Ein barbusiger Protest im Kölner Dom sei respektlos gewesen, kritisiert der neue religionspolitische Sprecher der Grünen.
Der schwule Grünenpolitiker Volker Beck setzt als neuer
religionspolitischer Sprecher seiner Bundestagsfraktion überraschende
Akzente. So kritisierte er am Donnerstag den Protest einer
Femen-Aktivistin vom Mittwoch im Kölner Dom als "respektlos".
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Kommentar Andy
Ich sage es frei heraus das ich für Leute wie Volker Beck überhaupt nichts übrig habe. Zum einen weil er in der falschen Partei ist. Die Grünen mögen in früheren Zeiten, wie Beck selbst auch, durchaus Positives geleistet haben. In den letzten Jahren kämpften sie aber stets an der falschen Front. Das man einen breit angelegten Umweltgedanken in der Bevölkerung nicht mit so etwas wie Hartz IV durchsetzen kann, kapieren die Grünen einfach nicht. Na und Volker Beck? Der geht zwar großspurig nach Russland um sich dort regelmässig vermöbeln zu lassen. Aber wehe wenn hier in Deutschland jemand für seine Grundrechte eintritt. Da muß natürlich Herr Beck sofort energisch einschreitet. Warum er das macht? Na weil wir in Deutschland schließlich Demokratie und Freiheit haben und für alle Bürger Milch und Honig fließt - deshalb! Ok. kritischer ausgedrückt könnte man auch sagen, Beck hat sie nicht mehr alle. Ausgerechnet der Quotenschwule der Grünen wird der neue religionspolitische Sprecher und verurteilt Aktionen die sich gegen jene Kirche richten, gegen die er früher selbst lautstark gewettert hat.
Wobei ich an dieser Stelle eindeutig sagen muß, dass ich gewiss kein Anhänger radikal-extremistischer Aktionen bin. Allerdings halte ich Gleichbehandlung für das oberste Gebot in einen demokratischen Land. Es kann einfach nicht angehen das einerseits christliche Kirchen in jeder erdenklichen Weise Homosexuelle beleidigen und sich direkt in das politische Geschehen einmischen aber andererseits die Religionsfreiheit wie eine Art Schutzschild für die eigenen Hassreden missbrauchen. Oder anders ausgedrückt, wer mir keine Toleranz und ein Mindestmaß an Respekt entgegenbringt, der hat selbiges von mir gewiss auch nicht zu erwarten. Solange in Deutschland von einer echten Trennung zwischen Staat und Religion nicht mal ansatzweise etwas zu erkennen ist, halte ich solche Aktionen für durchaus tolerierbar.
Freitag, 27. Dezember 2013
Friedrich Wilhelm Murnau
Friedrich Wilhelm Murnau hat düstere Filme gedreht. Seine Privatfotos dagegen sind heiter, wie das Schwule Museum zeigt.
Blue Boy und Dornauszieher – das sind zwei Schlüsselmotive schwuler Kulturgeschichte: Beide kommen in dieser Ausstellung des Schwulen Museums über Friedrich Wilhelm Murnau in Varianten vor. Zumindest vier Werke dieses deutschen Stummfilm-Großmeisters, „Nosferatu“ (1922), „Der letzte Mann“ (1924), „Faust“ (1926) und der in den USA gedrehte „Sunrise“ (1927) gehören zu den kanonisierten Klassikern der Filmgeschichte, alles jedoch Filme, mit denen sich Murnau nicht gerade der Homosexualität verdächtig machte. „Der Knabe in Blau“ (1919) heißt der erste verschollene Film Murnaus; und das im Film verwendete, dem Gainsborough-Original aus dem 18. Jahrhundert nachempfundene Gemälde ist ebenso ausgestellt wie ein Blue-Boy- Kostüm, das Marlene Dietrich auf einem Maskenball trug.
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Blue Boy und Dornauszieher – das sind zwei Schlüsselmotive schwuler Kulturgeschichte: Beide kommen in dieser Ausstellung des Schwulen Museums über Friedrich Wilhelm Murnau in Varianten vor. Zumindest vier Werke dieses deutschen Stummfilm-Großmeisters, „Nosferatu“ (1922), „Der letzte Mann“ (1924), „Faust“ (1926) und der in den USA gedrehte „Sunrise“ (1927) gehören zu den kanonisierten Klassikern der Filmgeschichte, alles jedoch Filme, mit denen sich Murnau nicht gerade der Homosexualität verdächtig machte. „Der Knabe in Blau“ (1919) heißt der erste verschollene Film Murnaus; und das im Film verwendete, dem Gainsborough-Original aus dem 18. Jahrhundert nachempfundene Gemälde ist ebenso ausgestellt wie ein Blue-Boy- Kostüm, das Marlene Dietrich auf einem Maskenball trug.
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LGBT-Vereinigung in Haiti überfallen
Amnesty International schlägt Alarm: Ende November wurde in der
haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince das Büro der Homo-Organisation
„Kouraj“ von Bewaffneten überfallen.
Die Täter hatten Macheten und Schusswaffen dabei. Sie durchsuchten die Büroräume und entwendeten vertrauliche Dokumente sowie zwei Laptops. Während des Überfalls erklärten die Täter, dass ihrer Meinung nach kein Büro für Homosexuelle auf Haiti betrieben werden dürfe.
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Die Täter hatten Macheten und Schusswaffen dabei. Sie durchsuchten die Büroräume und entwendeten vertrauliche Dokumente sowie zwei Laptops. Während des Überfalls erklärten die Täter, dass ihrer Meinung nach kein Büro für Homosexuelle auf Haiti betrieben werden dürfe.
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Queen begnadigt Alan Turing
Alan Turing war ein mathematisches Genie. Weil er homosexuell war,
wurde er allerdings 1952 verurteilt – eine anschließende
Hormon-Behandlung trieb ihn offenbar in den Tod. Jetzt hat in die Queen
begnadigt. Kritikern geht das aber nicht weit genug.
Er half den Briten entscheidend dabei, den Zweiten Weltkrieg zu gewinnen, und wurde doch Opfer seiner Zeit. Alan Turing, der die weltberühmte Enigma-Maschine der Nazis
mit knackte, beging 1954 Selbstmord. Ein Anlass dazu war wohl eine
chemische Behandlung, die ihm ein Gericht verordnet hatte – weil er
homosexuell war. Für diese Verurteilung hat sich die Queen nun
entschuldigt und Turing rehabilitiert, berichtet der „Guardian“.
1952 hatte Turing zugegeben, eine sexuelle Beziehung zu einem Mann zu unterhalten und wurde daher wegen „grober Unzucht und sexueller Perversion“ angeklagt. Er wurde nach dem Urteil vor die Wahl gestellt, eine Haftstrafe anzutreten oder sich mit Hormonen behandeln zu lassen – schließlich glaubte man damals allen Ernstes, Homosexualität sei eine Krankheit. Der geniale Mathematiker entschied sich für die Behandlung, musste aber aus dem Geheimdienst ausscheiden. Zwei Jahre später starb er im Alter von 41 Jahren, nachdem er offenbar in einen vergifteten Apfel gebissen hatte.
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1952 hatte Turing zugegeben, eine sexuelle Beziehung zu einem Mann zu unterhalten und wurde daher wegen „grober Unzucht und sexueller Perversion“ angeklagt. Er wurde nach dem Urteil vor die Wahl gestellt, eine Haftstrafe anzutreten oder sich mit Hormonen behandeln zu lassen – schließlich glaubte man damals allen Ernstes, Homosexualität sei eine Krankheit. Der geniale Mathematiker entschied sich für die Behandlung, musste aber aus dem Geheimdienst ausscheiden. Zwei Jahre später starb er im Alter von 41 Jahren, nachdem er offenbar in einen vergifteten Apfel gebissen hatte.
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Dienstag, 24. Dezember 2013
US-Sender schmeißt bibelfesten Star-Proll raus
Der Erfolg ihrer Reality-Show "Duck Dynasty" hat eine Familie aus dem
US-amerikanischen Prekariat reich gemacht. Nun hat der Patriarch einmal
zu oft gegen Homosexuelle gepöbelt.
Von Uwe Schmitt
Phil Robertson, 67, bibelfest, übellaunig, kein Freund von Schwulen und Schwarzen, wirkt mit Jägertarnanzug und Rauschebart wie eine Kreuzung aus ZZ Top, Weihnachtsmann und Endzeitmilizionär. Robertson lebt, jagt, flucht und betet mit seiner Großfamilie in den Sümpfen Louisianas: "Duck Dynasty" heißt die Kult-Realityshow des Senders A&E Networks, die pro Folge von 14 Millionen Fans gesehen wird.
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Kommentar Andy
Mag ja sein, dass dieser grauenhafte Tiefpunkt der männlichen Spezies in Amerika irgend eine Bedeutung hat. Für mich sind diese Trottel einfach nur der Ausbund an vor Häßlichkeit strotzender Dummheit. Ich meine, man muß sich ja nun auch nicht um jeden amerikanischen, homophoben Dorftrottel kümmern.
Von Uwe Schmitt
Phil Robertson, 67, bibelfest, übellaunig, kein Freund von Schwulen und Schwarzen, wirkt mit Jägertarnanzug und Rauschebart wie eine Kreuzung aus ZZ Top, Weihnachtsmann und Endzeitmilizionär. Robertson lebt, jagt, flucht und betet mit seiner Großfamilie in den Sümpfen Louisianas: "Duck Dynasty" heißt die Kult-Realityshow des Senders A&E Networks, die pro Folge von 14 Millionen Fans gesehen wird.
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Kommentar Andy
Mag ja sein, dass dieser grauenhafte Tiefpunkt der männlichen Spezies in Amerika irgend eine Bedeutung hat. Für mich sind diese Trottel einfach nur der Ausbund an vor Häßlichkeit strotzender Dummheit. Ich meine, man muß sich ja nun auch nicht um jeden amerikanischen, homophoben Dorftrottel kümmern.
Bundespräsident Didier Burkhalter und Sportminister Ueli Maurer in Sotschi
Während viele Staatsspitzen die olympischen Winterspiele in Sotschi
wegen der homophoben Gesetze in Russland boykottieren, sind mit
Bundespräsident Didier Burkhalter und Sportminister Ueli Maurer gleich
zwei Bundesräte vor Ort. Maurer hält nichts von einem "verpolitisierten
Sport".
"Wenn Russland eine andere Haltung zur Homosexualität hat, die mir nicht passt, dann habe ich das zu akzeptieren", gab Maurer der Zeitung zu Protokoll.
Weiterlesen auf thurgauerzeitung.ch
Kommentar Andy
Spätestens jetzt wissen wir, dass es auch in der Schweiz völlig unterbelichtete Politikidioten gibt. Tja, so einfach kann das Leben für jemand sein, der im Kopf nur lauwarme Grütze statt eines Gehirns hat. Ich glaube, er würde gewiss nicht so sprechen, wenn in Russland statt Homosexuelle bsw. alle Schweizer Bürger mit Haftstrafen bedroht wären und zwar einfach nur weil es eben Schweizer sind.
"Wenn Russland eine andere Haltung zur Homosexualität hat, die mir nicht passt, dann habe ich das zu akzeptieren", gab Maurer der Zeitung zu Protokoll.
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Kommentar Andy
Spätestens jetzt wissen wir, dass es auch in der Schweiz völlig unterbelichtete Politikidioten gibt. Tja, so einfach kann das Leben für jemand sein, der im Kopf nur lauwarme Grütze statt eines Gehirns hat. Ich glaube, er würde gewiss nicht so sprechen, wenn in Russland statt Homosexuelle bsw. alle Schweizer Bürger mit Haftstrafen bedroht wären und zwar einfach nur weil es eben Schweizer sind.
Neues Gesetz gegen Homosexuelle in Uganda
Durch ein neues Gesetz werden Homosexuelle in Uganda mit
lebenslänglichen Gefängnisstrafen bedroht. Laut den Befürwortern ist
dies ein «Sieg für die gottesfürchtige Nation».
Homosexuelle werden nach einem neuen Gesetz in Uganda mit lebenslänglichen Gefängnisstrafen bedroht. Das Parlament in Kampala verabschiedete am Freitag ein Gesetz, das es erlaubt, Schwule und Lesben bei mehrfachen Verstössen gegen das strenge Anti-Homosexuellen-Gesetz auf lebenslang hinter Gitter zu schicken
.
Todesstrafe keine Option mehr
Im ersten Entwurf war sogar die Todesstrafe vorgesehen. Nachdem es international einen Aufschrei der Empörung gegeben hatte – dem sich auch der amerikanische Präsident Barack Obama warnend anschloss –, wurde diese Option wieder gestrichen. Das neue Gesetz benötigt noch die Unterschrift von Präsident Yoweri Museveni, um in Kraft zu treten.
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Homosexuelle werden nach einem neuen Gesetz in Uganda mit lebenslänglichen Gefängnisstrafen bedroht. Das Parlament in Kampala verabschiedete am Freitag ein Gesetz, das es erlaubt, Schwule und Lesben bei mehrfachen Verstössen gegen das strenge Anti-Homosexuellen-Gesetz auf lebenslang hinter Gitter zu schicken
.
Todesstrafe keine Option mehr
Im ersten Entwurf war sogar die Todesstrafe vorgesehen. Nachdem es international einen Aufschrei der Empörung gegeben hatte – dem sich auch der amerikanische Präsident Barack Obama warnend anschloss –, wurde diese Option wieder gestrichen. Das neue Gesetz benötigt noch die Unterschrift von Präsident Yoweri Museveni, um in Kraft zu treten.
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