Dass Homosexualität und Fußball auf den ersten Blick nicht zusammenpassen, ist an jedem Wochenende im Stadion zu beobachten.
Schließlich ist Fußball ein Männersport. "Echte Kerle" ziehen in den Krieg um ihren Gegner zu vernichten.
Damit das auch jedem klar wird, platzt das Vokabular der kickenden
Zunft förmlich vor Kriegsmetaphern. Abwehr und Angriff, Flanke und
Schuss. Für Homosexuelle ist dabei kein Platz, die sind schließlich zu
weich und wehleidig für diesen ach so männlichen Sport.
Wirklich?
Denn diese vermeintlich "echten Kerle" gehen nach kleinstem
Körperkontakt gerne derart theatralisch zu Boden, dass man glauben
könnte, die Sportinvalidität persönlich hätte zur Blutgrätsche
angesetzt.
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Montag, 14. Oktober 2013
"Spiegel": Ministerium will steuerliche Gleichstellung von Homo-Ehen
Berlin - Das Bundesfinanzministerium bereitet nach
"Spiegel"-Informationen eine komplette steuerliche Gleichstellung von
Homo-Ehen vor. Alle Vorschriften des Steuerrechts, die bislang nur
Eheleute begünstigen, sollen auf gleichgeschlechtliche
Lebenspartnerschaften übertragen werden, schreibt das Magazin.
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Sonntag, 13. Oktober 2013
Golfstaaten - Empörung über geplante Schwulentests
Es klingt unglaublich: Die Golfstaaten wollen einen Schwulentest bei der
Einreise unverheirateter Ausländer einführen. Menschenrechtler
reagieren empört. Der Vorschlag sei "ungeheuerlich".
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Pläne der Golfmonarchien, homosexuellen Einwanderern den Aufenthalt auf ihrem Territorium zu verweigern, als "ungeheuerlich" kritisiert. Damit würden lediglich Menschen "weiter stigmatisiert, die aufgrund ihrer wirklichen oder wahrgenommenen sexuellen Orientierung bereits extrem stark diskriminiert und geschmäht" würden, erklärte der Amnesty-Direktor für den Nahen Osten und Nordafrika, Philip Luther. Anstatt weiter Lesben, Schwule, Transgender und intersexuelle Menschen zu benachteiligen, sollten die Behörden in Kuwait deren Diskriminierung abstellen und die Gesetze widerrufen, die einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen kriminalisieren.
Weiterlesen auf stern.de
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Pläne der Golfmonarchien, homosexuellen Einwanderern den Aufenthalt auf ihrem Territorium zu verweigern, als "ungeheuerlich" kritisiert. Damit würden lediglich Menschen "weiter stigmatisiert, die aufgrund ihrer wirklichen oder wahrgenommenen sexuellen Orientierung bereits extrem stark diskriminiert und geschmäht" würden, erklärte der Amnesty-Direktor für den Nahen Osten und Nordafrika, Philip Luther. Anstatt weiter Lesben, Schwule, Transgender und intersexuelle Menschen zu benachteiligen, sollten die Behörden in Kuwait deren Diskriminierung abstellen und die Gesetze widerrufen, die einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen kriminalisieren.
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Federgewicht-Boxer Orlando Cruz
Heute Nacht ist es so weit: Orlando Cruz boxt als erster offen
Homosexueller um einen WM-Titel. Sein Gegner Orlando Salido und die
gesamte Box-Branche reagiert beinahe uninteressiert auf sein Outing -
und sendet damit gerade eine positive Botschaft an andere Sportarten.
Von Jürgen Schmieder, Los Angeles
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Coming-Out-Tag
Der internationale Coming-out-Tag wird jährlich am 11. Oktober begangen.
An diesem Tag sind Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender dazu
aufgerufen, sich öffentlich zu zeigen. Die Tradition des
Coming-out-Tages geht auf den zweiten nationalen «March on Washington
for Lesbian and Gay Rights» zurück, an dem am 11. Oktober 1988 etwa
500'000 Menschen teilnahmen. In der amerikanischen Hauptstadt
demonstrierten sie für die Gleichberechtigung von Homosexuellen. Bereits
am ersten Coming-out-Tag, der im Jahr 1987 stattgefunden hatte, haben
Tausende schwule und lesbische US-Bürger und -Bürgerinnen ihre Namen in
Zeitungen veröffentlichen lassen.
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1977 ermordeter LGBT-Aktivist Harvey Milk als erster offen Schwuler auf US-Briefmarke
Der staatliche US-Postdienst wird im kommenden Jahr den schwulen
LGBT-Aktivisten und Politiker Harvey Milk auf einer Briefmarke ehren.
Das hat die Harvey Milk Foundation am Donnerstag bekannt gegeben. Milk ist nach Angaben von LGBT-Aktivisten der erste offen Schwule, der auf einer Briefmarke des "US Postal Service" verewigt wird.
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Das hat die Harvey Milk Foundation am Donnerstag bekannt gegeben. Milk ist nach Angaben von LGBT-Aktivisten der erste offen Schwule, der auf einer Briefmarke des "US Postal Service" verewigt wird.
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Forderung zum Coming Out Day
Anlässlich des 25. Coming Out Days
hat der Berufsverband schwuler Führungskräfte, der Völklinger Kreis
e.V. (VK), mehr Engagement für Diversity vom Mittelstand gefordert.
"Die Tabuisierung von Homosexualität in der deutschen Wirtschaft muss ein Ende finden. Dabei gibt es insbesondere im Mittelstand noch erheblichen Handlungsbedarf", erklärt VK-Vizechef René Behr. "Selbst in Unternehmen, in denen keine offene Diskriminierung von Lesben und Schwulen stattfindet, befürchten viele Angestellte Benachteiligung oder Ausgrenzung, wenn sie offen schwul oder lesbisch auftreten".
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"Die Tabuisierung von Homosexualität in der deutschen Wirtschaft muss ein Ende finden. Dabei gibt es insbesondere im Mittelstand noch erheblichen Handlungsbedarf", erklärt VK-Vizechef René Behr. "Selbst in Unternehmen, in denen keine offene Diskriminierung von Lesben und Schwulen stattfindet, befürchten viele Angestellte Benachteiligung oder Ausgrenzung, wenn sie offen schwul oder lesbisch auftreten".
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