Zypern: Erzbischof sagt Homosexualität den Kampf an
LGBT-Aktivisten und Europaabgeordnete üben scharfe Kritik an homophoben Äußerungen des orthodoxen Erzbischofs Krysostomos.
Der Geistliche hatte vergangene Woche bei einem Führungstreffen der christlich-orthodoxen Kirche in Istanbul gefordert, alle orthodoxen Kirchen müssten "Homosexualität verurteilen". Der Erzbischof erklärte, dass Regierungen "die moralischen Integrität" schwächten, wenn sie Schwulen und Lesben gleiche Rechte – etwa durch Lebenspartnerschaften oder die Ehe-Öffnung – gewährten. Hintergrund ist ein Plan der zyprischen Regierung, dem Parlament im April eine Gesetzesvorlage zur Einführung von Lebenspartnerschaften vorzulegen.
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Montag, 24. März 2014
Freitag, 21. März 2014
Video: Was passiert, wenn sich eine homosexuelle und homophobe Person umarmen sollen
Vor wenigen Tagen ging das Video
‘First Kiss’ in sozialen Netzen viral, wo 20 Personen, die sich nicht
kannten, gefragt wurden, sich zu küssen. Der ‘Gay Women Chanel’ auf
YouTube hat ein Video produziert, wo sie je eine homosexuelle Person mit
einer Person, die Homosexualität ablehnt, in einem Raum zusammen
brachten und sich gegenseitig umarmen sollten.
Was in dem
Video passiert, ist ein Zeichen dafür, dass die Angst vor Homosexualität
auf irrationalen Ängsten basiert. Die Ängste entwickeln sich, weil
Menschen offenbar nicht miteinander reden und viele Menschen, die
Homosexualität ablehnen, niemanden persönlich kennen, der/die
homosexuell ist.
Die Ergebnisse des Experiments waren überraschend und teilweise wunderschön.
Frankreich: Nackte Körper, nackte Angst
Frankreich:
Mit neuartigen Schulbüchern will die Pariser Regierung gegen
Geschlechterklischees vorgehen. Nun tobt ein Kulturkampf im Land
Nackedeis, wohin man schaut: Die
Klassenlehrerin lässt die Hüllen fallen, genau wie die Kantinenfrauen,
der Zauberer, der Babysitter und ein Minister. Dick, dünn, alt und jung,
dunkelhäutig, weiß, behaart und kahlköpfig. Das Kinderbuch Alle nackt
(Tous à poil) zeigt in realistischer, aber kindgerechter Ästhetik, wie
sich Männer, Frauen und Kinder ausziehen. „Wir wollen klarmachen, dass
alle Menschen unterschiedlich sind“, sagt Illustrator Marc Daniau. Auf
humorvolle und originelle Weise könne man Kindern einen natürlichen
Umgang mit dem eigenen Körper, mit Nacktheit vermitteln, glaubt er.Daniaus Buch aus dem Jahre 2011 führte bislang ein geruhsames Dasein in einigen Kinderzimmern und Bibliotheken, bis es über Nacht in ganz Frankreich bekannt wurde. Es landete dort auf Platz eins der meist verkauften Bücher bei Amazon und ist mittlerweile vergriffen. Diesen verspäteten Ruhm verdankt das Buch seinem bekanntesten Kritiker: Der Parteivorsitzende der konservativen Partei UMP, Jean-François Copé, hatte es während einer Fernsehdebatte als warnendes Beispiel ins Bild gehalten: „Als ich das sah, geriet mein Blut in Wallung. (...) Die nackte Klassenlehrerin... na, das ist besonders gut für die Autorität unserer Lehrer! Es ist an der Zeit, dass man in Paris wieder wahrnimmt, was gerade in diesem Land geschieht!“
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Gründer der Westboro Baptist Church, Hass-Prediger Fred Phelps ist tot
Der Hass auf Homosexuelle war sein einziger Lebensinhalt: Jetzt ist der am meisten verachtete amerikanische Prediger tot.
Fred Phelps, der Gründer der homophoben Westboro Baptist Church aus Topeka (US-Bundesstaat Kansas), ist am Mittwochabend im Alter von 84 Jahren gestorben. Das haben sein Sohn Timothy und seine Tochter Shirley gegenüber Lokalmedien bestätigt.
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Fred Phelps, der Gründer der homophoben Westboro Baptist Church aus Topeka (US-Bundesstaat Kansas), ist am Mittwochabend im Alter von 84 Jahren gestorben. Das haben sein Sohn Timothy und seine Tochter Shirley gegenüber Lokalmedien bestätigt.
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Japans Tabu-Thema
In Japans Grossstädten Tokio und Osaka gibt es lebendige Gay-Szenen.
Wer schwul ist, der muss nicht wie in anderen Ländern um sein Leben
fürchten. Homosexualität wird hier auch nicht von religiös-konservativen
Bewegungen bekämpft. Eine offene Diskriminierung gibt es nicht.
Dies hat jedoch nicht mit einer besonderen Offenheit oder Aufgeklärtheit, sondern vielmehr mit Gleichgültigkeit zu tun. Denn in Japans Gesellschaft wird Homosexualität kaum thematisiert. Eine politische Diskussion darüber existiert nicht. Die Öffentlichkeit nimmt die Thematik nur am Rande wahr. So ziehen es viele Schwule und Lesben vor, auf ein Outing im Freundeskreis oder in der Familie zu verzichten.
Eine Mehrheit gegen die Ehe-Öffnung
Entsprechend schwer tut man sich mit der Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Ehe. Das japanische Gesetz kennt zwar kein Verbot von homosexuellen Beziehungen. Heirat wird aber gemäss Artikel 24 der Verfassung als «ein Akt basierend auf der gemeinsamen Zustimmung der beiden Geschlechter» definiert und schliesst so eine gleichgeschlechtliche Ehe aus. Auch eine eingetragene Partnerschaft gibt es in Japan nicht.
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Dies hat jedoch nicht mit einer besonderen Offenheit oder Aufgeklärtheit, sondern vielmehr mit Gleichgültigkeit zu tun. Denn in Japans Gesellschaft wird Homosexualität kaum thematisiert. Eine politische Diskussion darüber existiert nicht. Die Öffentlichkeit nimmt die Thematik nur am Rande wahr. So ziehen es viele Schwule und Lesben vor, auf ein Outing im Freundeskreis oder in der Familie zu verzichten.
Eine Mehrheit gegen die Ehe-Öffnung
Entsprechend schwer tut man sich mit der Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Ehe. Das japanische Gesetz kennt zwar kein Verbot von homosexuellen Beziehungen. Heirat wird aber gemäss Artikel 24 der Verfassung als «ein Akt basierend auf der gemeinsamen Zustimmung der beiden Geschlechter» definiert und schliesst so eine gleichgeschlechtliche Ehe aus. Auch eine eingetragene Partnerschaft gibt es in Japan nicht.
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Familienministerin Schwesig kritisiert Homo-Schul-Debatte
Die Familienministerin attackiert die Kritiker der Lehrplanreform
für "sexuelle Vielfalt" in Baden-Württemberg für "absurde
Vorstellungen". Noch immer gebe es "einen Bodensatz an Vorurteilen".
Von Miriam Hollstein
Von Miriam Hollstein
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig
(SPD) hat auf einer Fachtagung die Gegner der Lehrplanreform in
Baden-Württemberg scharf attackiert. Diese würden so tun, als ob die
Aufnahme des Themas "Sexuelle Vielfalt" in den Lehrplan dazu führen
könnte, "dass Kinder zu Homosexuellen erzogen werden". Diese
Argumentation sei "abenteuerlich", sagte Schwesig: "Als ob schon jemals
ein Lehrer Einfluss hatte, mit wem Schüler später Sex haben."
Die Ministerin
kritisierte außerdem, in der Gesellschaft gebe es immer noch "einen
Bodensatz an Vorurteilen" sowie eine "Diskriminierung" beim Thema. Das
fange damit an, dass auf Schulhöfen weiterhin "schwule Sau" als
Schimpfwort verwendet werde. Bezeichnend seien auch die vielen
abfälligen Reaktionen auf das Coming-out des Ex-Fußballnationalspielers Thomas Hitzlsperger in den sozialen Netzwerken.
Homosexualität in Afrika
Auch Kongo will Lesben und Schwule kriminalisieren
Bis zu zwölf Jahre Haft für Transgender
Auch der Kongo könnte seine Gesetze gegen Lesben und Schwule verschärfen: Ein bereits im Dezember eingebrachter Gesetzesentwurf siegt vor, gleichgeschlechtlichen Sex mit bis zu fünf Jahren Haft zu bestrafen.
Transgender sollen Haftstrafen von bis zu zwölf Jahren drohen. Außerdem soll die Regierung der Demokratischen Republik Kongo drei Viertel der Therapiekosten bei einer „Heilung“ von Homosexualität zahlen.
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Erzbischof von Nigeria verteidigt Anti-Homo-Gesetze
War auch bei seinem Besuch in Deutschland uneinsichtig
Der nigerianische Erzbischof John Onaiyekan weist Kritik an seiner Haltung gegen Homosexualität zurück. Das afrikanische Land hat erst vor Kurzem seine Gesetze gegen Lesben und Schwule verschärft - unter Beifall der römisch-katholischen Kirche.
So können einvernehmliche homosexuelle Handlungen in dem afrikanischen Land mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft werden. In den nördlichen Bundesstaaten, die islamisch dominiert sind und in denen die Scharia gilt, droht Lesben und Schwulen die Steinigung.
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Bis zu zwölf Jahre Haft für Transgender
Auch der Kongo könnte seine Gesetze gegen Lesben und Schwule verschärfen: Ein bereits im Dezember eingebrachter Gesetzesentwurf siegt vor, gleichgeschlechtlichen Sex mit bis zu fünf Jahren Haft zu bestrafen.
Transgender sollen Haftstrafen von bis zu zwölf Jahren drohen. Außerdem soll die Regierung der Demokratischen Republik Kongo drei Viertel der Therapiekosten bei einer „Heilung“ von Homosexualität zahlen.
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Erzbischof von Nigeria verteidigt Anti-Homo-Gesetze
War auch bei seinem Besuch in Deutschland uneinsichtig
Der nigerianische Erzbischof John Onaiyekan weist Kritik an seiner Haltung gegen Homosexualität zurück. Das afrikanische Land hat erst vor Kurzem seine Gesetze gegen Lesben und Schwule verschärft - unter Beifall der römisch-katholischen Kirche.
So können einvernehmliche homosexuelle Handlungen in dem afrikanischen Land mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft werden. In den nördlichen Bundesstaaten, die islamisch dominiert sind und in denen die Scharia gilt, droht Lesben und Schwulen die Steinigung.
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