Der neue Leiter des Softwareunternehmens Mozilla, Brendan Eich bekennt zur Gleichheit der Rechte all seiner Mitarbeiter. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Geschäftsführer der Firma 1.000 US-Dollar gespendet hatte, um ein gesetzliches Verbot von Homo-Ehen zu unterstützen. Dies sorgte innerhalb der Community für heftige Proteste. Nun versucht der Geschäftsmann, einzulenken. Update: Aktuell fordern Mitarbeiter den Rücktritt Eichs.
Als der amerikanische Programmierer und Erfinder von JavaScript, Brendan Eich am 24. März zum neuen Geschäftsführer der Mozilla Corporation ernannt wurde, war die Empörung groß. Wie ans Licht kam, förderte Eich 2008 eine Initiative, die sich für ein Verbot von Homo-Ehen in Kalifornien einsetzte. Wie in einigen Internetberichten zu lesen war, spendete der IT-Experte 1.000 US-Dollar, um das sogenannte "Proposition 8" (engl.: Gesetzesvorhaben) zu unterstützen.
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Freitag, 28. März 2014
Kampf um Gleichberechtigung
Christopher Street Day soll Berliner Feiertag werden
von Lars von Törne
Ein ungewöhnlicher Vorschlag bringt neue Bewegung in den Streit um die geplante Umbenennung der CSD-Parade in "Stonewall". Beendet ist der Konflikt damit aber noch lange nicht.
Die Umbenennung der Christopher-Street-Day-Parade (CSD) gegen sexuelle Diskriminierung wird möglicherweise zurückgenommen. Bei einem CSD-Unterstützerforum am Mittwochabend sprach sich eine große Mehrheit der knapp 120 Anwesenden gegen die Umbenennung in „Stonewall“ aus. Dies hatte der Vorstand des Vereins Berliner CSD wie berichtet von einer Mitgliederversammlung absegnen lassen.
Eine offizielle Abstimmung gab es zwar am Mittwoch nicht, zumal das Forum formal auch keinen Beschluss der Mitgliederversammlung rückgängig machen kann.
Weiterlesen auf www.tagesspiegel.de
von Lars von Törne
Ein ungewöhnlicher Vorschlag bringt neue Bewegung in den Streit um die geplante Umbenennung der CSD-Parade in "Stonewall". Beendet ist der Konflikt damit aber noch lange nicht.
Die Umbenennung der Christopher-Street-Day-Parade (CSD) gegen sexuelle Diskriminierung wird möglicherweise zurückgenommen. Bei einem CSD-Unterstützerforum am Mittwochabend sprach sich eine große Mehrheit der knapp 120 Anwesenden gegen die Umbenennung in „Stonewall“ aus. Dies hatte der Vorstand des Vereins Berliner CSD wie berichtet von einer Mitgliederversammlung absegnen lassen.
Eine offizielle Abstimmung gab es zwar am Mittwoch nicht, zumal das Forum formal auch keinen Beschluss der Mitgliederversammlung rückgängig machen kann.
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Uefa sperrt Bayern-Block wegen homophoben Plakats
Die Uefa hat den FC Bayern hart bestraft: Wegen eines
schwulenfeindlichen Banners muss der Klub in der Champions League gegen
Manchester United auf einige seiner Fans verzichten.
Bayern München ist für ein Fehlverhalten seiner Anhänger im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Arsenal (1:1) nachträglich hart sanktioniert worden. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat den deutschen Rekordmeister wegen diskriminierenden Verhaltens einiger Fans mit einem Zuschauer-Teilausschluss belegt.
Im Viertelfinal-Rückspiel gegen Manchester United (9. April) bleibt der Block 124 auf dem Unterrang der Haupttribüne geschlossen. Zusätzlich muss der FC Bayern 10.000 Euro Strafe zahlen. Laut Artikel 14 des Uefa-Disziplinarcodes ist das die Minimalstrafe.
Bayern München ist für ein Fehlverhalten seiner Anhänger im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Arsenal (1:1) nachträglich hart sanktioniert worden. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat den deutschen Rekordmeister wegen diskriminierenden Verhaltens einiger Fans mit einem Zuschauer-Teilausschluss belegt.
Im Viertelfinal-Rückspiel gegen Manchester United (9. April) bleibt der Block 124 auf dem Unterrang der Haupttribüne geschlossen. Zusätzlich muss der FC Bayern 10.000 Euro Strafe zahlen. Laut Artikel 14 des Uefa-Disziplinarcodes ist das die Minimalstrafe.
Donnerstag, 27. März 2014
Medienkritik - Die freie Welt - Teil 2
Wutbürger gegen staatliche Umerziehung
von Eckhard Kuhla
Die Wissensweitergabe durch die Kultusministerien über die „sexuelle Vielfalt“ spart die Eltern aus. Es könnte ja zu unliebsamen Nachfragen der Eltern beim Lehrer oder gar zu Protesten kommen, wie jetzt in Stuttgart. 1 Lehrer, 1 Petition – und fast 200.000 Unterschriften /1/. Wochen später: Eltern gehen auf die Straße……. Was war der Anlass ? Es geht um den “Bildungsplan 2015 ” /2/, der die Leitidee „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ für Schulkinder anpreist - quasi auf dem „Amtswege“ des Stuttgarter Kultusministeriums, ohne erkennbare Beteiligung betroffener Eltern .
Weiterlesen auf www.freiewelt.net
Kommentar Andy - Teil 2
von Eckhard Kuhla
Die Wissensweitergabe durch die Kultusministerien über die „sexuelle Vielfalt“ spart die Eltern aus. Es könnte ja zu unliebsamen Nachfragen der Eltern beim Lehrer oder gar zu Protesten kommen, wie jetzt in Stuttgart. 1 Lehrer, 1 Petition – und fast 200.000 Unterschriften /1/. Wochen später: Eltern gehen auf die Straße……. Was war der Anlass ? Es geht um den “Bildungsplan 2015 ” /2/, der die Leitidee „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ für Schulkinder anpreist - quasi auf dem „Amtswege“ des Stuttgarter Kultusministeriums, ohne erkennbare Beteiligung betroffener Eltern .
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Kommentar Andy - Teil 2
Zitat: Überdies: Die Protagonisten der Geschlechtervielfalt kümmern sich selten um die potentiellen psychosozialen Langzeitfolgen, die ein Heranwachsender mit einer instabilen Identität erleiden kann. Und das besonders, wenn er von der Diversity Welt in die reale Welt zurückkehrt.Was die psychosozialen Langzeitfolgen betrifft, da würde ich Herrn Kuhla zum Teil zustimmen. Nur trifft dies ausschließlich auf homosexuelle Jugendliche zu, die auf Grund der sturen Ignoranz und konservativen Besessenheit vieler Eltern leiden müssen. Leute wie Herr Kuhla meinen allen Ernstes das es psychologische Schäden gibt, wenn man Kindern und Jugendlichen klar macht, was in der gesamten übrigen Natur völlig normal ist. Über soviel Unverstand kann man doch wirklich nur noch den Kopf schütteln.
Fluchtland Schweiz
Homosexuelle haben es schwerer, Asyl zu erhalten
Von Veronica DeVore, swissinfo.ch
Für Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung in ihrer Heimat verfolgt werden, ist es schwierig, in der Schweiz Asyl zu erhalten, denn die Asylkriterien sind hier vager definiert, als anderswo in Europa. Doch die Sensibilität gegenüber dem Thema nimmt langsam zu. Samuel* kämpfte jahrelang mit dem Stigma der Homosexualität in Tansania. Er konnte nicht in einen Laden gehen und sich etwas kaufen, keinen Arzt aufsuchen oder Sozialdienste in Anspruch nehmen. Als überdies sein Freund verhaftet wurde, realisierte er, dass er sein Heimatland für immer verlassen musste.
Weiterlesen auf www.swissinfo.ch
Von Veronica DeVore, swissinfo.ch
Für Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung in ihrer Heimat verfolgt werden, ist es schwierig, in der Schweiz Asyl zu erhalten, denn die Asylkriterien sind hier vager definiert, als anderswo in Europa. Doch die Sensibilität gegenüber dem Thema nimmt langsam zu. Samuel* kämpfte jahrelang mit dem Stigma der Homosexualität in Tansania. Er konnte nicht in einen Laden gehen und sich etwas kaufen, keinen Arzt aufsuchen oder Sozialdienste in Anspruch nehmen. Als überdies sein Freund verhaftet wurde, realisierte er, dass er sein Heimatland für immer verlassen musste.
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Leihmutterschaft
Zwei Väter für eine Familie – in der Schweiz könnte das bald einfacher werden
Für Schwule ist der Weg zum Kind in der Schweiz kompliziert – doch das könnte sich bald ändern. Obwohl Leihmutterschaft in der Schweiz verboten ist, könnten Behörden bald zwei Männer als Eltern akzeptieren.
von Karen Schärer
Als Felix Wolf als junger Mann erkannte, dass er schwul ist, war ihm klar, dass er nie heiraten und nie eine Familie haben würde. Doch er täuschte sich. Heute lebt er mit seinem Mann Pascal Wolf in New York. Gemeinsam sind die beiden Schweizer Eltern von drei Kindern im Alter zwischen fünf und sieben Jahren.
Einblick in ihr Leben gibt ein Dokumentarfilm, den das Schweizer Fernsehen am Sonntag ausstrahlt (siehe Hinweis). «Hier in den USA haben wir gesehen, dass auch Schwule das Recht haben, eine Familie zu gründen», sagt Pascal Wolf.
Weiterlesen auf www.aargauerzeitung.ch
Für Schwule ist der Weg zum Kind in der Schweiz kompliziert – doch das könnte sich bald ändern. Obwohl Leihmutterschaft in der Schweiz verboten ist, könnten Behörden bald zwei Männer als Eltern akzeptieren.
von Karen Schärer
Als Felix Wolf als junger Mann erkannte, dass er schwul ist, war ihm klar, dass er nie heiraten und nie eine Familie haben würde. Doch er täuschte sich. Heute lebt er mit seinem Mann Pascal Wolf in New York. Gemeinsam sind die beiden Schweizer Eltern von drei Kindern im Alter zwischen fünf und sieben Jahren.
Einblick in ihr Leben gibt ein Dokumentarfilm, den das Schweizer Fernsehen am Sonntag ausstrahlt (siehe Hinweis). «Hier in den USA haben wir gesehen, dass auch Schwule das Recht haben, eine Familie zu gründen», sagt Pascal Wolf.
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Orthodoxer Erzbischof von Zypern wettert gegen Lesben und Schwule
Eingetragene Partnerschaften gefährden 'moralische Integrität' eines Staates
Für scharfe Kritik von Lesben- und Schwulenverbänden sorgen die Aussagen des zypriotischen Erzbischofs Chrysostomos II. zu Homosexualität. Bei einem Führungstreffen der orthodoxen Kirchen in Istanbul hat er gefordert, die Orthodoxie müsse geschlossen Homosexualität verurteilen.
Regierungen würden, so Chrysostomos II., die „moralische Integrität“ des Staates schwächen, wenn sie Lesben und Schwulen durch Eingetragene Partnerschaften oder eine Öffnung der Ehe gleiche Rechte gewährten. Eine deutliche Drohung des Kirchenoberhaupts an die zypriotische Regierung: Diese will im April über die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften abstimmen.
Weiterlesen auf www.ggg.at
Für scharfe Kritik von Lesben- und Schwulenverbänden sorgen die Aussagen des zypriotischen Erzbischofs Chrysostomos II. zu Homosexualität. Bei einem Führungstreffen der orthodoxen Kirchen in Istanbul hat er gefordert, die Orthodoxie müsse geschlossen Homosexualität verurteilen.
Regierungen würden, so Chrysostomos II., die „moralische Integrität“ des Staates schwächen, wenn sie Lesben und Schwulen durch Eingetragene Partnerschaften oder eine Öffnung der Ehe gleiche Rechte gewährten. Eine deutliche Drohung des Kirchenoberhaupts an die zypriotische Regierung: Diese will im April über die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften abstimmen.
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