-Darlehen
Die israelische Politik tut sich schwer mit gleichgeschlechtlichen
Paaren: Das Kabinett hat zwei Gesetze abgelehnt, die schwul-lesbische
Rechte am Arbeitsplatz und beim Wohnen ausgedehnt hätten.
Unter anderem sollten schwule und lesbische Paare bei Wohndarlehen gleich behandelt werden wie heterosexuelle. Der Abgeordnete Dov Khenin, der das Gesetz eingebracht hatte, erklärt der israelischen Tageszeitung, worum es geht: „Gleichgeschlechtliche Paare, die ganz normal als Paar leben aber rechtlich nicht als Ehepaar anerkannt werden, können keine staatliche Darlehen als Paar aufnehmen und müssen den Kredit als Singles annehmen. Das ist inakzeptabel, weil es sin dabei um eine Vergünstigung des Staates handelt, der es Paaren in Israel leichter macht, in ihrem eigenen Heim zu arbeiten. Gleichgeschlechtliche Paare arbeiten, zahlen die ihnen vorgeschriebenen Steuern und erfüllen ihre Pflichten für den Staat, aber sie bekommen keine Vergünstigungen“, ärgert sich Khenin.
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Unter anderem sollten schwule und lesbische Paare bei Wohndarlehen gleich behandelt werden wie heterosexuelle. Der Abgeordnete Dov Khenin, der das Gesetz eingebracht hatte, erklärt der israelischen Tageszeitung, worum es geht: „Gleichgeschlechtliche Paare, die ganz normal als Paar leben aber rechtlich nicht als Ehepaar anerkannt werden, können keine staatliche Darlehen als Paar aufnehmen und müssen den Kredit als Singles annehmen. Das ist inakzeptabel, weil es sin dabei um eine Vergünstigung des Staates handelt, der es Paaren in Israel leichter macht, in ihrem eigenen Heim zu arbeiten. Gleichgeschlechtliche Paare arbeiten, zahlen die ihnen vorgeschriebenen Steuern und erfüllen ihre Pflichten für den Staat, aber sie bekommen keine Vergünstigungen“, ärgert sich Khenin.
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Kampagne gegen Homophobie: "Das erste Mal, dass ich einen Mann geküsst habe"
Julius Brink
und Jonas Reckermann innig knutschend, Johannes Strate und Jakob Sinn
von Revolverheld mit geschlossenen Augen in sich versunken. Für ein
Männermagazin haben sie sich gemeinsam mit anderen heterosexuellen
Prominenten als homosexuelle Paare inszenieren lassen. Das Ziel: mehr
Toleranz.
Hamburg - Vier Jahre lang waren Julius Brink, 31, und Jonas
Reckermann, 34, ein Paar, auf dem Beachvolleyball-Feld. Sie baggerten
und schmetterten sich 2009 zum WM-Titel im Beachvolleyball, 2012 zu Olympia-Gold in London. Mittlerweile hat Reckermann seine Karriere beendet, Brink macht mit einem neuen Partner weiter.Weiterlesen auf spiegel.de
Oberstes Gericht in Indien hebt Entscheidung auf
Homosexualität wieder strafbar
Indien ist stolz darauf, als die größte
Demokratie der Welt zu gelten. Doch mit der sexuellen Orientierung tut
sich das Land schwer. Schwulen und Lesben sahen vor vier Jahren einen
Hoffnungsschimmer. Doch Homosexualität ist in Indien jetzt wieder
strafbar - das hat das Oberste Gericht entschieden und hob dabei eine
Entscheidung einer unteren Instanz auf.
Von Sandra Petersmann, ARD-Hörfunkstudio Neu-Delhi
Für die Aktivistin Shohini Gosh ist der heutige
Mittwoch ein rabenschwarzer Tag. "Das ist ein total absurdes Urteil",
sagt sie. "Wir Lesben und Schwule sind überall." Und sie ergänzt:
“Öffnet eure Augen. Es gibt uns, ihr könnt uns nicht wegschicken."
Mainzer Bischof Kardinal Karl Lehmann hält verheiratete Priester für vorstellbar
MAINZ - Der Mainzer Bischof Kardinal Karl Lehmann kann sich vorstellen,
dass es in der katholischen Kirche in einigen Jahren auch verheiratete
Priester geben wird. "... Und wenn ich zum Beispiel manchen
verheirateten Diakon erlebe, da gibt es ganz hervorragende Leute, da
kann ich mir vorstellen, dass so jemand in einigen Jahren durchaus die
Priesterweihe erhalten kann", sagte Lehmann in einem Interview mit dem
Magazin "Mainz Vierteljahreshefte" (Bodenheim/Ausgabe 03/2013). Es müsse
einfach abgewartet und der Gedanke daran weiter verbreitet werden.
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