Dienstag, 8. April 2014

Medienkritik - kath.net - Wir treten für die Interessen und Rechte der Bevölkerungsmehrheit ein

Die Internetseite kath.net ist ja für sich gesehen schon ein rückwärtsgewandte Menschenverachtung. Aber wenn dann noch eine Ansprache von Gabriele Kuby abgedruckt wird, setzt das dem Ganzen wirklich die Krone auf. Soviel Dummheit, Dreistigkeit und Verlogenheit auf einen Haufen ist kaum zu ertragen. Hier der Artikel um den es geht.

Wir treten für die Interessen und Rechte der Bevölkerungsmehrheit ein

Zahlreiche Bischofskonferenzen haben eindeutige Erklärungen gegen die Gender-Ideologie abgegeben - Fürchten wir uns nicht, die Wahrheit auszusprechen - Ansprache auf der Demonstration gegen den Bildungsplan in Stuttgart. Von Gabriele Kuby


Stuttgart (kath.net) „Wir verlangen, dass die Grundwerte unserer Gesellschaft, wie sie in der Verfassung garantiert sind, erhalten bleiben: Der Schutz von Ehe und Familie durch die staatliche Ordnung, die Garantie des Erziehungsrechts der Eltern.“ Dies sagte die Soziologin Gabriele Kuby (Foto) bei der Demonstration gegen den Bildungsplan am Samstag, den 5.4., in Stuttgart.

kath.net dokumentiert die Ansprache von Gabriele Kuby in voller Länge:




Kommentar Andy

Gabriele Kuby ist in Sachen Menschenverachtung und Diskriminierung schon eine Qualität für sich. Ihre merkwürdigen Ansichten sind derart von Hass erfüllt, dass es einen aufgeklärten toleranten Menschen wirklich die Sprache verschlagen kann. Wobei sie meist gebetsmühlenartig immer wieder die gleichen Dinge wiederholt und dabei die - ich nenne das - "der Himmel ist grün" Methode anwendet. Gabriele Kuby erfindet ganz einfach ihre eigene Wahrheit. Und es stört sie auch nicht im Geringsten, dass eigentlich jedes Kleinkind ihre perfide Argumentation durchschauen kann. Alles was nicht in ihr verdrehtes Weltbild passt, wird von ihr einfach zurechtgelogen. Mit Gabriele Kuby kann man nicht diskutieren. Völlig klar und deutlich erkennbare Zusammenhänge werden von ihr einfach ignoriert. Da kann man zwanzig mal erklären, dass der Himmel blau ist. Sie stellt sich hin, schaut nach oben und erklärt mit einer bodenlosen Dreistigkeit das er grün ist.

Der Fall Halil İbrahim Dinçdağ

Nach 1,5 Jahren Vorbereitung darf der türkische Schiedsrichter nach Deutschland einreisen. In der kommen Woche berichtet er in Berlin und Leipzig über die Situation von Menschen in der Türkei, die nicht zur homosexuellen Mehrheit gehören. 

Der Fall Halil İbrahim Dinçdağ sorgte zu Beginn des Jahres 2009 in der Türkei und über die Grenzen hinaus für großes Aufsehen. Halil İbrahim Dinçdağ ist ein Fußballschiedsrichter, der in der türkischen Presse als homosexuell geoutet wurde und seitdem seinen Beruf nicht mehr ausüben darf. Der Landkreisverband Trabzon schloss ihn kurzerhand aus dem Schiedsrichterwesen aus. Nun kommt Halil İbrahim Dinçdağ am 8. April 2014 auf Einladung von Tennis Borussia Berlin, Roter Stern Leipzig und dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) für eine Woche nach Deutschland und berichtet über seine aktuelle Situation und die Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LSBT) in der Türkei. Die Einladung wird gefördert durch die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und unterstützt von Türkiyemspor Berlin sowie dem Berliner Fußball-Verband.

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Bildungsplan: Ton in BaWü wird rauer

Am Wochenende hat es erneut Demonstrationen gegen den von der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg geplanten Bildungsplan 2015 gegeben, in dem der Aspekt “Sexuelle Vielfalt” ein größerer Stellenwert eingeräumt werden soll. Unsachliche Transparente und gerufene Parolen, die teilweise sehr aggressiv waren, hätten die Stimmung während des Demoverlaufs merklich angeheizt, berichteten eingesetzte Polizisten.

Weiterlesen auf www.queerpride.de



Kommentar Andy

Rauer wäre jetzt vielleicht nicht meine erste Wortwahl. Rechtsextremer trifft es wohl besser. Aber bei aller Difamierung und allen Hetzreden sollten man dennoch nicht vergessen, dass es sich letztlich nur um 600 Personen dreht um die mitlerweile ein viel zu großer Wirbel gemacht wird. Wenn jedes Jahr allein in Berlin mehr als eine dreiviertel Million Homosexuelle auf die Straße gehen, nur um zu zeigen wie viele sie sind, interessiert das meist kaum jemand, aber wenn im Ländle mal 600 durchgeknallte Pappnasen offen zeigen, dass sie sich am liebsten das dritte Reich oder doch wenigstens das Mittelalter zurückwünschen, sind die Meldungen wochenlang in den Medien. Irgendwie stimmen hier die Verhältnisse nicht ganz.

Akif Pirinçcis Buch: Wie halten es Versandhändler Otto und Manufactum mit Frauen- und Ausländerfeindlichkeit?

Was ist von jemandem zu halten, dessen Buch den Titel trägt: „Deutschland von Sinnen — Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“? Von jemandem, der der Ansicht ist, dass "das Staatsfernsehen von rot-grünen Wichsern beherrscht wird" und die Grünen eine "Kindersexpartei" sind. Oder dass Einwanderer bald zu "Heiligen oder sowas erklärt" werden.

Was ist vom aus der Türkei stammenden Schriftsteller Akif Pirinçci und seinem Gedankengut zu halten? Diese Frage sollten Versandhändler Otto und das Unternehmen Manufactum für sich klären. Denn zwischen ihnen und dem Autor gibt es eine Verbindung.

Pirinçcis Buch ist nämlich in der "Edi­tion Son­der­wege" erschie­nen, und dort in der Reihe "Licht­schlag". In der Edi­tion veröffentlicht nicht nur Pirinçci, dort hat schon eine ganze Reihe von Auto­ren geschrieben, die sich gerne mit schar­fen The­sen zu Gleich­be­rech­ti­gung, Sozi­al­staat, Migra­ti­ons­po­li­tik und vielem mehr her­vor­tut.

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Montag, 7. April 2014

Studie: Homosexuelle beliebter als Evangelikale

Amerikaner stehen Homosexuellen wohlwollender gegenüber als Evangelikalen. Das zeigt eine Studie der Schwulenrechtsgruppe Human Rights Campain (HRC). Fast die Hälfte junger Evangelikaler befürwortet zudem die gleichgeschlechtliche Ehe.

Die Studie mit dem Titel „Sieg in Sicht“ untersuchte die wachsende gesellschaftliche Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Ehen in der amerikanischen Gesellschaft. Dabei seien Personengruppen befragt worden, die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften tendenziell kritisch gegenüber stünden, wie Katholiken, Republikaner und ältere Menschen, berichtet das Nachrichtenportal USNews.com.

53 Prozent der Befragten sind danach Homosexuellen gegenüber positiv eingestellt. Evangelikale Christen hingegen favorisierten die Studienteilnehmer nur zu 42 Prozent. 18 Prozent standen Homosexuellen eher negativ gegenüber, Evangelikale wurden zu 28 Prozent als negativ empfunden. Eine Umfrage aus dem Jahr 2011 kam zu ähnlichen Ergebnissen: Damals standen 40 Prozent der Befragten Homosexuellen wohlwollend gegenüber, 25 Prozent hatten ihnen gegenüber eine negative Einstellung. Die Meinung über Evangelikale sei nicht abgefragt worden, heißt es.

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Anti-Bildungsplan-Demonstration

Grußworte sorgen für Kritik

Zwischen 600 und 700 Menschen sind am Samstag gegen den neuen Bildungsplan der grün-roten Landesregierung in Stuttgart auf die Straße gegangen. In die erneute Demonstration klinkten sich auch die Fraktionsvorsitzenden von Landes-CDU und -FDP ein - und ernteten hierfür harsche Kritik.


Die Fraktionsvorsitzenden von CDU und FDP im Landtag von Baden-Württemberg, Peter Hauk und Hans-Ulrich Rülke, wandten sich mit Grußworten an die Teilnehmer der Demonstration gegen den Bildungsplan der Landesregierung. Sie wurden bei der Abschlusskundgebung vor dem Stuttgarter Staatstheater verlesen.

In seinem Grußwort verteidigte Hauk die Kritik am Bildungsplan, der vom Kultusministerium erarbeitet wird. Kultusminister Andreas Stoch (SPD) warf er "unübersehbare handwerkliche Fehler" vor. Stoch habe "einseitig Lobbyisten an der Bildungsplanentwicklung mitwirken" lassen. Hauk schrieb, er könne die "Sorge" der Demonstranten "nachvollziehen" und grüßte sie "herzlich".

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Homosexualität und Hollywood

Die Rolle des Liebens

Stuttgart - Barney Stinson ist ein echter Macho. „Es gibt nur zwei Gründe, mit einem Mädchen auszugehen, mit dem man bereits ausgegangen ist: Brust­implantate“ – Sprüche wie dieser gehören zum Standardrepertoire des Draufgängers. Barney, ein Charakter der US-Comedy-Serie „How I Met Your Mother“, gibt seinen Freunden regelmäßig Tipps, wie Mann in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Frauen abschleppt. Das klappt bei Barney selbst – man glaubt es kaum – erstaunlich gut. Und auch die Serie ist erfolgreich, in den USA war vor wenigen Tagen der Schluss der finalen neunten Staffel in aller Munde.

Barney Stinson heißt eigentlich Neil Patrick Harris. Harris ist Schauspieler, 40 Jahre alt und schwul. Dass er einen unzweifelhaft heterosexuellen Supermacho spielt, ist eine Ausnahme. Denn obwohl – wie neulich bei den Oscars – allenthalben die Toleranz gefeiert wird, ist Homosexualität im US-Filmgeschäft immer noch ein Tabu. Während Schwule und Lesben in der Musik- und Entertainmentindustrie ganz einfach dazugehören, sucht man sie unter Hollywood-Schauspielern vergeblich. In der Filmbranche ist die öffentliche Wirkung Teil des Berufs, und sie kann über die Zukunft der Karriere entscheiden.


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