Donnerstag, 26. September 2013

Die Metropolitan Opera und die Schwulen in Russland

Am Montag sang Anna Netrebko an der Metropolitan Opera in New York in der Premiere von Tschaikowskys "Eugen Onegin". Es gab Proteste: Weil die Oper sich nicht mit den Homosexuellen in Russland solidarisiert, die unter drastischen Strafen zu leiden haben, und weil Netrebko eine gute Freundin Putins ist.

Und dann passiert es doch. Noch vor Beginn der Premiere von Tschaikowskys „Eugen Onegin“ an der Metropolitan Opera brüllt ein Demonstrant vom Balkon, weil die Met den Abend nicht den Schwulen und Lesben in Russland gewidmet hat.

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23 GEGEN HOMOPHOBIE

Das 2009 im Roten Rathaus unter der Schirmherrschaft von Berlins Regierendem Bürgermeister in Leben gerufene Bündnis gegen Homophobie hat 23 neue Mitglieder. Neu mit dabei sind der Deutsche Beamtenbund, das Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus, das Wintergarten Varieté, die Karrieremesse Sticks and Stones und 19 Berliner Hotels.

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Interview mit Dmitry Gishpling-Chernov

Ende Juni unterzeichnete der russische Staatspräsident Wladimir Putin das Gesetz gegen "Homosexuellen-Propaganda". Demnach kann in Russland künftig bestraft werden, wer sich im Beisein von Kindern und Jugendlichen, aber auch in den Medien oder im Internet positiv über Schwule und Lesben äußert. Was es heißt, als Schwuler in Russland zu leben, weiß Dmitry Gishpling-Chernov aus eigener Erfahrung. Geboren in Moskau, lebte er eine Zeit lang mit seiner Familie in Israel, bevor er für sein Musikstudium in seine Geburtsstadt zurückkehrte. Inzwischen lebt der 29-jährige Opernsänger in Berlin. fluter.de hat mit Dmitry über Demokratie in Russland und über das Anti-Homosexuellen-Gesetz gesprochen.

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Sportler für Toleranz - Homophobie verlernen

Kanadische Collegesportler plädieren für einen entspannten Umgang mit Homosexuellen. Die Reaktionen auf Outings im Profisport haben Mut gemacht.

BERLIN taz | „Ich bin ein 34 Jahre alter NBA-Center, ich bin schwarz und ich bin schwul.“ Dieses Bekenntnis des Basketballers Jason Collins in einer Titelgeschichte der Sports Illustrated im Mai dieses Jahres löste geradezu überschwängliche Reaktionen aus.  

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Dienstag, 24. September 2013

DSLP gründet Kreisverband in Tuttlingen

Von Adrian Riess
Tuttlingen Eine völlige Gleichstellung von Schwulen, Lesben und Transgendern erreichen, gleichzeitig aber auch Themen, die den Bürger betreffen, behandeln; das will die Demokratische Schwul/Lesbische Partei – kurz DSLP – unter einen Hut bringen. Am Samstag haben acht Mitglieder aus Tuttlingen einen Kreisverband gegründet. Der Bundesvorsitzende Thomas Mosmann übernimmt auch im Kreis Tuttlingen den Parteivorstand.

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Eintracht Frankfurts erster schwul-lesbischer Fanclub

Frankfurt - Die Fanszene von Eintracht Fankfurt wird ein bisschen bunter. Die Regenbogenadler sind der erste schwul-lesbische Fanclub des Fußballvereins. Von Dirk Beutel

Auf dem Fußballfeld hat sich in Deutschland bislang noch kein Profi als homosexuell geoutet – dafür immer mehr Fans auf den Zuschauerrängen der Stadien. Und sie organisieren sich in Fanclubs. Mittlerweile gibt es knapp über 20 schwul-lesbische Fußball-Fanklubs für Vereine der Ersten und Zweiten Bundesliga. Und nun hat Eintracht Frankfurt ab sofort auch einen: Die Regenbogenadler.

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Zeichen gegen Homophobie - Badischer Fußballverband benennt Homo-Beauftragten

VfR-Mannheim-Geschäftsführer Sven Wolf ist beim Badischen Fußballverband (bfv) ab sofort Ansprechpartner für Homosexualität. Der bfv will damit ein "Zeichen für einen toleranten und klischeefreien Umgang mit Schwulen und Lesben" setzen, heißt es in einer Pressemitteilung vom Montag.

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