Sonntag, 5. Oktober 2014

Box-Legende gegen Homophobie

Box-Legende gegen Homophobie: Dariusz Michalczewski, jahrelanger Box-Weltmeister im Halbschwergewicht, engagiert sich in Polen gegen Homophobie.

Mit dem Schild "Ich unterstütze LGBT, weil ich in einem Land leben möchte, in dem meine homosexuellen Freunde nicht diskriminiert werden" ließ sich der weltbekannte Boxer mit dem Spitznamen "Tiger" für die Anti-Homophobie-Kampagne KPH fotografieren.

Der 46-jährige heterosexuelle Familienvater war von 1994 bis 2003 Weltmeister im Halbschwergewicht - mit 23 Kämpfen hält er dort den Rekord für die meisten Titelverteidigungen in Folge. In seiner Profikarriere blieb über den Zeitraum von zwölf Jahren ungeschlagen.


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Warum schwule Priester perfekt für die katholische Kirche sind

Etwa 40 % der katholischen Priester sind homosexuell. Gleichzeitig verurteilt ihre Kirche schwulen Sex aufs Schärfste. Wie passt das zusammen?
Durch den menschenverachtenden Kreuzzug der ISIS wird die Frage nach der Bedeutung der Religion im Zusammenhang der Menschenrechte mit einer neuen Heftigkeit gestellt. Gerade auch dort, wo es um Rechte von Schwulen und Lesben geht.

In unserem Kulturkreis spielen die drei Religionen, die ihren gemeinsamen Ursprung bei dem Patriarchen Abraham sehen, die größte Rolle: Judentum, Christentum, Islam. In ihren Gründungsurkunden und den davon ausgehenden Traditionen verurteilen sie alle die gleichgeschlechtliche Liebe als „schwere Sünde", „Unzucht", „Abscheulichkeit"

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Kunstaktion stellt Schwule bloß

Für eine vom Theater Hebbel am Ufer (HAU) initiierte Performance veröffentlicht ein Künstler seinen Online-Chat mit schwulen Männern - ohne, dass die Chatpartner davon wissen. Einer fühlt sich nun "digital vergewaltigt" und will juristisch gegen die Veranstalter vorgehen..

Ein Kunstprojekt sorgt für Ärger. Seit Donnerstag hat ein niederländischer Künstler am Heinrichplatz in Kreuzberg einen verglasten Container aufgestellt. In dem chattet er mit schwulen Männern über die in der Szene weit verbreitete Dating-App Grindr. Auf einer LED-Wand hinter ihm können Passanten die Kommunikation mitverfolgen: Alle Gespräche, die Profilnamen – sie sehen sogar die Profilfotos der Männer. Die Bilder waren zunächst kaum verfremdet und in Negativfarben zu sehen.

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Kommentar Andy

Meine Kritik beginnt bereits bei der Überschrift, denn eigentlich haben "Schwule" damit rein gar nichts zu tun sondern allenfalls Internetuser. Ob es sich nun um Schwule, Bi- oder vielleicht doch Heterosexuelle handelt mag man vielleicht mutmaßen. Eine besondere Rolle spielt es hingegen nicht.

Das diese Aktion völlig daneben ist, ich denke, darauf muss man nicht extra hinweisen. Denn das Datenschutzgesetz betrifft nun einmal nicht nur Unternehmen und Organisationen sondern auch jeden einzelnen Bürger privat. Außerdem ist mir ehrlich gesagt der Beweggrund nicht ganz klar. 
Zitat:
"Cornelius Puschke sagte, „der Künstler möchte einen Raum zum Nachdenken darüber schaffen, wie wir uns geben, wenn wir online sind. Warum vertrauen wir jemandem über Grindr mehr als einer Person auf dem Heinrichplatz?“
Also ich sehe das ganz anders. Vertrauen im Internet? Natürlich gibt es auch die typische Vertrauenseeligkeit mancher Jugendliche, ganz klar. Aber es gibt auch genügend anderer Beispiele. Bei Onlineplattformen wie bsw. Planetromeo hat mehr als zwei Drittel der angemeldeten User kaum etwas Persönliches über sich im Profil stehen. Und mehr als Hälfte aller User haben kein aussagekräftiges Bild von sich. Vertrauen im Internet würde für mich irgendwie doch anders aussehen.

Kamerun: Sieben Verhaftungen wegen Homosexualität

Laut Polizei sind alle Männer 'Wiederholungstäter'
03.10.2014 | 14:09 | von Andreas Markus

In Kamerun sind gestern sieben Männer verhaftet worden, weil sie schwul sein sollen. Die Polizei nahm sie bei einer Razzia in der Hauptstadt Yaoundé fest. Sie wirft ihnen homosexuelles Handlungen und Prostitution vor.

Auf die Spur kam die Polizei den Männern durch aufmerksame Nachbarn. Diese haben den Beamten erzählt, dass öfter weiblich wirkende Männer in das Haus gehen würden. Daraufhin legten sich die Polizisten auf die Lauer. Als die gesamte Gruppe im Haus war, stürmten sie es.


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Donnerstag, 2. Oktober 2014

Christliche Homo-Gegner - Mexiko: Tausende protestieren gegen Ehe-Öffnung

In Saltillo, der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Coahuila, sind am Sonntag tausende Homo-Gegner gegen die geplante Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben auf die Straße gegangen.

Organisiert wurde die Demonstration von christlich-konservativen Organisationen, die die Gleichbehandlung von Homosexuellen als "Angriff auf die Familie" bezeichneten. Die Teilnehmer der Protestaktion zeigten Transparente mit Aufschriften wie "Gott hat Mann und Frau erschaffen, um eine Familie zu gründen".

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Outing in der Schule: Beim Herrn Professor kocht sein Mann

Dem Outing von LehrerInnen widmet sich neuerdings "Eduqueer", eine Initiative für lesbisch/bi/schwule, Trans- und Inter-LehrerInnen
"Was haben Sie am Wochenende gemacht, Herr Professor?" Anhand dieser harmlosen Frage erläutert Frank Gassner, Lehrer für bildnerische Erziehung an einem Wiener Gymnasium, die Problematik. "Sage ich: Ich habe mit meinem Freund einen Ausflug gemacht? Oder mit meinem Lebensgefährten?" Er hat sich für Letzteres entschieden und sich auch in der Schule geoutet. Erst vor der Kollegenschaft und der Direktorin, dann auch in den Klassen, die er unterrichtet.

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anyway.tv Schwul-lesbisches Jugendfernsehen startet in Köln

In Köln geht ein neues Fernsehprojekt von und für schwule, lesbische, bisexuelle und trans* Jugendliche sowie junge Erwachsene an den Start: anyway.tv.
Hinter anyway.tv verbirgt sich eine Fernsehredaktion, in der du bestimmst, was produziert und gesendet wird. Angesiedelt ist die Redaktion im Jugendzentrum anyway, dass unter anderem durch die erfolgreiche Webserie „Julian“ viele queere YouTube-Zuschauer_innen bewegt hat.

Wie arbeite ich als Fernsehjournalist? Worauf muss ich achten, damit ich die richtigen Bilder für einen Fernsehbeitrag drehe? Wie funktioniert ein Schnittprogramm? Die Antworten auf diese Fragen kannst du demnächst bei anyway.tv lernen. Denn für die Redaktion suchen wir junge Queers zwischen 14 und 27 Jahre, die Lust haben, selbst vor oder hinter der Kamera aktiv zu werden – sei es als Kamerafrau_mann, Journalist_in, Moderator_in oder Cutter_in.

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