Sonntag, 29. September 2013

Homosexuellenparade in Belgrad erneut verboten

Belgrad (AFP) Die serbischen Behörden haben das dritte Jahr in Folge einen für Samstag geplanten Umzug von Schwulen und Lesben in der Hauptstadt Belgrad verboten.

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Vielfalt statt Gewalt

Das Richard-Riemerschmid-Berufskolleg setzt sich gegen Homophobie ein. Dafür hat es nun das Prädikat „Schule der Vielfalt“ erhalten und will mit seiner offenen Haltung ein Zeichen setzen.  
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Das Richard-Riemerschmid-Berufskolleg im Pantaleonsviertel ist die zweite Schule in Köln, die sich „Schule der Vielfalt“ nennen darf. Ein Schild am Eingang outet die Schule seit kurzem als „lesbisch, schwul, bi, hetero, trans“ und fordert auf, einzutreten. Die erste Kölner Schule mit diesem Prädikat ist das Gymnasium Rodenkirchen.

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Uganda - Nabagesera: "Wir bleiben hier, lasst uns in Frieden!"

Kasha Jacqueline Nabagesera (33) erhält den Nürnberger Menschenrechtspreis für ihren Kampf gegen Homophobie in Uganda. Im DW-Interview spricht sie über die Diskriminierung von Homosexuellen in ihrer Heimat.

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Samstag, 28. September 2013

Barilla sorgt mit Schwulen-Sager für Eklat

Pasta der weltbekannten Firma wird nach einer Aussage des Firmenchefs vielerorts boykottiert

Von Russland, über die Türkei bis in die USA: Das Thema Homosexualität und Schwulen-Rechte wird derzeit in vielen Ländern heftig diskutiert. Und seit Donnerstagabend wohl auch in Italien.



Der Barilla-Diskurs: Wie schwul darf eine Nudel sein?

Rom. - Die Barilla-Nudel ist sexy. So sexy, dass das Pesto im TV-Spot “zu allem bereit” ist. Die Nudel lockt mit ihrem “perfekten Körper”, das Pesto mit seinem “verführerischen Duft” und natürlich finden sie am Ende ihres kurzen aber heftigen Flirts zusammen: “Sie umarmen sich”.
So erotisch darf Pasta von Barilla sein. Selbst im katholischen Italien. Denn Pasta und Pesto sind hetero. Das hat Italiens oberster Nudel-Boss Guido Barilla jetzt ein für allemal klar gestellt. Und wem das nicht passt, sagt er, der solle doch was anderes essen.



Kommentar Andy

Herr Barilla hat es offenbar noch immer nicht begriffen. Mit der Gleichstellung aller sexuellen Orientierungen geht es um nichts weniger als die Durchsetzung der elementarsten Menschenrechte. Weshalb er und viele andere immer wieder Ängste rund um die heterosexuelle Ehe schüren, ist mir eigentlich nicht schlüssig. Ich meine, das Eine hat doch nicht das Geringste mit dem Anderen zu tun. Wieso sollte es der traditionellen Ehe nützen, wenn man Schwule und Lesben permanent diskriminiert und vom gesellschaftlichen Leben ausschließt. Geht es deshalb irgend einen Menschen besser? Weshalb sollten die heterosexuelle Ehegemeinschaften gestärkt werden wenn man homosexuelle Gemeinschaften verhindert?

Nürnberg: Zwei lesbischen Frauen droht die Abschiebung

Nürnberg  - In einer gemeinsamen Erklärung kritisieren sechs soziale Initiativen, darunter der Bayerische Flüchtlingsrat und das schwul-lesbische Zentrum Fliederlich, dass zwei lesbischen Frauen aus Uganda die Abschiebung droht.

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Schlechte Zeiten für Russlands Schwule und Lesben

Russlands Schwule und Lesben sind in Sorge: Ein neues Gesetz verbietet “homosexuelle Propaganda” – die positive Darstellung von Homosexualität gegenüber Minderjährigen und in den Medien. Auch die Adoption durch gleichgeschlechtliche Ehepaare im Ausland ist nun unter Strafe gestellt. Die Einschränkungen könnten noch weiter gehen: Einige Politiker in der Duma machen sich dafür stark, gleichgeschlechtlichen Paaren das Sorgerecht für ihre Kinder wegen “nicht-traditioneller sexueller Orientierung” zu entziehen.

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Gambias Präsident Jammeh redet wirr - "Homosexualität ist größte Bedrohung für Menschheit"

New York (RPO). Der Präsident des westafrikanischen Staats Gambia, Yahya Jammeh, hat Homosexualität als eine der drei "größten Bedrohungen für die menschliche Existenz" bezeichnet.
Gambias Präsident Yahya Jammeh hat vor UN-Vollversammlung allen Ernstes behauptet, dass Homosexualität existenzbedrohend sei.
Homosexualität, Gier und Weltherrschaftswahn seien "tödlicher als alle Naturkatastrophen zusammen", sagte Jammeh am Freitag in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung in New York.