Sonntag, 27. Oktober 2013

Schwulenfestival im Verborgenen

Die Polizei in Simbabwe macht Jagd auf Homosexuelle und Mugabe wettert gegen Schwule. Doch einmal im Jahr gestatten die Behörden ein Schwulenfestival.

Von Gillian Gotora, AP
Harare. Ezmerald Kim Kardashian will ihren richtigen Namen nicht nennen. Der junge Transvestit hat zwar gerade den Titel der Miss Jacaranda beim jährlichen Schwulenfestival in Simbabwe gewonnen, fürchtet aber um seine Sicherheit. Schließlich hat der Präsident des Landes Homosexuelle einst als „schlimmer als Schweine und Hunde“ bezeichnet.

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Mit Georgiens Gott gegen Schwule

Beim Thema sexuelle Minderheiten beißt sich die EU in Georgien die Zähne aus. Todesstrafe für Schwule oder zumindest verpflichtende psychologische Beratung findet ein Teil der Georgier gut. Vor den Präsidentenwahlen zeigt sich die neue Macht der orthodoxen Kirche im Land.
Beim Thema Homosexualität geht der Mehrheit der Georgier ganz schnell das Geimpfte auf. Elf Prozent befürworten ernsthaft die Todesstrafe für Schwule laut einer neuen Umfrage von Gorbi, dem Georgian Opinion Research Business International (sechs Prozent der Befragten in der Hauptstadt Tiflis, 16 Prozent auf dem Land). 19 Prozent der Georgier sind für Gefängnisstrafe und satte 69 Prozent halten bei Homosexualität eine gesetzlich vorgeschriebene psychologische Beratung für gut. Denn wie sagte Patriarch Ilia II., das Oberhaupt der georgischen Kirche, doch noch vor dem weltweiten Tag gegen die Homophobie in diesem Jahr: Homosexualität ist eine "Anomalie und Krankheit".

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Zehntausende Menschen bei Homosexuellenparade in Taiwan

Taipeh (AFP) Zehntausende Menschen haben nach Veranstalterangaben bei der größten Homosexuellenparade Asiens in Taiwan für eine Legalisierung der Homoehe demonstriert.

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Taipeh – Zehntausende haben nach Veranstalterangaben bei der grössten Homosexuellenparade Asiens in Taiwan für eine Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe demonstriert. Mit Regenbogenfahnen und Transparenten zogen die Teilnehmer der Kundgebung durch die Hauptstadt Taipeh.
 
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Freitag, 25. Oktober 2013

Homosexuelle Banker mit Macht

Auf einer Rangliste der einflussreichsten Führungspersonen, die offen ihre Homosexualität leben, sind zahlreiche Banker vertreten. Am mächtigsten ist ein Manager der HSBC.
Nach der Lancierung des «Gay-Index» der Credit Suisse gibt eine weitere LGBT-Initiative zu reden. LGBT steht für lesbisch, schwul respektive gay, bisexuell und transgender.
Das LGBT-Business-Netzwerk «OUTstanding in Business» erstellte zusammen mit der renommierten Zeitung «Financial Times» eine Liste von mächtigen Personen mit Führungsfunktionen, die offen als homosexuell, bisexuell oder transgender leben.

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Homophobie in Nigeria

Schwulenhass macht selbstbewusst


„So etwas widerspricht unserer Kultur“: Wenn es um Strafen für Homosexuelle geht, sind in Nigeria Belehrungen aus dem Ausland unerwünscht.

BUJA taz | „Endlich schaffen wir mal etwas“, jubelt Nigerias Internetgemeinde und wirkt ungewohnt stolz auf das eigene Land. Dessen Regierung hat nämlich vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen deutlich gemacht: Nigeria duldet keine Einmischung, wenn es um die Frage von Homosexualität gilt.  

Wie sehen Homosexuelle «Ender's Game» im Kino?

«Ender’s Game» heisst das berühmt-berüchtigte Kultbuch des Autors Orson Scott Card. Jetzt läuft das Science-Fiction-Drama auch auf der Leinwand, produziert vom Autor selbst. Da sich dieser immer wieder abfällig über Homosexuelle äussert, steht er in der Kritik – so wie jetzt auch sein Film.

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Iran: Homosexualität eine "Krankheit"

Teheran - Der Iran hat dem Westen vorgeworfen, ihm eine neue Sicht auf Homosexualität aufdrängen zu wollen. Ein iranische Menschenrechtskommisar leistet sich eine verbale Entgleisung.
“Der Westen sagt, dass die Ehe von Homosexuellen laut Menschenrechtscharta frei und erlaubt sein soll, aber wir sehen darin Sittenlosigkeit und sexuelle Krankheit“, sagte Mohammad-Dschawad Laridschani, der Leiter der Menschenrechtskommission in der iranischen Judikative, am Samstag laut einem Bericht der halbamtlichen Nachrichtenagentur Fars.