Wegen Homosexualität wurde der Lörracher Heinz Leible von den Nazis
weggesperrt und im KZ Mauthausen ermordet. Seine Briefe aus der
Gefangenschaft waren verschollen – und tauchten jetzt wieder auf.
Das Schreiben vom 1. August 1943 endet
mit einem Zusatz. Nach Grüßen und Unterschrift schreibt der Absender
den Wunsch nieder: "Auf ein baldiges Wiedersehen!" Der Wunsch geht nicht
in Erfüllung. Fünf Wochen, nachdem er den Brief geschrieben hat, ist
Heinz Leible tot.
Es ist der letzte von 55 Briefen, die der damals 30-Jährige an seine
Eltern und Geschwister in Lörrach geschrieben hat. Zu jener Zeit saß
Heinz Leible im Konzentrationslager Mauthausen in "Schutzhaft", wie das
zynische Wort lautete für das Verbrechen, das an ihm begangen wurde.
Selbsttötung durch Erhängen, lautete die Version der Lagerleitung. Nach
schwerster Folter mit einem Kabel erdrosselt, bezeugt 1947 ein
ehemaliger Mitgefangener.
Weiterlesen auf badische-zeitung.de
Freitag, 1. November 2013
Doku über Homosexualität in der DDR
Ausspioniert bis ins Bett
Links und doch ultrakonservativ: Der Film "Out in Ost-Berlin"
zeigt pointiert, wie sehr die DDR darum bemüht war,
gleichgeschlechtliche Liebe aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Obwohl
sich selbst der oberste Mann im Staat nicht daran hielt.
Sucht man im Internet nach Bildern von Erich Honecker, stößt man auf ziemlich viele, auf denen die oberste DDR-Führungskraft einen Mann auf den Mund küsst. Mal Leonid Breschnew
und mal Michail Gorbatschow, beides ehemalige Machthaber der
Sowjetunion. Schaut her, so eng sind wir und unsere kommunistischen
Systeme miteinander verbunden! Große, theatralische Gesten der
Innigkeit, die um die Welt gingen. Auf die Protagonisten aus Jochen
Hicks und Andreas Strohfeldts Film "Out in Ost-Berlin" müssen diese
Küsse ziemlich verlogen gewirkt haben. Sie sind lesbisch oder schwul und
lebten damals, als Deutschland geteilt war, in der DDR.
Weiterlesen auf spiegel.de
Weiterlesen auf berliner-zeitung.de
Kommentar Andy
Da wir nun seit mehr als zwei Jahrzehnte in einen Deutschland leben, hätte ich mir gewünscht, dass man auch Themen wie Homosexualität in einen Dokumentarfilm zusammen behandelt. Es ist ja nun nicht etwa so, dass die damalige Bundesrepublik in Sachen Gleichberechtigung für Schwule und Lesben das gelobte Land war.
Homosexualität im Einheitsstaat
Immer wieder richtete das SED-Mitglied Klaus Laabs Briefe an seine Partei und forderte diese zum Umdenken in Sachen gleichgeschlechtlicher Liebe auf. Irgendwann wurde es den Genossen im wahrsten Sinn des Wortes zu bunt, und sie schlossen ihn aus ihren Reihen aus. Dabei war dem Sohn eines hochrangigen Funktionärs einst eine glänzende Karriere beschieden. Beim Studium in Moskau wurde er auf den diplomatischen Dienst vorbereitet, er war hoch begabt, hätte nach ganz oben durchgereicht werden sollen. Doch er eckte immer wieder an. Die individuelle Freiheit war ihm wichtiger als eine Laufbahn im Staatsapparat.Weiterlesen auf berliner-zeitung.de
Kommentar Andy
Da wir nun seit mehr als zwei Jahrzehnte in einen Deutschland leben, hätte ich mir gewünscht, dass man auch Themen wie Homosexualität in einen Dokumentarfilm zusammen behandelt. Es ist ja nun nicht etwa so, dass die damalige Bundesrepublik in Sachen Gleichberechtigung für Schwule und Lesben das gelobte Land war.
Landesschülervertretung will über Homosexualität aufklären
Mainz (dpa/lrs)- Homosexuelle Jugendliche haben es
oft schwer. „Viele werden Opfer von Mobbing“, sagt Patrick Simon vom
Förderverein der Landesschülervertretung Rheinland-Pfalz.
Häufig würden sie von
ihren Mitschülern ausgegrenzt, manche müssten wegen der Anfeindungen
sogar die Schule wechseln. Die Landesschülervertretung setzt deshalb auf
Aufklärung und hat gemeinsam mit der Homosexuellen-Initiative Schlau
Rheinland-Pfalz für kommenden Samstag (2. November) in Mainz ein Seminar
für interessierte Schüler organisiert.
Vertreter von US-Homosexuellen Organisation besuchen Israel
Im Rahmen eines Seminars in Israel, besuchten Vertreter der
US-Amerikanischen Lesben- Schwulen und Bisexuellen Organisation LGBT das
Gay-Center in Tel Aviv, um eine Partnerschaft zu vereinbaren.
Die Vertreter der Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender-Organisation, haben am Montag Tel Aviv als erste Station ihrer einwöchigen Mission besucht. Das Schwulen-Zentrum ist im Besitz der Stadt Tel Aviv und wird von ihr betrieben.
Weiterlesen auf israel-nachrichten.org
Die Vertreter der Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender-Organisation, haben am Montag Tel Aviv als erste Station ihrer einwöchigen Mission besucht. Das Schwulen-Zentrum ist im Besitz der Stadt Tel Aviv und wird von ihr betrieben.
Weiterlesen auf israel-nachrichten.org
Schau über Verfolgung Homosexueller in Polizeiakademie eröffnet
Hamburgs Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch hat am Donnerstag die
Ausstellung «Liberales Hamburg? Homosexuellenverfolgung durch Polizei
und Justiz nach 1945» in der Polizeiakademie in Winterhude eröffnet. Die
Schau soll zeigen, dass Schwule und Lesben auch nach dem Zweiten
Weltkrieg in Deutschland wegen ihrer Sexualität verfolgt wurden.
Weiterlesen auf berliner-zeitung.de
Weiterlesen auf berliner-zeitung.de
Chile denkt um: Hohe Strafen für Mörder eines Homosexuellen
Ein chilenisches Gericht hat vier junge Männer zu hohen Haft- und
Geldstrafen verurteilt, die einen 24-jährigen schwulen Mann im März 2012
derart brutal misshandelt hatten, dass er nach fast vierwöchigem Koma
verstarb. Der älteste der Täter muss für 15 Jahre ins Gefängnis. Auch
die Politik reagiert, und das ungewöhnlich schnell.
Es war ein Verbrechen, das die traditionell sehr konservative chilenische Gesellschaft zu einem Umdenken bewegte. Nicht, dass die Chilenen nun ihr Herz für Lesben und Schwule entdeckt hätten. Es ist die Brutalität, mit der die Tat ausgeführt wurde. Daniel Zamudio war nach einem Zechgelage im Zentrum der Hauptstadt Santiago auf einer Parkbank eingeschlafen, die sich in einer Cruisingarea befand.
Weiterlesen auf queerpride.de
Es war ein Verbrechen, das die traditionell sehr konservative chilenische Gesellschaft zu einem Umdenken bewegte. Nicht, dass die Chilenen nun ihr Herz für Lesben und Schwule entdeckt hätten. Es ist die Brutalität, mit der die Tat ausgeführt wurde. Daniel Zamudio war nach einem Zechgelage im Zentrum der Hauptstadt Santiago auf einer Parkbank eingeschlafen, die sich in einer Cruisingarea befand.
Weiterlesen auf queerpride.de
Homophober Wiederholungstäter auf Deutschlandtour
Für den 13. November wird im Berliner Klub Yaam ein Auftritt des
jamaikanischen Dancehall-Stars Beenie Man angekündigt: „Mehr als rar
gesät waren in den letzten Jahren die Auftritte des selbsternannten
Königs der Tanzhalle. Nun kommt der King Of Dancehall endlich wieder auf
Europatour und macht auch Station in Deutschland.“ Schon am 1. November
soll er im Wuppertaler u-Club auftreten. Rar waren seine Auftritte
durchaus, denn schwule Aktivisten und der LSVD erwirkten immer wieder
Auftrittsverbote. Eine Historie von Lügen und Hinhaltungen des Künstlers
rund um dessen hasserfüllten Texte:
2007 waren Boykottaufrufe gegen Beenie Man erfolgreich. Sie bezogen sich auf Titel wie „Damn“ und „Bad Man Chi Chi Man“, in denen der Musiker zum Mord an Schwulen aufruft.
Weiterlesen auf blu.fm
2007 waren Boykottaufrufe gegen Beenie Man erfolgreich. Sie bezogen sich auf Titel wie „Damn“ und „Bad Man Chi Chi Man“, in denen der Musiker zum Mord an Schwulen aufruft.
Weiterlesen auf blu.fm
Abonnieren
Posts (Atom)