Kennebunk (RPO).George Bush, ehemaliger
US-Präsident und Republikaner, hat als Trauzeuge die Hochzeit eines
gleichgeschlechtlichen Paares bestätigt.
George H.W. Bush und
seine Frau Barbara Bush (rechts) feiern die Hochzeit zusammen mit Helen
Thorgalsen (Mitte) und Bonnie Clement in Kennebunkport (Maine).
Ein Sprecher des 41. Präsidenten der USA, Jim McGrath,
bestätigte am Mittwoch, Bush und seine Frau Barbara hätten an der
Zeremonie am Samstag in Kennebunk im US-Staat Maine teilgenommen. Ehen
gleichgeschlechtlicher Paare sind in Maines seit vergangenen Dezember
möglich.
Bad Blankenburg (idea) – Afrikanische Kirchen klagen darüber, dass
westliche Länder Druck ausüben, um ihre Moralvorstellungen
durchzusetzen, etwa im Blick auf die Anerkennung homosexueller
Lebensgemeinschaften. Es werde unter anderem mit Finanzierungssperren
gedroht, wenn sie sich nicht fügen. Darauf hat der Leiter der
Evangelischen Allianz in Malawi, Francis Mkandawire (Lilongwe), den
Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb
(Stuttgart), bei einer Begegnung im September hingewiesen.
Na das wäre ja auch noch schöner, wenn westliche Länder perverse Homophobiegesetze in Afrika unterstützen würden.Wenn es um Menschenrechte gibt, kann es nunmal keine verschiedenen Ansichten geben.
Papst Franziskus will dem kalten Körper der Romkirche wieder Wärme geben
Als Franziskus nach Rom kam, bat ihn ein Kardinal, dass er bei ihm
übernachten möge. Doch in dem geräumigen und komfortablen Zimmer wurde
der Asket von Dämonen geplagt und fragte sich besorgt, ob Gott ihn
strafe, weil er die Gastfreundschaft eines Kirchenfürsten angenommen
habe.
Der Chef des italienischen Nudelherstellers
Barilla, Guido Barilla, hat mit einer Äußerung über Homosexuelle für
Aufregung gesorgt. In einem Radiointerview erklärte er, dass sein
Unternehmen keinen Wert auf solche Kunden lege. "Wir werden keine
Werbung mit Homosexuellen schalten, weil wir die traditionelle Familie
unterstützen. Wenn Homosexuellen das nicht gefällt, können sie Pasta
eines anderen Herstellers essen", so Guido Barilla im italienischen
Sender Radio24.
Barilla-Chef gegen Homosexuelle:"Dann sollen sie eben andere Nudeln essen"
Kein Spot mit
Schwulen und kein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare: Mit einem
Radio-Interview empört Nudel-Tycoon Guido Barilla die Italiener.
Aktivisten und Politiker rufen bereits zum Boykott des Pasta-Herstellers
auf.
Hamburg - Die Pasta von Barilla ist in vielen italienischen
Haushalten zu finden. Doch offenbar passt das dem Chef des italienischen
Nudelherstellers nicht. "Für uns ist das Konzept der heiligen Familie
ein fundamentaler Wert in der Firma", sagte Barilla dem Sender Radio24. Daher würde er niemals Werbung mit einer homosexuellen Familie machen.
Ich finde es traurig, das man immer und immer wieder darauf hinweisen muss, dass Homosexualität KEINE selbstgewählte Angelegenheit ist. Man ist so oder man ist es nicht. Von daher ist die sexuelle Orientierung eine Sache die sich ganz einfach jeglicher Meinung oder gar Kritik entzieht, denn letztlich geht es um nichts weniger als um elementarste Menschenrechte. Das hat auch nichts mit Meinungsfreiheit zu tun. Für mich klingen manche Kommentare ein wenig wie: "Ich würde dir am liebsten die Fresse einschlagen! So etwas wird man ja wohl noch sagen dürfen. Das ist nur meine persönliche Meinung. Und wir haben doch schließlich Meinungsfreiheit.". Meinungsfreiheit endet jedoch in demokratischen Staaten prinzipiell dort, wo die Freiheit anderer Menschen eingeschränkt wird. Die sexuelle Orientierung ist nunmal naturgegeben. Deshalb hat ganz einfach niemand das Recht auf eine ablehnende Haltung. Auch nicht in der Form wie es bei Barilla geschieht. Frei nach dem Motto: also eigentlich hab ich ja nichts gegen Homosexuelle, aber ich bin dagegen das man sie in der Öffentlichkeit akzeptiert, ich bin gegen jegliche Aufklärung, selbstverständlich bin ich gegen jegliche Form der homosexuellen Partnerschaft oder Ehe und vor allen bin ich gegen die Adoption von Kinder aber prinzipiell hab ich nichts gegen Schwule und Lesben. Es freut mich jedenfalls, das solche Leute ihre homophoben Äusserungen nicht mehr ganz so ungestraft tätigen können wie sie das noch vor einigen Jahrzehnten taten.
Der Comic-Zeichner Ralf König über Missverständnisse in der und über die homosexuelle Subkultur im Deutschland der 1970er Jahre
Köln.
Auch nach dem Rücktritt des früheren Spitzenkandidaten und
Fraktionsvorsitzenden Jürgen Trittin werden die Grünen eine Debatte
führen müssen, die mitten im Wahlkampf über sie hereingebrochen ist: Wie
ging die Partei in ihren Gründungsjahren mit den Forderungen von
Pädophilen-Gruppen um, die in ihren damaligen Wahlprogrammen
auftauchten? Nach dem Wahlkampf mit seiner oft zugespitzten Rhetorik
lohnt es sich, das Thema grundlegend zu beleuchten. Der Comiczeichner
Ralf König hat die Entwicklung der Schwulenszene, aus der diese Gruppen
teilweise stammen, seit Jahrzehnten miterlebt und porträtiert. Tim
Hofmann sprach mit ihm.
Elton John
hat in diesem Jahr noch zwei Konzerte in Russland geplant, noch ist
jedoch unklar, ob der Musiker dort auf die Bühne treten darf. Eine
Eltern-Initiative kämpft jedenfalls vehement gegen die Auftritte – mit
Verweis auf das Verbot von "homosexueller Propaganda".
In Russland regt sich erneut
Widerstand gegen vermeintliche homosexuelle Propaganda – diesmal gegen
den bekennenden Homosexuellen Elton John (66). Der Musiker hat noch in
diesem Jahr zwei Konzerte im Land auf dem Programm. Eine Tatsache, die
einer Eltern-Initiative gehörig gegen den Strich geht: In einem offenen
Brief baten diese nun Präsident Wladimir Putin (60), dass dieser die
Auftritte absagen soll.
Man darf wirklich gespannt sein wie sich die Sache weiterentwickelt. Wobei der russische Staat hier eigentlich nur verlieren kann. Denn entweder darf Elton John sein Konzert ohne Probleme durchziehen, dann wird er keinesfalls darauf verzichten für Russlands Schwulen und Lesben Partei zu ergreifen. Verbietet man ihm jedoch den Auftritt, dürfte sich damit Russland komplett lächerlich machen. Schließlich ist Elton Johnn ja nicht irgendein x-beliebiger, unbekannter Musiker.
Hamburg. Seit vielen Jahren pflegt
Ballettdirektor John Neumeier intensive Beziehungen mit den großen
Theatern in St.Petersburg und Moskau. Anfang September wurde nun in
Russland das neue Gesetz gegen Homosexuellen-Propaganda mit großer
Mehrheit verabschiedet. Das Propagieren von Homosexualität gegenüber
Minderjährigen ist nun strafbar.
Der Ballettchef hat sich daher nach
gründlichem Nachdenken zu einer Stellungnahme entschlossen: "Ich bedaure
das neue Gesetz außerordentlich und halte es für rückwärtsgewandt.
(...) Ich fürchte, es schürt Diskriminierung und Gewalt.