Schwulenfeindlichkeit ist in Russland an der Tagesordnung. Die Stimmung
wird durch ein neues Gesetz, dass positive Äusserungen über
Homosexualität unter Strafe stellt, noch angeheizt.
Hier gehts zum Video zdf.de/ZDFmediathek/
Donnerstag, 21. November 2013
Russland - Malbuch gegen Homophobie
Der für Gleichstellung Homosexueller stehende T-Shirt-Shop "FCKH8"
widersetzt sich gnadenlos der russischen "Anti-Gay-Propaganda". Sie
konzipierten ein Malbuch für Kinder in Russland.
Das Buch zeigt auf mehreren Seiten die
momentane Diskriminierung Homosexueller in Russland sowie die Harmonie,
wie es in heutiger Gesellschaft eigentlich sein sollte. Das russische Gesetzt besagt, dass russische Kinder von jeglicher Aufklärung über und Verherrlichung von gleichgeschlechtlicher Partnerschaft fernhalten soll (dbna berichtete).
Weiterlesen auf dbna.de
Dienstag, 19. November 2013
„Umkehrkurse“ für Homosexuelle Hetero in drei Tagen
Aus Schwulen wieder „Männer“ machen:
In den Vereinigten Staaten verdienen zwielichtige Organisationen viel
Geld mit „Umkehrkursen“, die homosexuelle Gedanken vertreiben sollen.
Von
Christiane Heil, Los Angeles
Rich Wylers Reise zur Männlichkeit begann vor 16
Jahren. Damals plagten den Amerikaner Gefühle, die er heute „ungewollte
homosexuelle Regungen“ nennt. „Ich fühlte mich fremd und andersartig.
Als gehörte ich nicht in diese Welt.“
Der frühere PR-Berater, der als
Mittzwanziger in der Homosexuellen-Szene von Los Angeles verkehrt hatte,
war inzwischen mit Marie verheiratet, erzog mit ihr zwei Kinder und
verliebte sich dennoch immer wieder in Männer. „Ich fühlte mich hin und
her gerissen zwischen dem sexuellen Verlangen nach einem Mann und dem
Wunsch, meine Ehe zu retten“, sagt der 55 Jahre alte Mann. Als das Chaos
der Gefühle zu groß wurde, suchte Wyler Hilfe bei der Organisation
Anonyme Sexaholiker. Wie bei anderen Zwölf-Schritte-Programmen hoffte
er, mit einem Eingeständnis des „Fehlverhaltens“ und mit Gebeten die
Sexsucht zu überwinden, die er der Homosexualität zuschrieb. Trotz
regelmäßiger Besuche der Selbsthilfegruppe verspürte Wyler aber weiter
Lust auf gleichgeschlechtliche Partner. „Nach 14 Jahren Doppelleben war
ich am Boden. Ich dachte an Selbstmord.“Weiterlesen auf faz.net
Sponsoren sollen sich für Homosexuelle einsetzen
Menschenrechtler haben die
Olympia-Sponsoren aufgefordert, sich bei den Winterspielen in Sotschi
2014 auch für die Rechte von Homosexuellen einzusetzen. Diese werden in
Russland "per Gesetz" diskriminiert.
Die Unternehmen sollten sich positionieren und beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) auf Reformen hinwirken, hieß es in einer HRW-Mitteilung. Menschenrechtler und westliche Regierungen kritisieren seit Monaten ein russisches Gesetz gegen "Homosexuellen-Propaganda", das lebensbejahende Äußerungen über gleichgeschlechtliche Lebensweisen vor Minderjährigen unter Strafe stellt. HRW forderte zudem ein Treffen mit IOC-Präsident Thomas Bach.
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Lady Gaga: Russischer Veranstalter verurteilt
Lady Gaga
soll bei einer Show in Sankt Petersburg "homosexuelle Propaganda"
betrieben haben. Jetzt wurde der Konzertveranstalter zu einer Geldstrafe
verurteilt.
St. Petersburg - Das Konzert von Popstar Lady Gaga (27, "Artpop") im Dezember 2012 in Sankt Petersburg
hat ein Nachspiel für den Veranstalter: Die Firma Planeta Plus wurde
von einem russischen Gericht wegen "Propaganda für Alkoholkonsum und
Homosexualität" mit einer Geldstrafe belegt, wie das Branchenblatt "The Hollywood Reporter" berichtet.
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Gerichtsverfahren Indonesisches Gericht: Homosexualität ist ansteckend
Ein Soldat, dem Homosexualität "vorgeworfen" wird, darf nach
Ansicht der Richter aus dem Dienst entfernt werden, weil er andere
Soldaten gefährdet.
Das oberste indonesische Militärgericht in Jakarta hat hat den Einspruch eines Unteroffiziers gegen seine Entlassung und eine Gefängnisstrafe abgelehnt. Das berichtet die Zeitung "Jakarta Globe". Der Mann, der lediglich mit seinen Initialen S.N.F. identifiziert wurde, war zuvor bei einem Gerichtsverfahren in der Stadt Bandung zu fünf Monaten Haft verurteilt und unehrenhaft entlassen worden. Dem Gericht zufolge hat er seine Pflichten 42 Tage lang nicht erfüllt, weil ihm seine Homosexualität "peinlich" gewesen sei.
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Das oberste indonesische Militärgericht in Jakarta hat hat den Einspruch eines Unteroffiziers gegen seine Entlassung und eine Gefängnisstrafe abgelehnt. Das berichtet die Zeitung "Jakarta Globe". Der Mann, der lediglich mit seinen Initialen S.N.F. identifiziert wurde, war zuvor bei einem Gerichtsverfahren in der Stadt Bandung zu fünf Monaten Haft verurteilt und unehrenhaft entlassen worden. Dem Gericht zufolge hat er seine Pflichten 42 Tage lang nicht erfüllt, weil ihm seine Homosexualität "peinlich" gewesen sei.
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Berlin 1936 – Sotschi 2014: Unübersehbare Parallelen
Kommentar der anderen | Kurt Krickler17. November 2013, 18:36
Putins Regime will sich internationale Anerkennung holen und unterdrückt zugleich Homosexuelle
In einer unfassbaren Mischung aus Naivität, Ignoranz und schon an Sympathie grenzender Gleichgültigkeit gegenüber den politischen und menschenrechtlichen Zuständen in Russland versucht das Internationale Olympische Comité (IOC), die Kritik an der Homosexuellenverfolgung in Putins Reich zu relativieren. Doch das bewusste Wegschauen könnte fürs IOC zu einem ähnlich schwarzen Desaster in der Geschichte der olympischen Bewegung werden wie Berlin 1936.Weiterlesen auf derstandard.at
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