Donnerstag, 14. November 2013

Schlusslicht: Russland verbietet Naturphänomen Regenbogen als homosexuelle Propaganda

Moskau (dpo) - Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit: Ab erstem Januar nächsten Jahres werden Regenbögen jeglicher Art wohl auf dem gesamten Gebiet der russischen Föderation verboten sein. Russlands Präsident Wladimir Putin will schon in den kommenden Tagen einen entsprechenden Zusatz zum Gesetz gegen die Verbreitung und Darstellung von Symbolen, die eindeutig der homosexuellen Bewegung zuzuordnen sind, unterzeichnen. Menschenrechtsgruppen und Meteorologen sind gleichermaßen entsetzt.

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Bürger stimmen über Verbot der Homo-Ehe ab

In Kroatien ist die Ehe zwischen Homosexuellen nicht erlaubt. Doch Konservative fürchten nun, dass sich das bald ändern könnte. Denn das Parlament hat nun zu einer Volksabstimmung aufgerufen. Dabei sollen die Bürger über eine Verfassungsänderung abstimmen, der die Ehe als "Vereinigung von Frau und Mann" festschreibt. 
Das Volk in Kroatien soll dabei am 01. Dezember über das Verbot der Ehe für Schwule und Lesben abstimmen. Das wurde am Freitag vom Parlament mit sehr großer Mehrheit beschlossen. Immerhin haben sich 104 von 151 Parlamentarier für die Volksabstimmung ausgesprochen. Fünf haben sich enthalten und 13 waren dagegen. Die anderen Abgeordneten waren bei der Abstimmung nicht anwesend. 

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Kommentar Andy


Das Wort "Volkabstimmung" mag sich noch so demokratisch anhören. Wenn es um wesentliche Grundrechte von Menschen geht, ist eine Volksabstimmung völlig unangebracht. Kein Bürger eines demokratischen Staates käme heutzutage noch auf die Idee eine Volksabstimmung darüber abzuhalten, ob man Frauen die gleichen Grundrechte zubilligt oder nicht. Und auch die Diskussion um Gleichbehandlung bsw. auf Grund der Hautfarbe erübrigt sich in einen demokratischen Staat eigentlich von selbst.

Demokratie ist nicht einfach nur die Benennung einer Mehrheit, derer sich die Minderheit eben einfach unterzuordnen hat. Wenn dem so wäre, könnte man sogar die Diktatur der Nationalsozialisten in Deutschland von 1933 bis 1945 als paralentarische Demokratie bezeichnen, schließlich kam die NSDAP 1933 in einer freien und demokratischen Wahl an die Macht. Nein, wesentliche Grundrechte für alle Menschen eines Volkes, das sind die existentiellen Grundvoraussetzungen ohne die eine echte Demokratie überhaupt nicht zustande kommen kann. 

Von daher steht es der Bevölkerung von Kroatien schlichtweg einfach gar nicht zu, darüber zu entscheiden, ob man einen Teil des kroatischen Volkes die wesentlichsten Grundrechte dauerhaft vorenthält. Ich denke, Kroatien hat genau wie die meisten der osteuropäischen Völker noch einen sehr langen Weg vor sich.

US-Staat Hawaii billigt gleichgeschlechtliche Ehen

Los Angeles (AFP) Auch in Hawaii, dem Geburtsstaat des US-Präsidenten Barack Obama, können homosexuelle Paare bald heiraten. Der Senat des Bundesstaats stimmte am Dienstag (Ortszeit) für eine Legalisierung der Homoehe. Nach der Unterschrift von Gouverneur Neil Abercrombie könnten bereits ab dem 18. November die ersten Heiratsurkunden ausgestellt werden, teilten die Justizbehörden mit.

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Homosexuellen die Elternschaft nicht erschweren - Leserkommentar | Josef Alkatout

Warum homosexuelle Eltern Gesellschaften bereichern

Das Tauziehen um die gleichgeschlechtliche Ehe in Frankreich hat die Frage neu aufgeworfen, ob Homosexuelle ein Recht auf Elternschaft haben. Religiöse Vertreter berufen sich auf vermeintliche natürliche Gegebenheiten und behaupten, dass Homosexuelle sich nicht im Einklang mit diesen befänden. Dabei sind Regenbogenfamilien im Tierreich gut dokumentiert. Homosexuelle Elternschaft ist bei hunderten Primaten üblich – und zwar nicht aus Partnermangel.

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Debatte um Homo-Ehe sorgt für Eklat bei Verhandlungen

Der Streit über die Gleichstellung von Homosexuellen ist in der AG Familie eskaliert. SPD-Vize Schwesig stellte Schwarz-Rot infrage, die Runde wurde abgebrochen.
Von
Die schwarz-roten Koalitionsverhandlungen haben ihren ersten Eklat: In der Nacht zum Dienstag brach die Arbeitsgruppe Familie, Frauen und Gleichstellung nach Informationen der "Welt" nach heftigem Streit ihre sechste Verhandlungsrunde vorzeitig ab.
Vorangegangen war eine Auseinandersetzung über die Themen Homo-Ehe und das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. Nach Teilnehmerangaben stellte die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig sogar die gesamte Koalition infrage: "Ich kann den SPD-Mitgliedern unter diesen Umständen nicht empfehlen, einer Koalitionsvereinbarung zuzustimmen", wird Schwesig zitiert.


 

Festnahmen bei Homosexuellen-Demo in Russland

Bei einer genehmigten Kundgebung für die Rechte von Homosexuellen in Russland haben orthodoxe Christen und Rechtsradikale in St. Petersburg die Teilnehmer mit Fäusten attackiert und beschimpft. Die Polizei nahm mindestens 20 Demonstranten und Störer fest, wie die Agentur Interfax am Samstag aus der zweitgrößten russischen Stadt meldete.

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Genregulation verursacht Homosexualität

Ist Homosexualität angeboren, oder wird sie erworben? An dieser Frage scheiden sich die Geister schon lange. Jetzt glauben Forscher, die Lösung dieses Rätsels gefunden zu haben.
Für religiöse Fundamentalisten ist der Fall klar. Ihnen gilt gleichgeschlechtliche Liebe als Lebensstil, den Betroffene annehmen, oft sogar angeblich in einer bewussten Entscheidung. Lesben, Schwule, Bisexuelle, seien „gewählte sexuelle Identitäten“, meint etwa die Kinderärztin Christl Vonholdt, die Leiterin des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft, das zum Verein „Offensive Junger Christen“ gehört. Die sexuelle Identität sei nicht angeboren. Zum homophoben Standardrepertoire zählt auch die Klage, Homosexualität sei „wider die Natur“, Sex dürfe es nur zwischen Mann und Frau geben, um Kinder zu zeugen. Schwuler Sex dagegen sei eine Sünde.
 
 
 
 
Kommentar Andy
 
So so, amerikanische Wissenschaftler haben also etwas herausgefunden. Wieder einmal, möchte man sagen. Der running Gag schlechthin.