Der Konflikt um das Thema sexuelle Vielfalt im Schulunterricht nimmt wieder an Schärfe zu. Gegner des Bildungsplans rund um das Aktionsbündnis ʺDemo für alleʺ rufen für Sonntag in Stuttgart erneut zu Protesten auf. FOCUS Online erklärt, warum so viele Eltern dagegen sind, dass ihre Kinder in der Schule etwas über Regenbogenfamilien und Transsexuelle lernen.
Was ist der Bildungsplan?
Bildungspläne regeln allgemein, welche Kompetenzen die Schüler erwerben sollen - und zwar fächerübergreifend. Im neuen Bildungsplan, der in Baden-Württemberg von 2016 an gelten soll, gibt es sechs sogenannte Leitperspektiven. Eine davon beschäftigt sich mit der Vielfalt und definiert, dass die Schüler lernen sollen, sexuelle, ethnische, kulturelle und religiöse Vielfalt zu akzeptieren. Dieser Punkt sorgt für heftigen Streit.
Warum kocht das Thema wieder hoch?
Der Petitionsausschuss des Landtags hat kürzlich eine entsprechende Eingabe der Gegner der Initiative "Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens" abgelehnt, die 192 000 Unterstützer fand. "Durch diese Entscheidung erwarten wir einen Mobilisierungsschub", sagte Hedwig von Beverfoerde vom Aktionsbündnis "Demo für alle". Die Gegner kritisieren die ihrer Ansicht nach geplante "Sexualisierung" des Unterrichts. Wenn es um Fragen der Intimsphäre oder die Sexualität gehe, seien in erster Linie die Eltern gefragt. Die Schule müsse dabei hinten anstehen.
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Sonntag, 19. Oktober 2014
Höchstgericht stärkt Schutz homosexueller Asylwerber
Lesbischen und schwulen Flüchtlingen ist eine Rückkehr unzumutbar, wenn sie daheim ihre sexuelle Ausrichtung verheimlichen müssen, meint der Verfassungsgerichtshof.
Wien - Während Lesben und Schwule in Europa und anderen Teilen der westlichen Welt großteils gesellschaftlich akzeptiert und rechtlich gleichgestellt sind, verschlechtert sich ihre Lage anderswo zunehmend. Neue Verbotsgesetze und Verfolgung in einer Reihe afrikanischer und arabischer Länder sowie in Staaten wie Afghanistan, Pakistan und Iran zwingen Homosexuelle zu einem Leben im Verborgenen - und treiben viele in die Flucht.
Weiterlesen auf derstandard.at
Wien - Während Lesben und Schwule in Europa und anderen Teilen der westlichen Welt großteils gesellschaftlich akzeptiert und rechtlich gleichgestellt sind, verschlechtert sich ihre Lage anderswo zunehmend. Neue Verbotsgesetze und Verfolgung in einer Reihe afrikanischer und arabischer Länder sowie in Staaten wie Afghanistan, Pakistan und Iran zwingen Homosexuelle zu einem Leben im Verborgenen - und treiben viele in die Flucht.
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Freitag, 17. Oktober 2014
CDU lädt erstmals Homosexuelle in Zentrale ein
Zum ersten Mal dürfen die Lesben und Schwulen in der Union ihren
Jahresempfang im Adenauer-Haus abhalten. Die Hauptrede hält
Generalsekretär Tauber. Sein Engagement geht einigen in der Partei zu
weit.
Für Alexander Vogt ist es ein Moment, auf den er seit Jahren wartet. Am Donnerstagabend wird er den Parlamentarischen Jahresempfang der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) eröffnen. Das wäre noch nichts Besonderes. Das bringt das Amt des Vorsitzenden des Verbandes so mit sich. Besonders ist der Ort: das Konrad-Adenauer-Haus in Berlin. Ihre wichtigste Veranstaltung durfte die LSU noch nie in der Parteizentrale der CDU abhalten.
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Kommentar Andy
Na darauf hat die Welt doch gewartet. Schwule Konservative die zu dämlich sind sich daran zu erinnern, welche Partei dafür verantwortlich war, das zwischen 1949 und 1968 mehr als 100.000 Homosexuelle, nur allein wegen ihrer sexuellen Orientierung zu Gefängnishaft verurteilt wurden. Eine Partei die den Schwulen und Lesben Deutschlands seit mehr als 60 Jahren nichts unversucht lässt, eine Gleichberechtigung zu verhindern. Eine Partei die sich bis auf den heutigen Tag dagegen sträubt, die Unrechtsurteile des §175 aufzuheben und die Opfer entsprechend zu entschädigen. Glauben diese Leute wirklich, dass man ausgerechnet mit der CDU etwas erreichen kann was die Schwule und Lesben vorwärts bringt? Andererseits denke ich ehrlich gesagt nicht, dass diese Leute das überhaupt wollen. Denn wer in die CDU eintritt, verfügt doch meist ohnehin über genügend finanzielle Mittel das er sich sein Recht ganz einfach kaufen kann. Das oder man ist halt einfach blöd.
Für Alexander Vogt ist es ein Moment, auf den er seit Jahren wartet. Am Donnerstagabend wird er den Parlamentarischen Jahresempfang der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) eröffnen. Das wäre noch nichts Besonderes. Das bringt das Amt des Vorsitzenden des Verbandes so mit sich. Besonders ist der Ort: das Konrad-Adenauer-Haus in Berlin. Ihre wichtigste Veranstaltung durfte die LSU noch nie in der Parteizentrale der CDU abhalten.
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Kommentar Andy
Na darauf hat die Welt doch gewartet. Schwule Konservative die zu dämlich sind sich daran zu erinnern, welche Partei dafür verantwortlich war, das zwischen 1949 und 1968 mehr als 100.000 Homosexuelle, nur allein wegen ihrer sexuellen Orientierung zu Gefängnishaft verurteilt wurden. Eine Partei die den Schwulen und Lesben Deutschlands seit mehr als 60 Jahren nichts unversucht lässt, eine Gleichberechtigung zu verhindern. Eine Partei die sich bis auf den heutigen Tag dagegen sträubt, die Unrechtsurteile des §175 aufzuheben und die Opfer entsprechend zu entschädigen. Glauben diese Leute wirklich, dass man ausgerechnet mit der CDU etwas erreichen kann was die Schwule und Lesben vorwärts bringt? Andererseits denke ich ehrlich gesagt nicht, dass diese Leute das überhaupt wollen. Denn wer in die CDU eintritt, verfügt doch meist ohnehin über genügend finanzielle Mittel das er sich sein Recht ganz einfach kaufen kann. Das oder man ist halt einfach blöd.
Höchstgericht stärkt Schutz homosexueller Asylwerber
Lesbischen und schwulen Flüchtlingen ist eine Rückkehr unzumutbar, wenn sie daheim ihre sexuelle Ausrichtung verheimlichen müssen, meint der Verfassungsgerichtshof.
Wien - Während Lesben und Schwule in Europa und anderen Teilen der westlichen Welt großteils gesellschaftlich akzeptiert und rechtlich gleichgestellt sind, verschlechtert sich ihre Lage anderswo zunehmend. Neue Verbotsgesetze und Verfolgung in einer Reihe afrikanischer und arabischer Länder sowie in Staaten wie Afghanistan, Pakistan und Iran zwingen Homosexuelle zu einem Leben im Verborgenen - und treiben viele in die Flucht.
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Wien - Während Lesben und Schwule in Europa und anderen Teilen der westlichen Welt großteils gesellschaftlich akzeptiert und rechtlich gleichgestellt sind, verschlechtert sich ihre Lage anderswo zunehmend. Neue Verbotsgesetze und Verfolgung in einer Reihe afrikanischer und arabischer Länder sowie in Staaten wie Afghanistan, Pakistan und Iran zwingen Homosexuelle zu einem Leben im Verborgenen - und treiben viele in die Flucht.
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Wer bekommt die Top-Level-Domain .gay?
Wer darf in Zukunft die Domains unter der Endung .gay vergeben? Diese
Frage scheint sich zu einem Politikum zu entwickeln, nachdem der einzige
Bewerber aus der Community, die Dotgay-Initiative,
vorerst gescheitert ist. Sie konnte nicht die Punktzahl erreichen, die
notwendig ist, um einem speziellen Bewerber den Vorrang zu geben, bevor
der Meistbietende den Zuschlag bekommt.
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London: 'Attitude'-Award an Conchita Wurst
Ihr Sieg beim Song Contest war der 'Moment des Jahres'
Und wieder wurde Conchita Wurst geehrt: Die Gewinnerin des Song Contests hat in London bei der Gala des Schwulenmagazins „Attitude“ den „Moment of the Year“-Preis erhalten.Nach Ansicht der Jury bei den „Attitude Awards“ war der Gewinn des europäischen Musikwettbewerbs durch Conchita Wurst ein Meilenstein. Denn der Sieg wurde auch als Zeichen der internationalen Solidarität mit der schwul-lesbischen Community gesehen.
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Neil Patrick Harris moderiert Oscar-Show
Nachdem dieses Jahr die lesbische Komikerin Ellen DeGeneres die Oscar-Verleihung moderierte, übernimmt im kommenden Jahr ein schwuler Schauspieler die Rolle des Gastgebers.
Der 41-jährige Neil Patrick Harris wird die 87. Academy Awards in Los Angeles moderieren. Das teilte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences mit, die die Gala seit 1929 ausrichtet. Die nächste Oscar-Verleihung findet am 22. Februar 2015 statt und wird dann zur Hauptsendezeit im Network ABC live übertragen. Die Nominierungen für die Oscar-Verleihung sollen einen Monat zuvor am 15. Januar bekanntgegeben werden.
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Der 41-jährige Neil Patrick Harris wird die 87. Academy Awards in Los Angeles moderieren. Das teilte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences mit, die die Gala seit 1929 ausrichtet. Die nächste Oscar-Verleihung findet am 22. Februar 2015 statt und wird dann zur Hauptsendezeit im Network ABC live übertragen. Die Nominierungen für die Oscar-Verleihung sollen einen Monat zuvor am 15. Januar bekanntgegeben werden.
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