Freitag, 20. September 2013

Homophobie in Russland: Kreml will Tschaikowsky-Biopic zensieren

Homophobie in Russland: Kreml will Tschaikowsky-Biopic zensieren

Ein Genie braucht kein Sexualleben: Der russische Kulturminister will einen Film über Peter Tschaikowsky nur dann fördern, wenn dessen Privatleben ausgeklammert wird - weil der Komponist schwul gewesen sein soll.
Moskau - Der diskriminierende Umgang der russischen Regierung mit Homosexuellen geht weiter: Jetzt sind die Vorbereitungen für einen Film über den berühmten russischen Komponisten Peter Tschaikowsky ("Schwanensee", "Der Nussknacker") ins Stocken geraten. Grund dafür: Der Filmfonds will Staatshilfen in Höhe von 30 Millionen Rubel (etwa 670.000 Euro) für das Biopic nur beisteuern, wenn das Privatleben des Künstlers ausgeklammert werde.

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Russland debattiert über Tschaikowsky

Peter Tschaikowsky ist der berühmteste russische Komponist. Doch vermutlich wird ein Film zum 175. Geburtstag des Musikers ohne russisches Geld realisiert werden müssen. Angesichts der Debatte um Anti-Homosexuellen-Gesetze verweigert der Kino-Fonds seine Unterstützung.


Kommentar: Homosexualität 

Ch.A. Osnabrück. Ein geplanter Film über Peter Tschaikowsky ist wegen einer Debatte über die sexuelle Orientierung des weltberühmten russischen Komponisten ins Stocken geraten.
Natürlich muss ein Film vom Genie oder zumindest Talent eines Künstlers handeln, da hat der russische Kulturminister ganz recht. Doch zu einer Filmbiografie gehört angesichts von heutzutage reichem und leicht verfügbarem Informationsmaterial eben auch das Privatleben.

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