Sonntag, 19. Oktober 2014

Ergebnisse der Familiensynode im Vatikan

Die Kirche ist auch nicht besser als Putin

Die katholische Kirche öffnet sich gegenüber Homosexuellen? Von wegen. Ihre Haltung erinnert in dieser Frage vielmehr an die eines ganz bestimmten russischen Politikers. 

Einem „Erdbeben" gleich sei das, was derzeit aus dem Vatikan an Verlautbarungen zum Thema Schwule und Lesben komme. So konnte man in nahezu jeder großen internationalen Tageszeitung in den letzten Tagen zum Zwischenbericht der Familiensynode des Vatikans lesen. Gesagt haben soll das ein John Thavis, der als Vatikanologe gehandelt wird, in den USA aber lediglich als Autor für kirchliche Zeitschriften, in Europa bislang überhaupt nicht bekannt war. Und sich offensichtlich in dem Metier, das er hier beurteilen soll, nicht wirklich gut auskennt. 

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Kommentar Andy

Neil Patrick Harris: Schwul nach Kuss von Burt Reynolds

Intime Geständnisse in seiner Autobiografie

Wann hat Neil Patrick Harris eigentlich gemerkt, dass er schwul ist? Als ihn Schauspielkollege Burt Reynolds geküsst hat, verrät er in seiner neuen Autobiografie "Chose Your Own Autobiography".

Dort erzählt er, dass er das erste Mal vermutete, homosexuell zu sein, als er sich 1986 in den Trompetenspieler seiner Mittelschulband verknallte. Da sagte er seiner Mutter: "Ich glaube, ich bin schwul" - doch die tat dies nur als Phase ab und sagte, es würde keinen Unterschied machen, wie sehr ihn seine Eltern liebten.


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Warum Eltern keine sexuelle Vielfalt im Lehrplan dulden

Der Konflikt um das Thema sexuelle Vielfalt im Schulunterricht nimmt wieder an Schärfe zu. Gegner des Bildungsplans rund um das Aktionsbündnis ʺDemo für alleʺ rufen für Sonntag in Stuttgart erneut zu Protesten auf. FOCUS Online erklärt, warum so viele Eltern dagegen sind, dass ihre Kinder in der Schule etwas über Regenbogenfamilien und Transsexuelle lernen.
Was ist der Bildungsplan?

Bildungspläne regeln allgemein, welche Kompetenzen die Schüler erwerben sollen - und zwar fächerübergreifend. Im neuen Bildungsplan, der in Baden-Württemberg von 2016 an gelten soll, gibt es sechs sogenannte Leitperspektiven. Eine davon beschäftigt sich mit der Vielfalt und definiert, dass die Schüler lernen sollen, sexuelle, ethnische, kulturelle und religiöse Vielfalt zu akzeptieren. Dieser Punkt sorgt für heftigen Streit.

Warum kocht das Thema wieder hoch?

Der Petitionsausschuss des Landtags hat kürzlich eine entsprechende Eingabe der Gegner der Initiative "Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens" abgelehnt, die 192 000 Unterstützer fand. "Durch diese Entscheidung erwarten wir einen Mobilisierungsschub", sagte Hedwig von Beverfoerde vom Aktionsbündnis "Demo für alle". Die Gegner kritisieren die ihrer Ansicht nach geplante "Sexualisierung" des Unterrichts. Wenn es um Fragen der Intimsphäre oder die Sexualität gehe, seien in erster Linie die Eltern gefragt. Die Schule müsse dabei hinten anstehen.

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Höchstgericht stärkt Schutz homosexueller Asylwerber

Lesbischen und schwulen Flüchtlingen ist eine Rückkehr unzumutbar, wenn sie daheim ihre sexuelle Ausrichtung verheimlichen müssen, meint der Verfassungsgerichtshof.

Wien - Während Lesben und Schwule in Europa und anderen Teilen der westlichen Welt großteils gesellschaftlich akzeptiert und rechtlich gleichgestellt sind, verschlechtert sich ihre Lage anderswo zunehmend. Neue Verbotsgesetze und Verfolgung in einer Reihe afrikanischer und arabischer Länder sowie in Staaten wie Afghanistan, Pakistan und Iran zwingen Homosexuelle zu einem Leben im Verborgenen - und treiben viele in die Flucht.

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Freitag, 17. Oktober 2014

CDU lädt erstmals Homosexuelle in Zentrale ein

Zum ersten Mal dürfen die Lesben und Schwulen in der Union ihren Jahresempfang im Adenauer-Haus abhalten. Die Hauptrede hält Generalsekretär Tauber. Sein Engagement geht einigen in der Partei zu weit. 

Für Alexander Vogt ist es ein Moment, auf den er seit Jahren wartet. Am Donnerstagabend wird er den Parlamentarischen Jahresempfang der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) eröffnen. Das wäre noch nichts Besonderes. Das bringt das Amt des Vorsitzenden des Verbandes so mit sich. Besonders ist der Ort: das Konrad-Adenauer-Haus in Berlin. Ihre wichtigste Veranstaltung durfte die LSU noch nie in der Parteizentrale der CDU abhalten.

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Kommentar Andy

Na darauf hat die Welt doch gewartet. Schwule Konservative die zu dämlich sind sich daran zu erinnern, welche Partei dafür verantwortlich war, das zwischen 1949 und 1968 mehr als 100.000 Homosexuelle, nur allein wegen ihrer sexuellen Orientierung zu Gefängnishaft verurteilt wurden. Eine Partei die den Schwulen und Lesben Deutschlands seit mehr als 60 Jahren nichts unversucht lässt, eine Gleichberechtigung zu verhindern. Eine Partei die sich bis auf den heutigen Tag dagegen sträubt, die Unrechtsurteile des §175 aufzuheben und die Opfer entsprechend zu entschädigen. Glauben diese Leute wirklich, dass man ausgerechnet mit der CDU etwas erreichen kann was die Schwule und Lesben vorwärts bringt? Andererseits denke ich ehrlich gesagt nicht, dass diese Leute das überhaupt wollen. Denn wer in die CDU eintritt, verfügt doch meist ohnehin über genügend finanzielle Mittel das er sich sein Recht ganz einfach kaufen kann. Das oder man ist halt einfach blöd.

Höchstgericht stärkt Schutz homosexueller Asylwerber

Lesbischen und schwulen Flüchtlingen ist eine Rückkehr unzumutbar, wenn sie daheim ihre sexuelle Ausrichtung verheimlichen müssen, meint der Verfassungsgerichtshof.

Wien - Während Lesben und Schwule in Europa und anderen Teilen der westlichen Welt großteils gesellschaftlich akzeptiert und rechtlich gleichgestellt sind, verschlechtert sich ihre Lage anderswo zunehmend. Neue Verbotsgesetze und Verfolgung in einer Reihe afrikanischer und arabischer Länder sowie in Staaten wie Afghanistan, Pakistan und Iran zwingen Homosexuelle zu einem Leben im Verborgenen - und treiben viele in die Flucht.

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Wer bekommt die Top-Level-Domain .gay?

Wer darf in Zukunft die Domains unter der Endung .gay vergeben? Diese Frage scheint sich zu einem Politikum zu entwickeln, nachdem der einzige Bewerber aus der Community, die Dotgay-Initiative, vorerst gescheitert ist. Sie konnte nicht die Punktzahl erreichen, die notwendig ist, um einem speziellen Bewerber den Vorrang zu geben, bevor der Meistbietende den Zuschlag bekommt.

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