Es bleibt immer ein Zwiespalt für denjenigen, der Mitglied in der
christlichen Kirche ist, seinen Glauben auf die Lehren in der Bibel
stützt und gleichzeitig einen gleichgeschlechtlichen Menschen liebt. Das
unbehagliche Gefühl des „Nicht dazu gehören“ oder ein sündiges
Verhalten an den Tag zu legen sind stets Probleme, dem gläubige
Homosexuelle gegenüberstehen. Wie kann ich an eine Religion oder ein
Buch glauben, das mich selbst als Person jedoch nicht akzeptiert. Die
schlimmste Konsequenz dieser Diskrepanz wäre, dass man sich selbst und
seine Sexualität verleugnet. Und auch für alle anderen Schwulen, Lesben,
Bisexuelle und Transgender kommt im Leben einmal die Frage, wo man sich
selbst positionieren möchte. Sieht man sich selbst als einen Menschen,
der an Gott, an Jesus Christus und die daraus resultierenden Schriften
des Alten und Neuen Testaments der Bibel glaubt und sie befolgen möchte
oder wendet man sich von dieser Religion und ihren Glaubensfragen ab.
Viele entscheiden sich für einen Mittelweg, aber es bleibt immer ein
Unbehagen, das durch diesen Zwiespalt zwischen Homosexualität und Kirche
hervorgerufen wird. In einer Gesellschaft, die kirchlich geprägt ist,
ist es kaum möglich, ein Leben zu führen, das frei von religiösen
Mustern und Traditionen ist – überall tauchen Feiertage, biblische
Vergleiche und Glaubensbilder im Alltag auf. Sei es der Nachbar, der
Metzger oder die eigene Großmutter, ein jeder hat in seinem
Bekanntenkreis und unter den engsten Mitmenschen jemanden, der konform
ist mit den Aussagen der Bibel. Ein ständiges und Jahrtausende altes
Thema ist die Vereinbarkeit von Homosexualität und dem christlichen
Glauben. Doch was ist eigentlich dran an der ewigen Diskussion um
Textstellen aus der Bibel, die besagen, dass die gleichgeschlechtliche
Liebe verboten sei?
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Weitere Links zu diesen Thema:
Homosexualität aus Sicht der Bibel
http://andys-gay-news.blogspot.de/p/homosexualitat-und-die-bibel.html
Und die Bibel hat doch NICHT recht
http://www.bibelkritik.ch/
Kontroversen um die Bibel
http://de.wikipedia.org/wiki/Kontroversen_um_die_Bibel#Verh.C3.A4ltnis_der_beiden_Geschlechter.2C_Sexualit.C3.A4t
Montag, 5. Mai 2014
Bildungsplan-Demo in Stuttgart - Befürworter demonstrieren für sexuelle Vielfalt
Stuttgart - Einen Erfolg schreiben sich die Veranstalter der Kundgebung für sexuelle Toleranz und Vielfalt auf ihre Fahnen: Die Gegner des Bildungsplans, der die Thematisierung von Homosexualität im Schulunterricht vorsieht, sind am Samstag zuhause geblieben. Eine zuerst angekündigte Gegenveranstaltung zur Kundgebung für den Bildungsplan war am Freitag abgesagt worden. So haben nach Schätzung der Polizei etwa 170 fast ausschließlich Jugendliche bei einer Kundgebung der Linksjugend, der Jugendorganisation der Linken, auf dem Schlossplatz in Stuttgart friedlich für die sexuelle Vielfalt demonstriert.
Christoph Ozasek, der für die Linke bei der Kommunalwahl antritt, betonte in seiner Rede, dass seit Anfang des Jahres wegen des Bildungsplans „ein neuer Kulturkampf“ ausgebrochen sei. Es gebe politische und religiöse Kräfte, die sich eine Deutungshoheit über die scheinbar unterschiedliche Qualität sexueller Orientierung anmaßten. Dies betreffe nicht nur in negativer Weise Jugendliche, die in Schule und Familie wegen ihrer Homosexualität diffamiert würden, sondern „Homophobie und Transphobie setzen sich auf allen Gebieten des Lebens fort“, sagte Ozasek. Luigi Pantisano, SÖS-Kandidat für die Kommunalwahl, kritisierte die grün-rote Landesregierung, die kürzlich die Umsetzung des umstrittenen Bildungsplans auf einen Zeitpunkt nach der nächsten Landtagswahl verschoben hat. „Damit ist der Bildungsplan gestorben“, erklärte Pantisano.
Weiterlesen auf www.stuttgarter-zeitung.de
Christoph Ozasek, der für die Linke bei der Kommunalwahl antritt, betonte in seiner Rede, dass seit Anfang des Jahres wegen des Bildungsplans „ein neuer Kulturkampf“ ausgebrochen sei. Es gebe politische und religiöse Kräfte, die sich eine Deutungshoheit über die scheinbar unterschiedliche Qualität sexueller Orientierung anmaßten. Dies betreffe nicht nur in negativer Weise Jugendliche, die in Schule und Familie wegen ihrer Homosexualität diffamiert würden, sondern „Homophobie und Transphobie setzen sich auf allen Gebieten des Lebens fort“, sagte Ozasek. Luigi Pantisano, SÖS-Kandidat für die Kommunalwahl, kritisierte die grün-rote Landesregierung, die kürzlich die Umsetzung des umstrittenen Bildungsplans auf einen Zeitpunkt nach der nächsten Landtagswahl verschoben hat. „Damit ist der Bildungsplan gestorben“, erklärte Pantisano.
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Kirche und Homosexualität - Gefahr für den Arbeitsplatz möglich
Ehe und Lebenspartnerschaft sollen auch melderechtlich
gleichgestellt werden. Im Bundesrat gibt es jedoch Bedenken gegen den
Entwurf der Bundesregierung - und zwar wegen der katholischen Kirche.
Es geht nur um eine relativ kleine Gruppe – doch im Bundesrat ist man der Meinung, dass die Bundesregierung deren Interessen nicht missachten dürfe. Es geht um kirchliche Mitarbeiter, die homosexuell sind und in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben. Und es geht um das Melderecht. Das entsprechende Gesetz muss derzeit an neue Umstände angepasst werden, eine reine Routinesache. Aber für homosexuelle Mitarbeiter der katholischen Kirche könnte das Konsequenzen haben – bis hin zur Kündigung des Arbeitsvertrags. Das ist jedenfalls die Ansicht von zwei Ausschüssen des Bundesrats, dem für Innere Angelegenheiten und dem für Frauen und Jugend.
Weiterlesen auf www.tagesspiegel.de
Es geht nur um eine relativ kleine Gruppe – doch im Bundesrat ist man der Meinung, dass die Bundesregierung deren Interessen nicht missachten dürfe. Es geht um kirchliche Mitarbeiter, die homosexuell sind und in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben. Und es geht um das Melderecht. Das entsprechende Gesetz muss derzeit an neue Umstände angepasst werden, eine reine Routinesache. Aber für homosexuelle Mitarbeiter der katholischen Kirche könnte das Konsequenzen haben – bis hin zur Kündigung des Arbeitsvertrags. Das ist jedenfalls die Ansicht von zwei Ausschüssen des Bundesrats, dem für Innere Angelegenheiten und dem für Frauen und Jugend.
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Homosexualität und Adoption - Papi und Papa - so einfach ist das
Berlin – Künftig dürfen Homosexuelle einzeln Kinder adoptieren. Als Paar dürfen sie das allerdings nicht. Wer das verstehen will hat keine Chance, weil das neue Gesetz mehr mit Ängsten als mit Logik zu tun hat. Wie das wirkliche Leben aussieht, sieht man, wenn man Kai, Michael und ihre Kinder besucht, die schon seit Längerem eine schrecklich normale Familie sind.
Jana Korok hat zwei Väter und macht nicht den Anschein, als ob sie das irgendwie besonders fände. Sie wirbelt in der Arztpraxis ihres einen Vaters herum, stellt Unsinn mit dem Stethoskop an und wartet ungeduldig darauf, dass sie und ihr anderer Vater endlich den drei Jahre alten Bruder Jérome aus der Kita abholen. Papi und Papa, so einfach ist das für die Fünfjährige mit den braunen Haaren und den zarten Gesichtszügen. Gut, beide Väter tun sich etwas schwer mit dem Zöpfe flechten, nähen leidlich, und auch Janas Vorliebe für Glitzer-Schuhe und rosa Anziehsachen können sie nicht recht teilen. Davon abgesehen, halten sich Michael und Kai Korok für ziemlich normale Eltern. Als die beiden Männer 2008 heirateten, war beiden klar, dass sie eine Familie gründen wollten, erzählt Michael, mit 38 fünf Jahre jünger als Kai. „Wir wollten, dass Kinder bei uns aufwachsen. Da waren wir ganz spießig.“
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Jana Korok hat zwei Väter und macht nicht den Anschein, als ob sie das irgendwie besonders fände. Sie wirbelt in der Arztpraxis ihres einen Vaters herum, stellt Unsinn mit dem Stethoskop an und wartet ungeduldig darauf, dass sie und ihr anderer Vater endlich den drei Jahre alten Bruder Jérome aus der Kita abholen. Papi und Papa, so einfach ist das für die Fünfjährige mit den braunen Haaren und den zarten Gesichtszügen. Gut, beide Väter tun sich etwas schwer mit dem Zöpfe flechten, nähen leidlich, und auch Janas Vorliebe für Glitzer-Schuhe und rosa Anziehsachen können sie nicht recht teilen. Davon abgesehen, halten sich Michael und Kai Korok für ziemlich normale Eltern. Als die beiden Männer 2008 heirateten, war beiden klar, dass sie eine Familie gründen wollten, erzählt Michael, mit 38 fünf Jahre jünger als Kai. „Wir wollten, dass Kinder bei uns aufwachsen. Da waren wir ganz spießig.“
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Homosexualität in Italien - Was ein echter Mann ist
In Italien fordern Faschisten „wilde Männer“ statt „hysterische Schwuchteln“. Auslöser ist ein Schulroman mit einer homoerotischen Szene.
ROM taz | Einige Dutzend richtige Kerle zogen am letzten Dienstag vor dem Liceo Giulio Cesare auf, einem der renommiertesten altsprachlichen Gymnasien Roms, gelegen im bürgerlichen Viertel Trieste.
Bewaffnet waren die Jungmänner mit faschistischen Bannern, mit einer roten Fahne, in deren Mitte auf weißem Grund das Keltenkreuz prangte, dazu gelbe Flaggen der Lotta studentesca, der Schülerorganisation der Radikalfaschisten von Forza Nuova. Vor allem aber trugen sie ein großes Spruchband mit dem Slogan „Wilde Männer! Nicht hysterische Schwuchteln!“.
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ROM taz | Einige Dutzend richtige Kerle zogen am letzten Dienstag vor dem Liceo Giulio Cesare auf, einem der renommiertesten altsprachlichen Gymnasien Roms, gelegen im bürgerlichen Viertel Trieste.
Bewaffnet waren die Jungmänner mit faschistischen Bannern, mit einer roten Fahne, in deren Mitte auf weißem Grund das Keltenkreuz prangte, dazu gelbe Flaggen der Lotta studentesca, der Schülerorganisation der Radikalfaschisten von Forza Nuova. Vor allem aber trugen sie ein großes Spruchband mit dem Slogan „Wilde Männer! Nicht hysterische Schwuchteln!“.
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Sonntag, 4. Mai 2014
Attacke auf NGOs - Uganda plant neues Anti-Homo-Gesetz
Lebenslange Haftstrafen für Lesben und Schwule genügen der Regierung nicht – nun sollen auch NGOs, die sich gegen Diskriminierung einsetzen, verboten werden.
In Uganda herrscht bereits jetzt eine Hexenjagd auf Lesben und Schwule – doch die Regierung kommt in ihrem Kampf gegen Homosexualität noch immer nicht zur Ruhe. Nun diskutiert das Kabinett einer Reuters-Meldung zufolge einen neuen Gesetzentwurf, der es Nichtregierungsorganisationen (NGOs) verbieten soll, sich für LGBT-Rechte einzusetzen.
"Es gibt einige NGOs, die gekommen sind, um unsere Kultur zu untergraben und sehr schlechtes Verhalten wie Homosexualität zu fördern", erklärte Innenminister James Baba gegenüber der Nachrichtenagentur. "Als verantwortungsvolle Regierung müssen wir deshalb handeln. Wenn das Gesetz in Kraft tritt, werden die NGOs dies nicht mehr tun können."
Weiterlesen auf www.queer.de
In Uganda herrscht bereits jetzt eine Hexenjagd auf Lesben und Schwule – doch die Regierung kommt in ihrem Kampf gegen Homosexualität noch immer nicht zur Ruhe. Nun diskutiert das Kabinett einer Reuters-Meldung zufolge einen neuen Gesetzentwurf, der es Nichtregierungsorganisationen (NGOs) verbieten soll, sich für LGBT-Rechte einzusetzen.
"Es gibt einige NGOs, die gekommen sind, um unsere Kultur zu untergraben und sehr schlechtes Verhalten wie Homosexualität zu fördern", erklärte Innenminister James Baba gegenüber der Nachrichtenagentur. "Als verantwortungsvolle Regierung müssen wir deshalb handeln. Wenn das Gesetz in Kraft tritt, werden die NGOs dies nicht mehr tun können."
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Freitag, 2. Mai 2014
Natürlich sind Disney-Filme schwul
Bugs Bunny schwul? Die Eiskönigin lesbisch?
Fundamentalisten fürchten, Amerikas Kinder könnten durch zu viel
Akzeptanz in Disney-Filmen verdorben werden. Dabei handelten sie immer
schon vom Anderssein.
Von
Manuel Brug
Sieben Männlein, von denen
das jüngste namens Happy besonders mädchenhaft zart rüberkommt, die im
Wald leben, gern singen und tanzen, ausgefallene Kleider und schräge
Hüte tragen. Ein Junge, der anders ist, der einen ständig stepptanzenden
Freund mit Lackschuhen und Stockschirm hat und seinem Vater rauchend,
saufend und fluchend vormachen will, dass er es auch machomäßig
draufhat.
Noch ein
außenseiterischer Junge, der von rosa Elefanten träumt, die Kapriolen
schlagen, wie man sie selbst in den buntesten Technicolor-Extravaganzas
der MGM-Studios nicht für möglich gehalten hätte. Und dann
wimpernklimpernde Nilpferde, die ihre träge Masse im rosa Tutu mit
Straußenvögeln auf Spitzenschuhen im Pas de deux zu Ponchiellis "Tanz
der Stunden" bewegen, um sich anschließend von spitzen Alligatoren so
richtig durchschleudern zu lassen.
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