Donnerstag, 30. Oktober 2014

Mit Trick zur Homo-Ehe

In Italien werden gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht anerkannt. Einigen Bürgermeistern missfällt das. Sie proben den Aufstand gegen Rom  
Von Tobias Bayer

Zwanzig Jahre haben Laura und Monica gewartet. Gern hätten sie in ihrer Heimat Italien den Bund fürs Leben geschlossen. In den zwei Jahrzehnten seit 1994, als sich Laura Velutti, 44, und Monica Passarella, 48, kennenlernten, wurde in der Politik viel und inbrünstig gestritten. In Rom folgte eine Regierung auf die nächste. Immer wieder wurde es angekündigt, doch am Ende geschah nichts. Ehen oder Lebenspartnerschaften zwischen Menschen gleichen Geschlechts erkennt Italien bis heute nicht an. 

Moderne Sexualkunde: Oralsex für den Siebtklässler

In ihrem Bemühen, das traditionelle Familienbild zu ersetzen, greift die Sexualpädagogik zu ungewöhnlichen Methoden: Die Fachleute empfehlen für den Unterricht die Beschäftigung mit Vibrator, Handschellen und Lederpeitsche. 

Wann ist das richtige Alter, um mit Kindern über die Vorzüge des Oralverkehrs zu reden? Mit zehn, zwölf oder 14 Jahren? Schwierige Frage, werden Sie jetzt als fortschrittlich gesinnter Mensch vielleicht sagen: Was rät denn der Fachmann?
Wer bei der Beantwortung der Frage schwankt, wann die Zeit für die Aufklärung über den Blowjob gekommen ist, findet in dem Ratgeber "Sexualpädagogik der Vielfalt" Antworten. Für das Autorenteam sollte man als Heranwachsender spätestens mit zwölf wissen, wo der "Penis sonst noch stecken" könnte. Ab der Altersstufe 14 empfehlen die Fachleute die Beschäftigung mit Vibrator, "Taschenmuschi" und Lederpeitsche. "Sexualpädagogik der Vielfalt" ist nicht irgendein Ratgeber, falls Sie Zweifel an der Seriosität haben: Das Buch gilt als Standardwerk und wird von großen sexualwissenschaftlichen Institutionen empfohlen. Zu den Autoren gehören namhafte Professoren.

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Kommentar Andy

Ich weiß nicht auf welchen Planeten die Gegner der sexuellen Aufklärung leben. Hier auf der Erde ja wohl offensichtlich nicht. Ich meine, wenn man mit 6 oder 7 Jahren eingeschult wurde, dann ist man in der siebten Klasse 13 bis 14 Jahre alt. Die Pupertät beginnt für die meisten Kinder heute etwa zwischen dem 9.und dem 11. Lebensjahr. Oder anders ausgedrückt, als ich 14 Jahre alt war, hatte ich bereits mehr als 3 Jahre Wichserfahrung. :-)
Wann sollte denn eine Aufklärung stattfinden? Mit 18 oder vielleicht doch erst mit 21 Jahren?

Vom Blutspenden ausgeschlossen

Homosexueller darf nicht Blut spenden. Das Rote Kreuz verwehrt sich gegen jede Form von Diskriminierung, muss sich aber an Gesetze halten. Die Antidiskriminierungsstelle pocht auf eine Gesetzesänderung.  
Von Stefanie Tomaschitz.

Konstantin Said* lebt und studiert in Graz und hatte sich zum Plasmaspenden angemeldet. Beim Anamnesegespräch wurde er nach seiner sexuellen Orientierung gefragt. "Nachdem ich mich als homosexuell geoutet hatte, wurde ich prompt ausgeschlossen", erzählt der 22-Jährige. Der Arzt habe zwar gemeint, dass er die Frage selbst blöd finde, ihn als Homosexuellen aber dennoch auf die Sperrliste setzen müsse: "Das war wie ein Schlag ins Gesicht. Dass hier so pauschalisiert wird, ist extrem diskriminierend." 

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Dienstag, 28. Oktober 2014

Kath.net: Was meinte Kardinal Schönborn mit der Würdigung homosexueller Paare?

Man darf man aus den Worten des Kardinals nicht heraushören wollen, er hätte die Lehre der Kirche zur Homosexualität ändern wollen. 
Ein kath.net-Klartext von Bischof Andreas Laun

Salzburg (kath.net) Kardinal Schönborn habe, so hieß es in einigen Medien, die Menschlichkeit vieler homosexueller Paare gewürdigt und sich dabei vor allem auf einen ihm bekannten Fall einer eingetragenen Partnerschaft bezogen: Als der Eine krank wurde, habe sich der Andere wunderbar um ihn gekümmert, menschlich wie christlich. „Diese Dinge muss man anerkennen“, fügte der Kardinal hinzu und wandte sich gegen eine Verurteilung Homosexueller.

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Kommentar Andy

Man könnte sich die Mühe machen und jeden einzelnen Satz widerlegen und ad absurdum führen. Aber ehrlich gesagt glaube ich gar nicht das dies überhaupt notwendig ist. Kurz gesagt, es ist das ewig gleiche christlich-katholische Gesabbel. Interessant dabei ist nur zu lesen, wie sich die Kirche seit einiger Zeit dreht und windet. Denn einerseits wissen diese Leute nur zu gut, dass ihre Kirche drauf und dran ist den Anschluß zu verlieren. Im Zeitalter der weltweiten Kommunikation über das Internet, kümmern sich immer weniger Menschen um die Moraldogmen ihrer Kirche und führen statt dessen ihr Leben nach eigenen Wert- und Moralvorstellungen.Und genau diese Leute möchte man nur zu gerne wieder "einfangen" und sie in ihre Reihen eingliedern. Andererseits liegt genau da das Problem. Man kann nicht in einen einzigen Satz von Liebe und Ablehnung zugleich sprechen. Wenn zwei Menschen sich lieben und ihr Leben lang zusammen sein wollen, dann hat das doch nichts mit einer - wie sagte Bischof Andreas Laun das noch gleich - homosexuellen Versuchung zu tun. Bei aller Liebe aber bei solchen Äußerungen stellen sich einen doch die Nackenhaare auf. Homosexualität hat primär nunmal nichts mit Sexualität zu tun. (siehe Begriffserkärung) Und nach wie vor muss man darauf verweisen, dass in der ganzen Bibel nicht ein einziges Wort von Homosexualität als Form der sexuellen Orientierung steht.

Nein, ich fürchte ich muss bei meiner Meinung bleiben. Ihr Katholiken habt doch einfach nur ein Rad ab und ich wünsche euch von ganzen Herzen, dass ihr eines Tages verstehet, was für ein Unheil ihr über die Menschen gebracht habt.

Verprügelt von Vater und Bruder - Video: Schwul in Casablanca

Was es heißt, in in einer homophoben Gesellschaft schwul zu sein, zeigt die neugestartete Video-Serie des queeren Magazins Aswat ("Die Stimme") aus Marokko.

Den Anfang macht der 20-jährige Hamza aus Casablanca, der seine bittere Erfahrung mit Familie und Schulkameraden eindrücklich erzählt. "Meine Mutter hat mir Chili in den Mund gegeben, weil ich nicht so männlich war wie die Nachbarsjungen", berichtet der junge Schwule in dem knapp siebenmütigen Clip. Des Weiteren schlug ihm sein älterer Bruder die Schneidezähne aus, sein Vater verdrosch ihn mit Stöcken.



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Größte Gay-Demonstration Asiens in Taiwan

Anlässlich der 12. offiziellen Parade des “Walk in Queers´ Shoes” kamen am Wochenende zehntausende Menschen in Taiwans Hauptstadt Taipeh zusammen um zu demonstrieren.

Teilnehmer berichten davon, dass die Demonstration zur Ehe-Öffnung für Homosexuelle in Taiwan die größte seiner Art in Asien gewesen sei. Das Gay-Event für die gleichgeschlechtliche Ehe habe die Demo vom letzten Jahr, an der 65.000 Menschen teilgenommen hatten, noch an Teilnehmerzahl und Farbenreichtum übertroffen.


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Serbischer Bischof beschimpft Homosexuelle

„Das ist eine Parade des Todes und der Vernichtung, eine Parade des Mordes und der Vernichtung des menschlichen Geschlechts“, sagte der höchste kirchliche Würdenträger in diesem kleinen Adrialand nach Angaben der Medien vom Sonntag in Podgorica. Die von Extremisten bedrohte „Pride“ sei eine „Parade des Selbstmordes“, sagte der Bischof nach Darstellung seines Bistums.
Brüssel macht den Umzug zum Test für den EU-Kandidaten Montenegro, Minderheitenrechte zu schützen.

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