Für Schwule und Lesben wird das Leben in
Uganda immer schwerer. Im Februar hatte Yoweri Museveni, der Präsident
des afrikanischen Landes, ein Gesetz gegen Homosexuelle unterzeichnet.
Demnach droht bei wiederholtem gleichgeschlechtlichem Sex künftig eine
lebenslange Haftstrafe.
Um auf die Situation in Uganda aufmerksam
zu machen, kletterte Gottlieb zum Gipfel des Margherita Peak - der
höchste Berg des Landes. Dort hisste er eine Regenbogenflagge.
Weiterlesen auf www.dbna.de
Freitag, 2. Mai 2014
Homosexualität in Syrien
Ein Tänzer auf der Flucht
Rami war die Diva der syrischen Schwulenszene. Bis er deswegen vertrieben wurde
von Andrea Böhm
Tanzen und kämpfen hat Rami früh gelernt. Mit elf, zwölf Jahren stand er zu Hause in Damaskus vor dem Spiegel, wiegte die Hüften, ließ das Becken kreisen, träumte vom Applaus, den berühmte Bauchtänzerinnen bekamen. Ein Junge, der tanzt und sich schminkt – eine Schande, sagte der Vater und verbrannte Ramis "unmännliche" T-Shirts, seine Mascara – und die Kajalstifte. "Eine Schwuchtel", sagten die Klassenkameraden in der Schule. Wann immer er es hörte, schlug er zu. "Du musst dich sofort wehren", sagt Rami, "sonst wird es schlimmer."
Er ist heute 42 Jahre alt und lebt im Exil in Beirut, ein kleiner, drahtiger Mann mit viel Energie und enormem Mitteilungsdrang. Sein Haar, kurz geschoren, gibt Geheimratsecken frei, zu unserem Treffen trägt er Jeans und Kapuzenpulli. Nichts an seinem Äußeren lässt den Bauchtänzer erahnen, der in syrischen Nachtclubs aufgetreten ist und durch verschiedene Städte in Asien tourte. "Ich war berühmt", sagt er. Nicht nur als Diva, sondern auch als "Mama in der Schwulenszene".
Weiterlesen auf www.zeit.de
Rami war die Diva der syrischen Schwulenszene. Bis er deswegen vertrieben wurde
von Andrea Böhm
Tanzen und kämpfen hat Rami früh gelernt. Mit elf, zwölf Jahren stand er zu Hause in Damaskus vor dem Spiegel, wiegte die Hüften, ließ das Becken kreisen, träumte vom Applaus, den berühmte Bauchtänzerinnen bekamen. Ein Junge, der tanzt und sich schminkt – eine Schande, sagte der Vater und verbrannte Ramis "unmännliche" T-Shirts, seine Mascara – und die Kajalstifte. "Eine Schwuchtel", sagten die Klassenkameraden in der Schule. Wann immer er es hörte, schlug er zu. "Du musst dich sofort wehren", sagt Rami, "sonst wird es schlimmer."
Er ist heute 42 Jahre alt und lebt im Exil in Beirut, ein kleiner, drahtiger Mann mit viel Energie und enormem Mitteilungsdrang. Sein Haar, kurz geschoren, gibt Geheimratsecken frei, zu unserem Treffen trägt er Jeans und Kapuzenpulli. Nichts an seinem Äußeren lässt den Bauchtänzer erahnen, der in syrischen Nachtclubs aufgetreten ist und durch verschiedene Städte in Asien tourte. "Ich war berühmt", sagt er. Nicht nur als Diva, sondern auch als "Mama in der Schwulenszene".
Weiterlesen auf www.zeit.de
Uganda will Homo-Initiativen verbieten
Organisationen sollen durch neues Gesetz verboten werden
Die Jagd auf Lesben und Schwule in Uganda geht weiter: Nachdem wiederholter gleichgeschlechtlicher Sex seit Februar mit lebenslanger Haft bestraft werden kann, soll es nun den Organisationen an den Kragen gehen, die sich für die Rechte sexueller Minderheiten einsetzen.
So plant die Regierung, dass Organisationen und Vereine, die sich für die Rechte von Lesben, Schwulen und Transgendern einsetzen, verboten werden können. So gebe es einige Organisationen, „die gekommen sind, um unsere Kultur zu untergraben und sehr schlechtes Verhalten wie Homosexualität zu fördern“, erklärt der stellvertretende Innenminister Ugandas, James Baba, der Nachrichtenagentur Reuters. Als „verantwortungsvolle Regierung“ müsse man deshalb handeln. Die Organisationen sollen „nicht mehr in der Lage sein, das zu tun, wenn wir das Gesetz verabschieden“.
Weiterlesen auf www.ggg.at
Die Jagd auf Lesben und Schwule in Uganda geht weiter: Nachdem wiederholter gleichgeschlechtlicher Sex seit Februar mit lebenslanger Haft bestraft werden kann, soll es nun den Organisationen an den Kragen gehen, die sich für die Rechte sexueller Minderheiten einsetzen.
So plant die Regierung, dass Organisationen und Vereine, die sich für die Rechte von Lesben, Schwulen und Transgendern einsetzen, verboten werden können. So gebe es einige Organisationen, „die gekommen sind, um unsere Kultur zu untergraben und sehr schlechtes Verhalten wie Homosexualität zu fördern“, erklärt der stellvertretende Innenminister Ugandas, James Baba, der Nachrichtenagentur Reuters. Als „verantwortungsvolle Regierung“ müsse man deshalb handeln. Die Organisationen sollen „nicht mehr in der Lage sein, das zu tun, wenn wir das Gesetz verabschieden“.
Weiterlesen auf www.ggg.at
Denkmal mit Hakenkreuz beschmiert
Das Berliner Denkmal für in der NS-Zeit
verfolgte Homosexuelle wurde mutmaßlich von Rechtsradikalen beschädigt.
Der Staatschutz ist bereits eingeschaltet.
BERLIN epd
| Das Berliner Denkmal für die während der NS-Zeit verfolgten
Homosexuellen ist erneut beschädigt worden. Es wurde mit einem
Hakenkreuz beschmiert, zudem ist eine gläserne Sichtscheibe zerkratzt
worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Montag dem Evangelischen
Pressedienst (epd). Der Staatsschutz werde vermutlich die Ermittlungen
aufnehmen, da es sich offenbar um einen politisch motivierten Anschlag
handle.
Nach Ansicht des Lesben- und Schwulenverband
Berlin-Brandenburg (LSVD) wurde das Denkmal vermutlich bereits während
der Ostertage beschädigt. Die für die Betreuung des Denkortes
zuständige Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas hat
unterdessen Anzeige gegen Unbekannt gestellt.
Fußball - FC Bayern setzt Zeichen gegen Homophobie
Der FC Bayern fordert Schadensersatz von den Personen, die ein homosexuellenfeindliches Transparent in der Allianz Arena gezeigt haben. 100.000 Euro verlangt der Rekordmeister von den insgesamt vier Personen, die das denunzierende Plakat hochgehalten haben.
Beim Achtelfinale gegen den FC Arsenal hielten vier Österreicher, die vom Verein schon identifiziert wurden, ein Transparent mit der Aufschrift "Gay Gunners" ("Gunners" ist der Spitzname für die Londoner Mannschaft) hoch.
Weiterlesen auf de.eurosport.yahoo.com
Beim Achtelfinale gegen den FC Arsenal hielten vier Österreicher, die vom Verein schon identifiziert wurden, ein Transparent mit der Aufschrift "Gay Gunners" ("Gunners" ist der Spitzname für die Londoner Mannschaft) hoch.
Weiterlesen auf de.eurosport.yahoo.com
Ralf König wird für Lebenswerk ausgezeichnet
Der schwule Comiczeichner wird am 20. Juni auf dem Internationalen Comic-Salon in Erlangen mit dem Max-und-Moritz-Preis geehrt.
Hohe Auszeichnung für Ralf König: Im Rahmen des Internationalen Comic-Salons 2014 in Erlangen wird der 54-jährige Comiczeichner für sein herausragendes Lebenswerk mit dem Max-und-Moritz-Sonderpreis geehrt. Es ist das erste Mal seit 30 Jahren, dass ein deutscher Künstler diese Auszeichnung erhält.
Weiterlesen aufwww.queer.de
Hohe Auszeichnung für Ralf König: Im Rahmen des Internationalen Comic-Salons 2014 in Erlangen wird der 54-jährige Comiczeichner für sein herausragendes Lebenswerk mit dem Max-und-Moritz-Sonderpreis geehrt. Es ist das erste Mal seit 30 Jahren, dass ein deutscher Künstler diese Auszeichnung erhält.
Weiterlesen aufwww.queer.de
Status aberkannt - Keine Fördermittel mehr für "Leo" e.V.
Der umstrittene Verein Gesellschaft für Lebensorientierung "Leo" hat
seinen Status als Träger der freien Jugendhilfe verloren und damit
seinen Anspruch auf öffentliche Fördermittel. Auslöser waren umstrittene
Ansichten über Homosexualität, die durch MDR-Recherchen aufgedeckt
worden waren. Daraufhin hatte der Paritätische Wohlfahrtsverband "Leo"
e.V. angehört und ausgeschlossen. Damit wurde dem Verein die Grundlage
für den Status Träger der freien Jugendhilfe entzogen.
Der umstrittene Verein Gesellschaft für Lebensorientierung "Leo" in
Bennungen im Südharz ist nicht mehr Träger der freien Jugendhilfe. Der
Status wurde ihm am Montagabend vom Jugendhilfeausschuss des Landkreises
Mansfeld-Südharz aberkannt.
Ausschluss aus dem Paritätischen Wohlfahrtsverband
Grund dafür sei der Ausschluss des Vereins aus dem Paritätischen
Wohlfahrtsverband, so die Sprecherin des Landkreises, Michaela Heilek.
"Damit erfüllt Leo e.V. nicht mehr die Voraussetzungen des Gesetzgebers
als Träger der freien Jugendhilfe und kann dafür auch keine Fördermittel
mehr beantragen." Zwischen 2010 und 2012 hatte der Landkreis
Mansfeld-Südharz insgesamt 1850 Euro als Anteilsfinanzierung für
Kinder-Ferienmaßnahmen an "Leo" gezahlt.
Weiterlesen auf www.mdr.de
Weiterlesen auf www.mdr.de
Abonnieren
Posts (Atom)