Freitag, 31. Oktober 2014

Apple-Chef: Homosexualität als größtes Geschenk

Tim Cook outet sich in einem Magazinbeitrag als schwul. Öffentlich über die eigene Homosexualität zu sprechen, ist immer noch ein bemerkenswerter Schritt. Gerade für einen Chef, der das Gesicht des Unternehmens ist.
Von Varinia Bernau

Amerikaner lieben Pathos. Deshalb begnügte sich Tim Cook nicht mit einem "Und das ist auch gut so". Stattdessen schrieb der Apple-Chef nun in einem Beitrag für die Internetseite des Magazins Bloomberg Businessweek: "Ich bin stolz, schwul zu sein, und ich sehe es als eines der größten Geschenke an, die Gott mir gegeben hat."

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Apple-Chef Tim Cook "Ich bin stolz, schwul zu sein"

Apple-Chef Tim Cook hat sich als homosexuell geoutet. "Ich bin stolz, schwul zu sein" - so seine Worte in einem Beitrag für das US-Wirtschaftsmagazin "Businessweek".

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'Frauen, die Auto fahren, fördern Homosexualität' - Seltsames Gutachten sorgt in Saudi-Arabien für Kopfschütteln

Was passiert, wenn Frauen mit dem Auto fahren dürfen? Ganz einfach: Es gibt mehr Homosexualität. Zu diesem absurden Schluss kommt ein hochrangiger Islam-Gelehrter aus Saudi-Arabien in einem Gutachten. Damit will er das Verbot für Frauen, mit dem Auto zu fahren, rechtfertigen.

Außerdem würde es, wenn Frauen das Autofahren erlaubt werden würde, innerhalb von zehn Jahren keine Jungfrauen in Saudi-Arabien mehr geben. Davon ist Kamal Subhi, ehemaliger Professor an der King Fahd University in Dhahran, überzeugt.

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Homo-Gegner tagten im Stuttgarter Alten Schloss

Einen Tag vor der letzten Demo gegen den Bildungsplan luden die Veranstalter ausgerechnet im landeseigenen Museum zu einer Konferenz.

Von Norbert Blech

Wie erst in den letzten Tagen bekannt wurde, hat die "Initiative Familienschutz" am Vorabend der von ihr organisierten letzten Demo gegen den baden-württembergischen Bildungsplan in Stuttgart eine Konferenz zum Thema "Sexuelle Vielfalt und Gender Mainstreaming" abgehalten.

Das "Forum Familie" war von der in Berlin sitzenden Initiative, die von Hedwig von Beverfoerde angeführt wird und Teil der konservativen Lobbyisten-Aktivitäten des Ehepaars von Storch ist, vorab nicht auf der eigenen Webseite angekündigt worden.

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„Ich wurde auf einmal ganz laut!"

Als Nasser (17) sich vor zwei Jahren in seiner streng muslimischen Familie als schwul outete, übergoss ihn sein Onkel mit Benzin und wollte ihn anzünden, sein Vater ihn töten. Er resignierte aber nicht, sondern kämpft heute öffentlich gegen Homophobie. Ein Bericht nicht aus dem Iran, sondern aus dem Berliner Bezirk Neukölln.
Ein Oktobertag vor zwei Wochen auf der Boltenstraße im Berliner Bezirk Neukölln: nur wenige Meter trennen den 17-jährigen Nasser, der hier geboren und aufgewachsen ist, von seinem aus dem Libanon stammenden Vater. Oben auf dem Balkon stehen Nassers Mutter und seine drei Geschwister. Die lauten „Stop Homophobia"-Rufe einer Demo mit etwa 100 Teilnehmern, die Nasser anführt, haben sie aus dem Haus gelockt.

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Donnerstag, 30. Oktober 2014

Mit Trick zur Homo-Ehe

In Italien werden gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht anerkannt. Einigen Bürgermeistern missfällt das. Sie proben den Aufstand gegen Rom  
Von Tobias Bayer

Zwanzig Jahre haben Laura und Monica gewartet. Gern hätten sie in ihrer Heimat Italien den Bund fürs Leben geschlossen. In den zwei Jahrzehnten seit 1994, als sich Laura Velutti, 44, und Monica Passarella, 48, kennenlernten, wurde in der Politik viel und inbrünstig gestritten. In Rom folgte eine Regierung auf die nächste. Immer wieder wurde es angekündigt, doch am Ende geschah nichts. Ehen oder Lebenspartnerschaften zwischen Menschen gleichen Geschlechts erkennt Italien bis heute nicht an. 

Moderne Sexualkunde: Oralsex für den Siebtklässler

In ihrem Bemühen, das traditionelle Familienbild zu ersetzen, greift die Sexualpädagogik zu ungewöhnlichen Methoden: Die Fachleute empfehlen für den Unterricht die Beschäftigung mit Vibrator, Handschellen und Lederpeitsche. 

Wann ist das richtige Alter, um mit Kindern über die Vorzüge des Oralverkehrs zu reden? Mit zehn, zwölf oder 14 Jahren? Schwierige Frage, werden Sie jetzt als fortschrittlich gesinnter Mensch vielleicht sagen: Was rät denn der Fachmann?
Wer bei der Beantwortung der Frage schwankt, wann die Zeit für die Aufklärung über den Blowjob gekommen ist, findet in dem Ratgeber "Sexualpädagogik der Vielfalt" Antworten. Für das Autorenteam sollte man als Heranwachsender spätestens mit zwölf wissen, wo der "Penis sonst noch stecken" könnte. Ab der Altersstufe 14 empfehlen die Fachleute die Beschäftigung mit Vibrator, "Taschenmuschi" und Lederpeitsche. "Sexualpädagogik der Vielfalt" ist nicht irgendein Ratgeber, falls Sie Zweifel an der Seriosität haben: Das Buch gilt als Standardwerk und wird von großen sexualwissenschaftlichen Institutionen empfohlen. Zu den Autoren gehören namhafte Professoren.

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Kommentar Andy

Ich weiß nicht auf welchen Planeten die Gegner der sexuellen Aufklärung leben. Hier auf der Erde ja wohl offensichtlich nicht. Ich meine, wenn man mit 6 oder 7 Jahren eingeschult wurde, dann ist man in der siebten Klasse 13 bis 14 Jahre alt. Die Pupertät beginnt für die meisten Kinder heute etwa zwischen dem 9.und dem 11. Lebensjahr. Oder anders ausgedrückt, als ich 14 Jahre alt war, hatte ich bereits mehr als 3 Jahre Wichserfahrung. :-)
Wann sollte denn eine Aufklärung stattfinden? Mit 18 oder vielleicht doch erst mit 21 Jahren?

Vom Blutspenden ausgeschlossen

Homosexueller darf nicht Blut spenden. Das Rote Kreuz verwehrt sich gegen jede Form von Diskriminierung, muss sich aber an Gesetze halten. Die Antidiskriminierungsstelle pocht auf eine Gesetzesänderung.  
Von Stefanie Tomaschitz.

Konstantin Said* lebt und studiert in Graz und hatte sich zum Plasmaspenden angemeldet. Beim Anamnesegespräch wurde er nach seiner sexuellen Orientierung gefragt. "Nachdem ich mich als homosexuell geoutet hatte, wurde ich prompt ausgeschlossen", erzählt der 22-Jährige. Der Arzt habe zwar gemeint, dass er die Frage selbst blöd finde, ihn als Homosexuellen aber dennoch auf die Sperrliste setzen müsse: "Das war wie ein Schlag ins Gesicht. Dass hier so pauschalisiert wird, ist extrem diskriminierend." 

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Dienstag, 28. Oktober 2014

Kath.net: Was meinte Kardinal Schönborn mit der Würdigung homosexueller Paare?

Man darf man aus den Worten des Kardinals nicht heraushören wollen, er hätte die Lehre der Kirche zur Homosexualität ändern wollen. 
Ein kath.net-Klartext von Bischof Andreas Laun

Salzburg (kath.net) Kardinal Schönborn habe, so hieß es in einigen Medien, die Menschlichkeit vieler homosexueller Paare gewürdigt und sich dabei vor allem auf einen ihm bekannten Fall einer eingetragenen Partnerschaft bezogen: Als der Eine krank wurde, habe sich der Andere wunderbar um ihn gekümmert, menschlich wie christlich. „Diese Dinge muss man anerkennen“, fügte der Kardinal hinzu und wandte sich gegen eine Verurteilung Homosexueller.

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Kommentar Andy

Man könnte sich die Mühe machen und jeden einzelnen Satz widerlegen und ad absurdum führen. Aber ehrlich gesagt glaube ich gar nicht das dies überhaupt notwendig ist. Kurz gesagt, es ist das ewig gleiche christlich-katholische Gesabbel. Interessant dabei ist nur zu lesen, wie sich die Kirche seit einiger Zeit dreht und windet. Denn einerseits wissen diese Leute nur zu gut, dass ihre Kirche drauf und dran ist den Anschluß zu verlieren. Im Zeitalter der weltweiten Kommunikation über das Internet, kümmern sich immer weniger Menschen um die Moraldogmen ihrer Kirche und führen statt dessen ihr Leben nach eigenen Wert- und Moralvorstellungen.Und genau diese Leute möchte man nur zu gerne wieder "einfangen" und sie in ihre Reihen eingliedern. Andererseits liegt genau da das Problem. Man kann nicht in einen einzigen Satz von Liebe und Ablehnung zugleich sprechen. Wenn zwei Menschen sich lieben und ihr Leben lang zusammen sein wollen, dann hat das doch nichts mit einer - wie sagte Bischof Andreas Laun das noch gleich - homosexuellen Versuchung zu tun. Bei aller Liebe aber bei solchen Äußerungen stellen sich einen doch die Nackenhaare auf. Homosexualität hat primär nunmal nichts mit Sexualität zu tun. (siehe Begriffserkärung) Und nach wie vor muss man darauf verweisen, dass in der ganzen Bibel nicht ein einziges Wort von Homosexualität als Form der sexuellen Orientierung steht.

Nein, ich fürchte ich muss bei meiner Meinung bleiben. Ihr Katholiken habt doch einfach nur ein Rad ab und ich wünsche euch von ganzen Herzen, dass ihr eines Tages verstehet, was für ein Unheil ihr über die Menschen gebracht habt.

Verprügelt von Vater und Bruder - Video: Schwul in Casablanca

Was es heißt, in in einer homophoben Gesellschaft schwul zu sein, zeigt die neugestartete Video-Serie des queeren Magazins Aswat ("Die Stimme") aus Marokko.

Den Anfang macht der 20-jährige Hamza aus Casablanca, der seine bittere Erfahrung mit Familie und Schulkameraden eindrücklich erzählt. "Meine Mutter hat mir Chili in den Mund gegeben, weil ich nicht so männlich war wie die Nachbarsjungen", berichtet der junge Schwule in dem knapp siebenmütigen Clip. Des Weiteren schlug ihm sein älterer Bruder die Schneidezähne aus, sein Vater verdrosch ihn mit Stöcken.



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Größte Gay-Demonstration Asiens in Taiwan

Anlässlich der 12. offiziellen Parade des “Walk in Queers´ Shoes” kamen am Wochenende zehntausende Menschen in Taiwans Hauptstadt Taipeh zusammen um zu demonstrieren.

Teilnehmer berichten davon, dass die Demonstration zur Ehe-Öffnung für Homosexuelle in Taiwan die größte seiner Art in Asien gewesen sei. Das Gay-Event für die gleichgeschlechtliche Ehe habe die Demo vom letzten Jahr, an der 65.000 Menschen teilgenommen hatten, noch an Teilnehmerzahl und Farbenreichtum übertroffen.


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Serbischer Bischof beschimpft Homosexuelle

„Das ist eine Parade des Todes und der Vernichtung, eine Parade des Mordes und der Vernichtung des menschlichen Geschlechts“, sagte der höchste kirchliche Würdenträger in diesem kleinen Adrialand nach Angaben der Medien vom Sonntag in Podgorica. Die von Extremisten bedrohte „Pride“ sei eine „Parade des Selbstmordes“, sagte der Bischof nach Darstellung seines Bistums.
Brüssel macht den Umzug zum Test für den EU-Kandidaten Montenegro, Minderheitenrechte zu schützen.

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Paragraph 175 - Bremen will Entschädigung für verurteilte Schwule

Bremen macht sich für einen Entschädigungs-Fonds für verurteilte Homosexuelle stark. Die Abgeordneten der Bürgerschaft wollen, dass sich der Senat dafür auf Bundesebene einsetzt. Es geht um 50.000 Männer, die bundesweit bis zum Jahr 1969 zu Haftstrafen verurteilt worden waren, weil sie andere Männer liebten.

Den Antrag dazu stellte die Fraktion der CDU. Alle Abgeordneten, bis auf die der Linken, stimmten dem Antrag zu. In erster Linie gehe es darum, so Peter Erlanson (Die Linke), die damaligen Urteile aufzuheben. Daraus würden sich bereits Ansprüche auf Entschädigung ergeben. 

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Prostitution - 94 Prozent der Freier wollen keine Kondome

Das neue Buch "Male Sex Work and Society" analysiert erstmals das Thema der männlichen Sexarbeit im Internet-Zeitalter – mit überraschenden Ergebnissen.
Von Kevin Clarke

Mag ja sein, dass die Geschichte der Prostitution – auch die der männlichen – weit zurückreicht. Es mag auch sein, dass es das "älteste Gewerbe der Welt" ist, mit dokumentierten Fällen von bezahlter männlicher Sexarbeit in der griechischen und römischen Antike. Aber: In der Geschichtsschreibung der Branche kommen "Male Sex Workers" (MSW) deshalb noch lange nicht vor.

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Sonntag, 26. Oktober 2014

Homo-Ehe - Von ihnen können alle noch über die Liebe lernen

Die Schweizer Röbi Rapp und Ernst Ostertag sind seit 58 Jahren ein Paar. Der Film "Der Kreis" dokumentiert ihr ungewöhnliches Leben, ihre mutige Liebe.

Vertraut sitzen sie nebeneinander, berühren sich zärtlich zwischendurch, verständigen sich durch Blicke: Seit 1956 sind die beiden beiden Schweizer Röbi Rapp und Ernst Ostertag ein Paar. Und nun, im Greisenalter, werden sie Filmstars! “Der Kreis” dokumentiert ihr ungewöhnliches Leben, ihre mutige Liebe: wie sie sich 1956 fanden, ein ungleiches Paar: hier der schüchterne Jung-Lehrer Ernst aus gutem Hause, dort der grelle Travestie-Star Röbi, Halbwaise.

Sie lernten sich bei der Organisation “Der Kreis” kennen. So hieß die damals einzige Schwulenorganisation Europas. In Zürich hielt sie rauschende Bälle ab, Gäste kamen auch aus Frankreich und Deutschland. Die Zeitschrift “Der Kreis” vernetzte Schwule auf der ganzen Welt und gab ihnen Hoffnung: das Gefühl, nicht mehr allein zu sein.


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Homo-Ehen in 6 weiteren US-Staaten anerkannt

Die US-Regierung erkennt ab sofort Homo-Ehen in den Staaten Alaska, Arizona, Idaho, North Carolina, West Virginia und Wyoming an.

Die Regierung werde nun «so schnell wie möglich» sicherstellen, dass gleichgeschlechtliche Paare in diesen Staaten die «volle Palette an Vorteilen» nach dem Bundesgesetz bekämen. Dazu gehören Ansprüche auf Rentenleistungen und Sozialhilfe für Veteranen. Das teilte Justizminister Eric Holder am Samstag mit.

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Mord und Gewalt aus Homophobie - Schwule Leichen im Keller

Das Archiv Justiz im Schwulen Museum* Berlin dokumentiert 3.500 Verbrechen gegen Homo- und Bisexuelle seit 1952 in Deutschland. Die Mordrate sinkt.
Von Robert Niedermeier

Viel Raum für die Aufbewahrung von schönen und kultivierten Dingen für die Nachwelt bieten die neuen Kellerräume des Schwulen Museums* in Berlin. Nach dem Umzug vom Kreuzberger Mehringdamm zur Lützowstraße in Tiergarten reihen sich nun meterhohe Metallregale ordentlich aneinander, dokumentieren anhand von Artikeln, Kunstwerken und Nachlässen von Kulturschaffenden die Geschichte der queeren Gemeinde.

Doch durch die regenbogenfarbene Historie zieht sich auch eine Blutspur wie ein roter Faden. 2.650 Zeitungsartikel geben Zeugnis über Gewalt, Hass und Verbrechen, gerichtet gegen Homo- und Bisexuelle. 915 Fälle von Mord und Totschlag, 21 versuchte Tötungsdelikte, 150 Vergewaltigungen, 214 Körperverletzungen und andere Verbrechen füllen vier große Schubladen mit Aktenordern aus der Zeit zwischen 1952 und 2014. Insgesamt rund 3.500 Verbrechen.

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Kirchen provozieren Gewalt Liberia: Verfolgungsdruck auf Homosexuelle nimmt zu

Nachdem katholische und protestantische Kirchen Homosexuelle zum Sündenbock für den Ebola-Ausbruch erklärt haben, gibt es mehr gewalttätige Übergriffe gegen Schwule und Lesben.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International und LGBT-Aktivisten warnen vor zunehmender Gewalt gegen Homosexuelle in Liberia. "Es gibt Berichte, dass Homosexuelle ihre Häuser verlassen und untertauchen müssen", erklärte Francois Patuel, der Amnesty-Sprecher für Westafrika. Gegenüber Reuters sagte er weiter, es gebe auch Beweise, dass die Zahl der Drohungen und Übergriffe auf Homosexuelle stark angestiegen seien.

LGBT-Aktivist Leroy Ponpon macht die christlichen Kirchen für die Verschlechterung der Situation verantwortlich: "Seit Kirchenführer Ebola zu einer Seuche erklärt haben, die Gott zur Strafe für Homo-Sex geschickt hat, eskaliert die Gewalt gegen Homosexuelle. Es wird sogar die Todesstrafe gefordert. Wir leben in Angst."

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Bildungsplan-Debatte: FAZ führt homophobe Kampagne fort

Während ein Leserbrief der SchLAu-Aufklärungsprojekte nicht abgedruckt wird, darf erneut ein Autor vor "Umerziehung der Gesellschaft" und "Förderung von Kindesmissbrauch" warnen.
Von Micha Schulze

Deutschlands homophober Rand bläst zu seinem letzten Rückzugsgefecht – und ausgerechnet die "Frankfurter Allgemeine" macht sich dabei zu seinem Zentralorgan. Bereits zum zweiten Mal in diesem Monat veröffentlichte die Traditionszeitung am Donnerstag einen polemischen Beitrag, der vor Aufklärung über sexuelle Vielfalt an den Schulen warnt.

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Akzeptanz von Schwulen und Lesben - Brauchen wir eine Heterobewegung?

Auf dem Papier kriegen Homosexuelle mehr Rechte. Nur kommt die Gesellschaft offenbar nicht ganz hinterher. Sind jetzt die Heteros gefragt?

Es beginnt mit einem Zettel am schwarzen Brett. „Ich bin schwul. Wenn ihr Fragen habt, meldet euch“. Mit diesem Aushang outet sich der Schüler eines Gymnasiums. Ein Lehrer, der den Aushang sieht, beschließt, dass man da etwas tun muss: Er setzt den Jungen neben ein Mädchen, in der Hoffnung, dass sich das mit der Homosexualität vielleicht noch gibt. Eine Geschichten aus dem Deutschland der 90er-Jahre.

Die Mutter des Jungen gründet daraufhin eine Gruppe, in der Eltern homosexueller Kinder sich austauschen können. Mittlerweile ist daraus der „Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen e. V.“ geworden, der 16 Beratungsstellen in ganz Deutschland unterhält. Es gibt etliche Vereine wie diesen.

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München will rosa Metropole werden

Schwule und lesbische Touristen sind eine begehrte Zielgruppe. Um ihre Kaufkraft wirbt die bayerische Landeshauptstadt München und setzt verstärkt auf "Gay-Marketing". 

Reise- und feierfreudig, aber nicht zu laut. Freundlich, höflich - und vor allem kaufkräftig: Schwule und lesbische Touristen haben einen hervorragenden Ruf. "Double income, no kids" (doppeltes Einkommen, keine Kinder), bringt der Sprecher des bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA), Frank-Ulrich John, die Vorzüge aus Gastgebersicht auf den Punkt. "In der Regel handelt es sich um sehr angenehme Gäste. Sie geben Geld aus, wollen gerne genießen, wollen feiern, sind dabei aber keine lauten Gäste und keine, die Probleme machen."

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Donnerstag, 23. Oktober 2014

Kardinal Kasper: "Wir werden einen Schritt auf Schwule zu machen"

Haben die Reformer auf der Synode in Rom doch gewonnen? Kardinal Walter Kasper findet: Ja. Er kündigt eine Öffnung gegenüber Homosexuellen und Wiederverheirateten an. Und sagt, was der Papst vorhat.

Von Revolution war die Rede. Ein paar Tage lang. Es schien, als würden die knapp zweihundert Bischöfe und Kardinäle auf der Familiensynode in Rom homosexuelle Partnerschaften, Paare ohne Trauschein und Wiederverheiratete neu bewerten. Freundlicher, offener. Die Kirche wollte die Kluft zwischen Lehre und Laien verkleinern. Doch am Ende der zweiwöchigen Beratungen verfehlten die entscheidenden Passagen des Abschlussdokumentes die Zweidrittelmehrheit.

Der emeritierte deutsche Kurienkardinal Walter Kasper gehörte zu den führenden Köpfen des Reformerlagers. Anstrengend sei es gewesen, sagt er. Kasper ist 81 Jahre alt. Unzufrieden wirkt er nicht.

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Nigerianischer Theologe rechtfertigt Bestrafung Homosexueller

Aus Sicht von Obiora Ike gefährdet die Gleichberechtigung von Homosexuellen den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Diese Meinung sei Konsens in Nigeria.

Der nigerianische Theologe und Afrikanist Obiora Ike hat Verständnis für die Bestrafung Homosexueller in seinem Land und in anderen afrikanischen Staaten geäußert. Wer öffentlich für die Gleichberechtigung von Homosexuellen eintrete, gefährde die "Einheit der Gesellschaft", sagte Ike der ZEIT-Beilage Christ und Welt.

Die Gesellschaft brauche in dieser Frage eine Position. Der Staat müsse die Partnerschaften seiner Bürger regeln, "weil es sonst keine Orientierung mehr gibt", ergänzte der katholische Theologe.

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Europäisches Parlament: LGBT-freundliche EU-Kommissare bestätigt

In der neuen EU-Kommission sind mit Frans Timmermans und Federica Mogherini auch zwei Politiker vertreten, die sich mit Nachdruck für LGBT-Rechte engagieren.

Das Europäische Parlament hat am Mittwoch mit 423 zu 209 Stimmen die vom Christdemokraten Jean-Claude Juncker angeführte Kommission bestätigt. Die LGBT-Intergroup im Europaparlament begrüßte das Ergebnis und zeigte sich insbesondere über den künftigen Ersten Vizepräsidenten Frans Timmermans aus den Niederlanden und die neue Außenbeauftragte Federica Mogherini erfreut.

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Filmkritik - „Coming In": Von heterophoben Homos

„Coming In" eilt der Ruf eines schwulenfeindlichen Machwerks voraus. Ab dem 23.10. läuft Marco Kreuzpaintners Komödie in den Kinos an

22.10. – Im Vorfeld sorgte „Coming in“ bereits für böses Blut. Ausgerechnet Marco Kreuzpaintner, ein schwuler Regisseur, schien sich in seinem neuen Film auf das homophobe Klischee zu berufen, dass man nur auf die Richtige oder den Richtigen treffen muss, um von seiner Homosexualität kuriert zu werden. Erinnerungen an Klassiker wie „The Fox“ kommen hoch, in dem ein hübscher Seemann eine junge Frau aus ihrer krankhaften lesbischen Beziehung befreit. Demgegenüber mag das Wort Homophobie für eine Klamotte wie „Coming In“ wie eine unzulässige Dramatisierung erscheinen.

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Mittwoch, 22. Oktober 2014

Amerikas Republikaner lernen Schwule lieben

Bei Wertethemen wie Homo-Ehe oder Marihuana-Legalisierung laufen den Republikanern die Wähler davon. Um die Partei wieder mehrheitsfähig zu machen, unterstützt die Führung nun zwei schwule Kandidaten.

Carl DeMaio sagt von sich, er sei ein "stolzer schwuler Amerikaner". Im liberalen Kalifornien ist das keine überraschende Aussage mehr. Für einen republikanischen Politiker jedoch schon. Der 39-Jährige kämpft darum, für San Diego ins Abgeordnetenhaus in Washington gewählt zu werden. Er muss dafür nicht nur den Widerstand der Demokraten überwinden, sondern auch den aus der eigenen Partei, die in weiten Teilen als schwulenfeindlich gilt und sich in ihrem Parteiprogramm klar gegen die Homo-Ehe ausspricht. "Ich gehöre zu einer neuen Generation von Republikanern", sagte DeMaio in einem Interview beim konservativen TV-Sender Fox News.

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Heftige Kritik an CDU-Politiker Irmer wegen Aussage zu Homosexualität

Wiesbaden (dpa/lhe) - Abfällige Äußerungen des hessischen CDU-Bildungsexperten, Hans-Jürgen Irmer, über Homosexualität haben heftige Proteste beim grünen Koalitionspartner und der Opposition ausgelöst. Irmer hatte in der «Frankfurter Neuen Presse» am Montag gesagt: «Homosexualität ist nicht normal. Wäre sie es, hätte der Herrgott das mit der Fortpflanzung anderes geregelt.»

Die SPD sprach von unerträglichen Aussagen. «Die Worte von Herrn Irmer stehen leider in einer Reihe von Hetzparolen, die er bereits in der Vergangenheit gegenüber Homosexuellen geäußert hat», betonte der Parlamentarische Geschäftsführer Günter Rudolph.

Schwule Hochzeiten in aller Welt - Fotoflut nach Eheöffnung

Vor einer Woche hat ein US-Bundesgericht das Verbot der Ehe von Schwulen und Lesben in Alaska als verfassungswidrig erklärt. 1998 hatte Alaska die gleichgeschlechtliche Ehe nach einer entsprechenden Volksabstimmung verbieten lassen, nun können homosexuelle Paare auch in dem nördlichsten Bundesstaat der USA heiraten. Auch in anderen US-Bundesstaaten wurde in den letzten Tagen die Ehe für Schwule und Lesben nach ähnlichen Gerichtsentscheidungen geöffnet. Schwul und lesbisch darf nun in 30 der 50 Bundesstaaten geheiratet werden.

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Russland zensiert Briefmarken von Schwulen-Ikone Tom of Finland

Der russische Abgeordnete Vitali Milonow, Mitautor des umstrittenen Gesetzes gegen „Homo-Propaganda“ in St. Petersburg, fordert das Verbot einer Sondermarke von Tom of Finland. Das Motiv der finnischen Schwulen-Ikone gilt inzwischen weltweit als Kassenschlager.

Der absurde Versuch der russischen Regierung, gegen sogenannte „Homosexuelle Propaganda“ vorzugehen, führt nun auch zur Zensur von weltbekannten Künstlern: Wie das britische Nachrichtenportal Pinknews berichtet, will der Sankt Petersburger Abgeordnete Vitali Milonow die „Tom of Finland“-Briefmarken verbieten lassen.

Der 1991 im Alter von 81 Jahren verstorbene Künstler Tom of Finland ist für seine Illustrationen schwuler Fetisch-Fantasien berühmt. Ihm zu Ehren brachte die finnische Post eine Sondermarke heraus, die innerhalb kürzester Zeit in 178 Länder der Erde verkauft wurde. Damit ist sie die am öftesten gekaufte finnische Sondermarke aller Zeiten.


Weiterlesen auf www.berliner-zeitung.de

In Russland verfolgter Homosexueller erhielt Asyl in Argentinien

28-Jähriger in Heimatland gewaltsam angegriffen

Buenos Aires - Argentinien hat einem in Russland wegen seiner Homosexualität verfolgten Mann Asyl gewährt. Der 28-Jährige habe vom Nationalen Flüchtlingskomitee des Landes einen "Flüchtlingsstatus" bekommen, teilte die Argentinische Vereinigung für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT) am Montag mit. Demnach floh der Mann bereits im vergangenen Jahr nach Argentinien.

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Homo-Hasser verhindern Boyband-Konzert

Homophobie in der kirgisischen Hauptstadt: Mehrere hundert Mitglieder einer Jugendgruppe beschuldigen die Band Kazaky, Homo-"Propaganda" zu betreiben, und verhindern deren Auftritt.

300 meist junge Menschen haben vor dem Nachtclub "Guns'n'Roses" in Bischkek für "traditionelle Werte" demonstriert und dabei das Konzert der vierköpfigen ukrainischen Boyband Kazaky verhindert. Sie beschuldigten die Band-Mitglieder, für einen homosexuellen "Lebensstil" zu werben.

Zwar ist keiner der vier Musiker schwul, allerdings wird ihr Auftritt mit nacktem Oberkörper und in Stöckelschuhen als entsprechende "Werbung" gewertet. Außerdem hatte sich ein ehemaliges Band-Mitglied als schwul geoutet. Die Homo-Gegner blockierten den Eingang zum Nachtclub, wodurch die Band nicht in das Gebäude kommen konnte.

Weiterlesen auf www.queer.de


Kommentar Andy

Ah ja - nackte, gut gebaute, muskulöse Oberkörper werden in Kirgisistan also  mit schwul gleichgesetzt. Na dann möchte ich die Heten in Kirgisistan aber besser nicht sehen.  

Sonntag, 19. Oktober 2014

Schwule und Lesben in CDU und CSU

Die Glaubenslehre, nach der gute Schwule und Lesben nur links oder grün sein können, bröckelt zunehmend. Und das ist auch gut so! Ein Kommentar von einem grün-liberalen Schwulen

Am Donnerstagabend konnten die „Lesben und Schwulen in der Union" (LSU) ihre wichtigste Veranstaltung, den Parlamentarischen Jahresempfang, zum ersten Mal im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin abhalten. Dies hat bereits im Vorfeld zu Diskussionen, vor allem am rechts-katholischen bzw. -evangelikalen Rand der Partei geführt. Besonders die Drohung der sehr kleinen, aber lautstarken Gruppe mit einem Übertritt zur „Alternative für Deutschland" wurde dabei mit Besorgnis aufgenommen.

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Kommentar Andy

Schwule und Lesben in CDU halte ich für den gleichen Witz als ob man sagen würde, Homosexuelle in der katholischen Kirche - sozusagen SchwuKa (Schwule Katholiken). Ich gebe zu, ich finde das irre witzig. Umso mehr erstaunt mich, dass es anscheinend Menschen gibt, die daraus wirklich Ernst machen. Zumindest was die CDU/CSU betrifft. 

Ergebnisse der Familiensynode im Vatikan

Die Kirche ist auch nicht besser als Putin

Die katholische Kirche öffnet sich gegenüber Homosexuellen? Von wegen. Ihre Haltung erinnert in dieser Frage vielmehr an die eines ganz bestimmten russischen Politikers. 

Einem „Erdbeben" gleich sei das, was derzeit aus dem Vatikan an Verlautbarungen zum Thema Schwule und Lesben komme. So konnte man in nahezu jeder großen internationalen Tageszeitung in den letzten Tagen zum Zwischenbericht der Familiensynode des Vatikans lesen. Gesagt haben soll das ein John Thavis, der als Vatikanologe gehandelt wird, in den USA aber lediglich als Autor für kirchliche Zeitschriften, in Europa bislang überhaupt nicht bekannt war. Und sich offensichtlich in dem Metier, das er hier beurteilen soll, nicht wirklich gut auskennt. 

Weiterlesen auf www.theeuropean.de

Kommentar Andy

Neil Patrick Harris: Schwul nach Kuss von Burt Reynolds

Intime Geständnisse in seiner Autobiografie

Wann hat Neil Patrick Harris eigentlich gemerkt, dass er schwul ist? Als ihn Schauspielkollege Burt Reynolds geküsst hat, verrät er in seiner neuen Autobiografie "Chose Your Own Autobiography".

Dort erzählt er, dass er das erste Mal vermutete, homosexuell zu sein, als er sich 1986 in den Trompetenspieler seiner Mittelschulband verknallte. Da sagte er seiner Mutter: "Ich glaube, ich bin schwul" - doch die tat dies nur als Phase ab und sagte, es würde keinen Unterschied machen, wie sehr ihn seine Eltern liebten.


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Warum Eltern keine sexuelle Vielfalt im Lehrplan dulden

Der Konflikt um das Thema sexuelle Vielfalt im Schulunterricht nimmt wieder an Schärfe zu. Gegner des Bildungsplans rund um das Aktionsbündnis ʺDemo für alleʺ rufen für Sonntag in Stuttgart erneut zu Protesten auf. FOCUS Online erklärt, warum so viele Eltern dagegen sind, dass ihre Kinder in der Schule etwas über Regenbogenfamilien und Transsexuelle lernen.
Was ist der Bildungsplan?

Bildungspläne regeln allgemein, welche Kompetenzen die Schüler erwerben sollen - und zwar fächerübergreifend. Im neuen Bildungsplan, der in Baden-Württemberg von 2016 an gelten soll, gibt es sechs sogenannte Leitperspektiven. Eine davon beschäftigt sich mit der Vielfalt und definiert, dass die Schüler lernen sollen, sexuelle, ethnische, kulturelle und religiöse Vielfalt zu akzeptieren. Dieser Punkt sorgt für heftigen Streit.

Warum kocht das Thema wieder hoch?

Der Petitionsausschuss des Landtags hat kürzlich eine entsprechende Eingabe der Gegner der Initiative "Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens" abgelehnt, die 192 000 Unterstützer fand. "Durch diese Entscheidung erwarten wir einen Mobilisierungsschub", sagte Hedwig von Beverfoerde vom Aktionsbündnis "Demo für alle". Die Gegner kritisieren die ihrer Ansicht nach geplante "Sexualisierung" des Unterrichts. Wenn es um Fragen der Intimsphäre oder die Sexualität gehe, seien in erster Linie die Eltern gefragt. Die Schule müsse dabei hinten anstehen.

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Höchstgericht stärkt Schutz homosexueller Asylwerber

Lesbischen und schwulen Flüchtlingen ist eine Rückkehr unzumutbar, wenn sie daheim ihre sexuelle Ausrichtung verheimlichen müssen, meint der Verfassungsgerichtshof.

Wien - Während Lesben und Schwule in Europa und anderen Teilen der westlichen Welt großteils gesellschaftlich akzeptiert und rechtlich gleichgestellt sind, verschlechtert sich ihre Lage anderswo zunehmend. Neue Verbotsgesetze und Verfolgung in einer Reihe afrikanischer und arabischer Länder sowie in Staaten wie Afghanistan, Pakistan und Iran zwingen Homosexuelle zu einem Leben im Verborgenen - und treiben viele in die Flucht.

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Freitag, 17. Oktober 2014

CDU lädt erstmals Homosexuelle in Zentrale ein

Zum ersten Mal dürfen die Lesben und Schwulen in der Union ihren Jahresempfang im Adenauer-Haus abhalten. Die Hauptrede hält Generalsekretär Tauber. Sein Engagement geht einigen in der Partei zu weit. 

Für Alexander Vogt ist es ein Moment, auf den er seit Jahren wartet. Am Donnerstagabend wird er den Parlamentarischen Jahresempfang der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) eröffnen. Das wäre noch nichts Besonderes. Das bringt das Amt des Vorsitzenden des Verbandes so mit sich. Besonders ist der Ort: das Konrad-Adenauer-Haus in Berlin. Ihre wichtigste Veranstaltung durfte die LSU noch nie in der Parteizentrale der CDU abhalten.

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Kommentar Andy

Na darauf hat die Welt doch gewartet. Schwule Konservative die zu dämlich sind sich daran zu erinnern, welche Partei dafür verantwortlich war, das zwischen 1949 und 1968 mehr als 100.000 Homosexuelle, nur allein wegen ihrer sexuellen Orientierung zu Gefängnishaft verurteilt wurden. Eine Partei die den Schwulen und Lesben Deutschlands seit mehr als 60 Jahren nichts unversucht lässt, eine Gleichberechtigung zu verhindern. Eine Partei die sich bis auf den heutigen Tag dagegen sträubt, die Unrechtsurteile des §175 aufzuheben und die Opfer entsprechend zu entschädigen. Glauben diese Leute wirklich, dass man ausgerechnet mit der CDU etwas erreichen kann was die Schwule und Lesben vorwärts bringt? Andererseits denke ich ehrlich gesagt nicht, dass diese Leute das überhaupt wollen. Denn wer in die CDU eintritt, verfügt doch meist ohnehin über genügend finanzielle Mittel das er sich sein Recht ganz einfach kaufen kann. Das oder man ist halt einfach blöd.

Höchstgericht stärkt Schutz homosexueller Asylwerber

Lesbischen und schwulen Flüchtlingen ist eine Rückkehr unzumutbar, wenn sie daheim ihre sexuelle Ausrichtung verheimlichen müssen, meint der Verfassungsgerichtshof.

Wien - Während Lesben und Schwule in Europa und anderen Teilen der westlichen Welt großteils gesellschaftlich akzeptiert und rechtlich gleichgestellt sind, verschlechtert sich ihre Lage anderswo zunehmend. Neue Verbotsgesetze und Verfolgung in einer Reihe afrikanischer und arabischer Länder sowie in Staaten wie Afghanistan, Pakistan und Iran zwingen Homosexuelle zu einem Leben im Verborgenen - und treiben viele in die Flucht.

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Wer bekommt die Top-Level-Domain .gay?

Wer darf in Zukunft die Domains unter der Endung .gay vergeben? Diese Frage scheint sich zu einem Politikum zu entwickeln, nachdem der einzige Bewerber aus der Community, die Dotgay-Initiative, vorerst gescheitert ist. Sie konnte nicht die Punktzahl erreichen, die notwendig ist, um einem speziellen Bewerber den Vorrang zu geben, bevor der Meistbietende den Zuschlag bekommt.

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London: 'Attitude'-Award an Conchita Wurst

Ihr Sieg beim Song Contest war der 'Moment des Jahres'

Und wieder wurde Conchita Wurst geehrt: Die Gewinnerin des Song Contests hat in London bei der Gala des Schwulenmagazins „Attitude“ den „Moment of the Year“-Preis erhalten.

Nach Ansicht der Jury bei den „Attitude Awards“ war der Gewinn des europäischen Musikwettbewerbs durch Conchita Wurst ein Meilenstein. Denn der Sieg wurde auch als Zeichen der internationalen Solidarität mit der schwul-lesbischen Community gesehen.


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Neil Patrick Harris moderiert Oscar-Show

Nachdem dieses Jahr die lesbische Komikerin Ellen DeGeneres die Oscar-Verleihung moderierte, übernimmt im kommenden Jahr ein schwuler Schauspieler die Rolle des Gastgebers.

Der 41-jährige Neil Patrick Harris wird die 87. Academy Awards in Los Angeles moderieren. Das teilte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences mit, die die Gala seit 1929 ausrichtet. Die nächste Oscar-Verleihung findet am 22. Februar 2015 statt und wird dann zur Hauptsendezeit im Network ABC live übertragen. Die Nominierungen für die Oscar-Verleihung sollen einen Monat zuvor am 15. Januar bekanntgegeben werden.

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Donnerstag, 16. Oktober 2014

Vatikan: Scheinheiliger Schlag ins Gesicht von Schwulen und Lesben

So frustrierend es für diejenigen ist, die lange darauf gehofft und hingearbeitet hatten: An der Position des Vatikans zu Homosexuellen hat sich gar nichts verändert. Jetzt über den Vatikan zu jubeln ist ein Schlag ins Gesicht homosexueller Menschen. 
Ein Kommentar von David Berger

Einem „Erdbeben" gleich sei das, was derzeit aus dem Vatikan an Verlautbarungen zum Thema Schwule und Lesben komme, urteilt die „Süddeutsche" - im Ton ganz ähnlich äußern sich alle großen Medien bis hin zu allen möglichen Homo-Blogs: Man kann fast den Eindruck gewinnen, die katholische Kirche habe sich über Nacht zur homo-freundlichsten Institution weltweit gewandelt.

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Irland: 77 Prozent befürworten Ehe-Öffnung für Homosexuelle

Referendum könnte mit einem Erdrutsch für die Öffnung der Ehe ausgehen

In Irland ist die Unterstützung für die Öffnung der Ehe stark angestiegen. Eine Volksabstimmung über das Thema, die voraussichtlich im Mai 2015 stattfinden soll, könnte zum Triumph zur Befürworter werden, wenn die Daten einer aktuellen Umfrage halten.

So haben 67 Prozent der Befragten gemeint, sie wollen für die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule in Irland stimmen. 20 Prozent waren dagegen drei Prozent gaben keine Antwort, der Rest war unentschlossen. Hochgerechnet würde das heißen, dass bei der Abstimmung bis zu 77 Prozent der Iren für die Ehe-Öffnung stimmen würden.


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Kirgisistan: Parlament in erster Lesung für Verbot von "Homo-Propaganda"

Ein Gesetzentwurf, der auch Haftstrafen für "Werbung" für Homosexualität vorsieht, fand eine breite Mehrheit. LGBT-Aktivisten fordern internationale Proteste.

Trotz internationaler Kritik hat das kirgisische Parlament am Mittwoch in erster Lesung mit großer Mehrheit für ein Gesetz gegen "Homo-Propaganda" gestimmt. Für das Gesetz sprachen sich 79 Abgeordnete aus, nur sechs (nach manchen Medienberichten sieben) stimmten dagegen. Es würde nach einer dritten Lesung und einer Unterzeichnung durch den Präsidenten in Kraft treten.

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Reaktion auf Resolution des UN-Menschenrechtsrates - Palau legalisiert Homosexualität

Der kleine Inselstaat Palau hat sein Strafgesetzbuch überarbeitet und sieht homosexuelle Handlungen fortan nicht mehr als Straftat an.

Das Gesetz ist bereits seit Ende Juli in Kraft, wurde aber erst diese Woche offiziell vorgestellt. Zuvor standen auf homosexuelle Handlungen zehn Jahre Haft.

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Community-Bewerbung für Top Level Domain .gay abgeschmettert

Nachdem die ICANN dem Unternehmen Dotgay LLC .gay nicht als Community-TLD überlassen hat, monieren Kritiker das Vergabeverfahren.

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) will die Top Level Domain .gay meistbietend unter den vier angetretenen Bewerbern versteigern. Der einzige Bewerber Dotgay LLC, der sie als sogenannte Community-TLD für die schwul-lesbische Szene betreiben wollte, ist mit seinem Antrag bei der ICANN gescheitert. Die Verbindung zwischen dem Begriff .gay mit der "Community" der Schwulen und Lesben sei nicht zwingend, urteilten die Gutachter der Economist Intelligence Unit.

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Mittwoch, 15. Oktober 2014

Bischöfe warnen vor Zugeständnissen an Schwule

Die Bischöfe in Rom haben auf Wunsch von Papst Franziskus einen Zwischenbericht zur Sexualmoral veröffentlicht. Er signalisiert Reformwillen. Nun gehen die ersten mächtigen Oberhirten auf Distanz.

Eigentlich ist ja noch gar nichts entschieden. Ob sich der Umgang der katholischen Kirche mit wiederverheirateten Geschiedenen, Paaren ohne Trauschein oder Homosexuellen ändern wird – und wenn ja, wie –, wird wohl noch bis ins nächste Jahr offenbleiben. Die knapp 200 Bischöfe und Kardinäle, die derzeit in Rom über Reformen der katholischen Sexual- und Familienmoral beraten, haben bisher lediglich ein erstes Zwischenergebnis präsentiert. Da ist nur vage von "neuen Wegen" die Rede, von "mutigen Entscheidungen", die nötig seien. Aber für manche Synodenteilnehmer ist das offenbar schon zu viel des Guten.

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Kirche wird sensibler - und wertet doch ab

Homosexuelle Menschen könnten die katholische Kirche bereichern, heißt es in der Synode in Rom. Das klingt nach einer Morgendämmerung in der Kurie. Doch der Widerspruch folgt sogleich.


Von Rudolf Neumaier
 
Was die römische Kurie am Montag von der Bischofssynode verlauten ließ, klingt nach einer Morgendämmerung. Homosexuelle Menschen könnten die katholische Kirche mit ihren "Gaben und Eigenschaften" bereichern, hieß es im Zwischenbericht. Diese Töne sind neu. An der ablehnenden Grundhaltung der Kirche und ihrer maßgebenden Kleriker gegenüber Lesben und Schwulen wird sich dennoch nichts ändern. Die Bischöfe verweisen weiterhin auf "die moralischen Probleme", die nach ihrer Auffassung "mit homosexuellen Partnerschaften verbunden sind". Gleichgeschlechtliche Beziehungen könnten niemals der Ehe von Frau und Mann gleichgestellt werden.

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Kehrtwende in der katholischen Kirche 

Vatikan geht auf Schwule und Lesben zu


Die Führung der katholischen Kirche geht einen Schritt auf Schwule und Lesben zu. Homosexuelle könnten die christliche Gemeinschaft mit ihren "Gaben und Eigenschaften" bereichern, heißt es in einem Zwischenbericht des Vatikan bei einer Tagung von rund 200 Bischöfen zum Thema Ehe und Familie. Erstmals wird darin die Frage aufgeworfen, ob die Kirche Schwule und Lesben willkommen heiße und ihnen einen "brüderlichen Platz" in den Gemeinden anbieten könne, ohne die katholischen Wertvorstellungen zu verletzen.

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Kommentar Andy

Was genau mit dem Satz "Homosexuelle könnten die christliche Gemeinschaft mit ihren "Gaben und Eigenschaften bereichern" eigentlich gemeint ist, weiss nur der Papst und Gott allein. Denn Homosexualiät wird schließlich nach wie vor von der Kirche strikt abgelehnt bzw. geleugnet. Die Art wie Homosexuelle lieben, wie sie ihre Beziehungen, ja ihr gesamtes Leben führen, bleibt in der katholischen Kirche völlig aussen vor. Aber genau das ist es doch was einen Menschen ausmacht. Was für Gaben und Eigenschaften bleiben bei einen Menschen denn übrig, wenn ich die wichtigsten Bereiche von vornherein ausklammere? Wie will man jemanden die Liebe Gottes vermitteln, wenn die menschliche Liebe in beleidigender und geradezu grotesker Art und Weise geleugnet wird? Eine Antwort auf diese Fragen wird die katholische Kirche wohl auch in Zukunft schuldig bleiben.



Dienstag, 14. Oktober 2014

Medienkritik kath.net - Relatio bringt keine Änderung der Lehre, sondern des Tonfalls

Vatikanbeobachter sollten in den Zwischenbericht der Synode nicht hineinlesen, was sie gerne hören möchten. Das Interesse an der Relation weise vielmehr auf eine völlig andere Veränderung hin, schreibt Elizabeth Dias im Kommentar in der „Time“.

Vatikan (kath.net) Was bedeutet die „relatio post disceptationem“, der Zwischenbericht der Bischofssynode? Dies fragt Elizabeth Dias in ihrem Kommentar im amerikanischen Nachrichtenmagazin „Time“ und stellt fest: „Vielleicht hat es Kardinal Tagle am besten beschrieben, als er am Montag bei der [vatikanischen] Pressekonferenz mit einem Lächeln sagte: „Das Drama geht weiter“. Die relatio bestätige mehrfacht, dass die Ehe zwischen Mann und Frau stattfinde, an diesem Punkt gebe es keine Änderung.

Weiterlesen auf www.kath.net




Kommentar Andy

Ich muss zugeben, dass ich ein diebisches Vergnügen dabei empfinde, wie sich derzeit die katholische Kirche windet und wendet, nur um das Unvermeidliche noch etwas länger hinauszuzögern. Natürlich wird es innerhalb der Kirche immer Geistliche geben, die den Bezug zur Realität schon lange verloren haben und auch nicht gewillt sind, ihn in absehbarer Zeit wieder herzustellen. Aber es gibt eben auch zunehmend Bischöfe, die sich der Dramatik der Ergebnisse der letzten Papstumfrage bewusst sind. Bei dieser Umfrage hat sich herausgestellt, dass die Mehrheit der Katholiken sich bei Konflikten mit Glaubensfragen wie bsw. Verhütung, vorehelichen Sex, Wiederverheiratung oder Homosexualität, sich einfach über die Moralvorstellungen und Glaubensdogmen der Kirche hinwegsetzt und statt dessen eigene Ziele und Werte verfolgt. Nicht nur, dass der katholischen Kirche die Menschen in Schaaren davonrennen, für viele Menschen sind die, in vielen Fällen menschenverachtenden Moraldogmen schlichtweg bedeutungslos geworden. Worte die man zwar hört, jedoch völlig problem- und folgenlos mit Nichtbeachtung strafen kann. Und nun hat der neue Papst also einen neuen Tonfall angeschlagen. 

USA: Bundesrichter kippt Verbot von Homo-Ehe in Alaska

(ap) Ein Bundesrichter hat das Verbot der Homo-Ehe im amerikanischen Gliedstaat Alaska für unzulässig erklärt. Die bisherige Regelung sei ein Verstoss gegen das per Verfassung verbriefte Recht auf gleiche Behandlung vor dem Gesetz, sagte Timothy Burgess am Sonntag. Damit gab er fünf homosexuellen Paaren Recht, die im Mai gegen den 1998 von Alaskas Wählern gebilligten Gesetzeszusatz geklagt hatten, der die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau festlegt. In ihrem Antrag forderten die Kläger auch eine Rücknahme von Gesetzen, wonach in anderen Gliedstaaten oder Ländern geschlossene Homo-Ehen in Alaska nicht anerkannt seien.

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,,Seien Sie ganz Sie selbst"

Schwul oder lesbisch – in immer mehr britischen Sozietäten darf man sich dazu bekennen

Stonewall ist der Name einer Kneipe in New York, in der Schwule nach einer Razzia in den 1960-er Jahren zum ersten Mal aufbegehrten und für ihre Rechte auf die Straße gingen. Heute steht der Name Stonewall vor allem für eine Organisation mit Sitz in London. Auch sie engagiert sich für Schwule und Lesben, allerdings längst nicht mehr mit Protestmärschen und Demonstrationen, sondern im Wirtschaftsleben – in rund 650 Behörden und Unternehmen in Großbritannien und neuerdings auch in Kanzleien. Man kann sagen, dass Stonewall damit in Großbritannien eine Schlagkraft entwickelt hat, der sich viele Arbeitgeber nicht mehr entziehen können.

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Schottland: Lesben und Schwule dürfen als Ehepaar ins neue Jahr

Ab Silvester können homosexuelle Paare in Schottland heiraten

In Schottland werden schwule und lesbische Paare als Eheleute ins neue Jahr gehen. Wie das News-Portal „PinkNews“ berichtet, hat die schottische Regierung heute Einzelheiten über die Öffnung der Ehe bekanntgegeben.

Demnach tritt der „Marriage and Civil Partnership (Scotland) Act“, der die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnet, am 16. Dezember in Kraft. Da zwischen Bestellung des Aufgebots und Schließung der Ehe nach schottischem Recht 15 Tage liegen müssen, werden die ersten Paare deshalb am 31. Dezember 2014 heiraten.


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Interview mit dem südafrikanischen Imam Muhsin Hendricks: "Der Islam gibt uns Spielraum zum Denken"

Muslimisch und schwul – für Muhsin Hendricks ist das kein Widerspruch. Wer den Koran richtig interpretiere, sagt der Imam aus Südafrika, wisse, dass Homosexualität keine Sünde ist. Jannis Hagmann hat sich mit dem Imam unterhalten.

Herr Hendricks, Sie kommen aus einer muslimischen Familie in Südafrika. Wann haben gemerkt, dass Sie schwul sind?

Muhsin Hendricks: Als ich fünf Jahre alt war, auch wenn ich das Wort "schwul" noch nicht kannte. Aber mein Verhalten war sehr unmännlich. Als ich in die Pubertät kam, fühlte ich mich erstmals von einem Jungen in meiner Klasse angezogen und mir wurde klar, dass ich in Schwierigkeiten steckte. Mein Großvater war Imam und predigte, dass es diese Menschen gibt, die in die Hölle kommen. Da fragte ich mich: Bin ich schlecht? Bin ich einer von denen? Das zwang mich herauszufinden, warum mich dieser gnädige und barmherzige Gott nicht akzeptieren sollte.

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Homosexualität als willkommener Schatz

Kardinal Ratzinger urteilte noch: "Anomalie". Jetzt schlägt der Vatikan einen anderen Ton beim Thema Homosexualität an: Schwule und Lesben könnten die Kirche bereichern.

Allein dass bei der aktuellen Bischofssynode über Homosexualität in der Katholischen Kirche gesprochen wird, dürfte als positives Zeichen gedeutet werden: Die Führung der Katholischen Kirche geht einen Schritt auf Schwule und Lesben zu. So klingt es zumindest auf dem Papier, das der Vatikan heute veröffentlichte, nachdem rund 200 Bischöfe mehrere Tage zum Thema Familie im Vatikan getagt hatten.

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Deutsch statt schwul — Die Homosexuellen in der AfD

Wir dachten zuerst, es sei Satire, aber es gibt sie wirklich: die Bundesinteressengemeinschaft „Homosexuelle in der AfD“. Und letzte Woche hat sie sich neu aufgestellt. Nun ist die AfD allerdings nicht gerade die Partei, die sich in Sachen Rechte für LGBT irgendwie stark macht. Im Juni 2013 hatte man einen Stand beim schwulen Berliner Motzstraßenfest. Der Landesverband hatte sich im Vorfeld (vermutlich auch, um nicht den letzten Rest Credibility auf dem Fest zu verlieren) „ohne Vorbehalte“ für völlige steuerliche Gleichstellung von Homo- und Heteropaaren ausgesprochen. Sofort wurde das aber von der Bundespitze der Partei revidiert. Schwulenrechte seien lediglich ein „politischer Nebenkriegsschauplatz“ und nicht „identitätsstiftend“.
Weiterlesen auf www.vice.com



Kommentar Andy

Homosexuelle in der AfD? Ach nun kommt aber - natürlich ist das ein Scherz? Als was soll man das denn sonst verstehen?
Zitat:
Also sind Sie eher deutsch als schwul?
Ja. 
Aha, also doch nicht richtig schwul. Vielleicht nur so ein ganz klein wenig angeschwult, oder besser noch - bineugierig. Wer kennt solche Situationen nicht selbst aus seinen täglichen Alltag.
Als was fühlen sie sich, Mann oder Deutscher? Ich bin in erster Linie Deutsche/r.

Könnte allerdings auch sein, das es sich in Wirklichkeit um Heten handelt, die nur so tun als wären sie schwul. Weshalb? Ganz einfach, damit man großspurig darauf herumreiten kann, das es innerhalb der schwulen Comunity auch anderslautende Stimmen gibt. OK. war nur so ein Gedanke von mir. Aber eines dürfte ja wohl klar sein, wir haben es hier ganz sicher nicht mit ganz normalen Menschen zu tun. Was auch immer diese Leute geraucht, geschnupft, eingenommen oder sich gespritzt haben. Es hat ihnen offensichtlich nicht gut getan.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Katholisch und schwul: Der Gottesdienst für Homosexuelle

Homosexuelle Handlungen gelten in der Kirche als Sünde. Dennoch feiern Schwule und Lesben in München einmal im Monat den Gottesdienst. Und sie hoffen dabei auf den Papst.
Von Sarah Ritschel

Wenn sie singen, klingt es wie in einem Kloster. „Herr, gib uns Mut zum Glauben, an dich, den einen Herrn.“ Etwa 50 Männer sind an diesem Sonntagabend zur Messe in die Münchner Kirche St. Paul gekommen, manche jung, viele schon älter. Frauen sind kaum darunter. Und wenn, dann gehören sie nicht zu den Männern. Denn am zweiten Sonntag im Monat ist die Regenbogenfahne über dem Altar ausgebreitet: In St. Paul findet ein Gottesdienst für Schwule und Lesben statt.




Kommentar Andy

Das hat die Welt noch gebraucht. Katholische Schwule, streng gläubig und dazu auch noch rückständig und erzkonservativ bis ins Mark. Ja, ich glaube, das wird entgültig die Wende im Bestreben nach Gleichberechtigung in Bezug auf die sexuelle Orientierung bringen.

Genderfragen und Homosexualität: Osteuropa dreht das Rad zurück

In Osteuropa haben sich die katholische Kirche und die Rechtspopulisten in einer unheiligen Allianz zusammengetan. Zielscheibe sind Feministinnen und Menschen, deren sexuelle Orientierung nicht dem von ihnen postulierten «zivilisatorischen Erbe» entsprechen. Entgegen der EU-Menschenrechtsstandards.

Die Rechtspopulisten Osteuropas sind geschickt bei ihren Hasstiraden gegen ihnen nicht genehme Menschengruppen. Sie fordern öffentlich ein Ende des Denkverbots wie es zu Zeiten des Kommunismus' galt. Sie wollen Meinungsfreiheit – und beanspruchen für sich damit das Recht, anti-homosexuelle und anti-feministische Hassreden verbreiten zu dürfen.

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Kommentar Andy

Der Artikel ist in Ordnung, was mich ehrlich gesagt doch etwas entsetzt hat, sind viele Leserkommentare. Offenbar ist die Schweiz nicht einmal annähernd so modern und aufgeschlossen wie ich bisher immer dachte.

Kampf um Anerkennung "sexueller Vielfalt" - Petition gegen Bildungsplan abgelehnt

In Baden-Württemberg torpedieren Homo-Gegner weiter den neuen Bildungsplan. Dabei haben sie im Petitionsausschuss auf Granit gebissen – und waren anschließend empört.

Der Petitionsausschuss des baden-württembergischen Landtags hat am Mittwoch eine Eingabe gegen den Bildungsplan abgelehnt. Die Petition war im Januar vom Realschullehrer Gabriel Stängle überreicht worden, mehr als 180.000 Homo-Gegner hatten sie unter dem Titel "Zukunft – Verantwortung – Lernen: Kein Bildungsplan 2015" unterzeichnet (queer.de berichtete). Kritisiert wird darin, dass im von der grün-roten Landesregierung erarbeiteten Bildungsplan Schülern fächerübergreifend vermittelt werden soll, dass Homo- und Transsexuelle als gleichwertige Menschen anzusehen sind. Stängle und seine Anhänger halten das für eine "Sexualisierung der Kinder".

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Kommentar Andy

Ich frage mich, was haben die Unterstützer dieser Petition eigentlich erwartet? Das man nur einige tausend Stimmen zu sammeln braucht damit man jede Entscheidung der Landesregierung rückgängig machen kann? Man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass die Demokratie und vor allen nicht die parlamentarische Demokratie einfach nicht so primitiv funktioniert.

Homosexuellen-Ehe in Italien - Schwule und Lesben protestieren gegen Regierungserlass

Italiens Innenminister Alfano verbietet den Kommunen, im Ausland geschlossene Homo-Ehen ins Amtsregister einzutragen. Bürgermeister sowie Schwulen- und Lesbenvereinigungen lehnen sich dagegen auf.

Einen wahren Sturm der Entrüstung hat Italiens Innenminister Angelino Alfano mit einem Rundschreiben an die Präfekten des Landes ausgelöst. Der Minister vom «Neuen rechten Zentrum» verbot den Stadtverwaltungen, Eheschliessungen von homosexuellen Paaren, die im Ausland geheiratet haben, ins Amtsregister einzutragen. «Ich gehorche nicht», lautete die prompte Antwort des linksdemokratischen Bürgermeisters von Bologna, Virginio Merola.

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Schwuler AfD-Landeschef wegen Volksverhetzung angeklagt

Der Rostocker Stadtrat Holger Arppe, Vorsitzender der Alternative für Deutschland in Mecklenburg-Vorpommern, soll jahrelang gegen Ausländer und Muslime gehetzt haben.

Während sich die Bundesinteressengemeinschaft Homosexuelle in der AfD am letzten Wochenende mit dem Grundgesetz ablichten ließ (queer.de berichtete), ist ein schwuler Parteifunktionär mit dem Strafgesetzbuch in Konflikt gekommen: Holger Arppe, AfD-Landesvorsitzender in Mecklenburg-Vorpommern, wurde bereits Mitte September von der Staatsanwaltschaft Rostock wegen Volksverhetzung angeklagt.

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Freitag, 10. Oktober 2014

AfD protestiert gegen Conchita Wursts Auftritt

Die Österreichischen Grünen verstanden es als Zeichen von Freiheit, als sie die ESC-Gewinnerin Conchita Wurst nach Brüssel einluden, um in der Mittagspause eine Auswahl ihrer und anderer Songs zu performen. Die populäre Künstlerin sollte für Homo-Ehe und freie Geschlechterwahl eintreten - zum Leidwesen von Beatrix von Storch und der AfD.



Während sich in der Mittagspause zahlreiche Abgeordnete und Mitarbeiter vor dem Parlament versammelten, um der 20-minütigen Rede von Conchita Wurst mit anschließender Gesangseinlage zu lauschen, protestierte die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch laut- und bildstark.

Französische Homo-Gegner als Protestmittel

Von Storch ließ es sich nicht nehmen, aus ihrem Fenster ein Plakat der französischen Organisation "Manif Pour Touts" zu hängen, welches ein heterosexuelles Paar mit zwei Kindern zeigte.

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Kommentar Andy

Die AfD schon wieder. Was soll man dazu schon sagen. Rechtes assoziales Gesindel eben. In bester Tradition aller rechter Parteien der letzten 100 Jahre. Lauthals Freiheit rufen, aber in Wahrheit pausenlos gegen Bürgerrechte hetzen. Großspurig für mehr Demokratie werben, aber noch nicht mal wissen wie Demokratie überhaupt funktioniert. Statt dessen propagiert man, eine Mehrheit könnte einer Minderheit vorschreiben, wie sie zu leben hat.


Katholischer Erzbischof warnt vor Homo-"Propaganda"

Die Vernichtung der menschlichen Identität – das ist nach Ansicht des mächtigsten lettischen Katholiken die Folge der Gleichbehandlung von Homosexuellen.

Der Erzbischof von Riga warnt in drastischen Worten vor Homo-Rechten: Im Interview mit einem Aktivisten der christlichen Lobbygruppe "Campaign Life Coalition" aus Kanada erklärte Zbigņevs Stankevičs, dass der Westen für die Akzeptanz von Homosexualität "werben und diese aufzwingen" wolle. "Wir stehen unter Druck", so Stankevičs am Rande der Sondersynode in Rom, in der katholische Bischöfe derzeit über die Sexualmoral diskutieren.

Der 59-jährige Geistliche erklärte außerdem: "Homosexuelle Beziehungen vernichten unseren Identität – nicht nur unsere christliche Identität, sondern auch unsere menschliche Identität, die Identität von Man und Frau." Dies müsse die katholische Kirche im politischen Kampf um Homo-Rechte klarstellen. Dabei habe die Kirche nichts gegen Homosexuelle, "aber wir müssen die Lüge und den Mangel an Wahrheit in solchen Beziehungen ansprechen". Homosexualität, so Stankevičs, sei sündhaft und dürfe nicht "beworben" werden.

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Nigerianischer Erzbischof: „Wir sind gegen Aufzwingen einer Sexkultur“

Am Mittwoch befassten sich die Teilnehmer nach Angaben des Vatikansprechers Federico Lombardi auch mit den besonderen Problemen von Familien im Zeitalter der Globalisierung und der Krisen. Dabei kamen insbesondere Redner aus afrikanischen Bistümern zu Wort. Dort bestehe die Gefahr, dass ein starker westlich-säkularer Einfluss die religiösen und kulturellen Traditionen der afrikanischen Katholiken zerstöre, sagte der Erzbischof der nigerianischen Diözese Jos, Ignatius Kaigama. Dies betreffe insbesondere die massive Propagierung der Empfängnisverhütung.

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Kommentar Andy

In Zeiten einer immer weiter zunehmenden Aufklärung über das Internet verstrickt sich die katholische Kirche zunehmend in haarsträubende Widersprüche. Wobei immer die gleichen Themen auftauchen. Beispielsweise die strikte Leugnung der Homosexualität als sexuelle Orientierung und Diffamierung als "Sexkultur", Homosexualität sei angeblich übertragbar und deshalb müsse man anständige Menschen auch davor schützen. Homosexualität wäre gegen die Natur usw. Das in afrikanischen Ländern in denen der Bildungsstand entsprechend niedrig ist und das Internet noch kaum eine Bedeutung hat, so etwas noch geglaubt wird, dürfte kaum verwundern. Aber in vielen entwickelnten Industrieländern, in denen sich die Menschen selbstständig über solche Themen informieren und austauschen können, muten derartige mittelalterlichen Vorstellungen einfach nur lächerlich und albern an. Hierin dürfte auch die wahre Angst der afrikanischen Geistlichen begründet sein. Das der Geist der Aufklärung auf Afrika überspringt und die Zeit der allgegenwärtigen Allmacht der Kirchen vorbei sein könnte. Glücklicherweise kann man jedoch auf Dauer die Wahrheit nicht geheimhalten und irgendwann werden auch die Menschen in Afrika erkennen was wahr und rechtens ist.

Estland erlaubt die Homo-Ehe

Ab 2016 können schwule und lesbische Paare ihre Partnerschaft amtlich eintragen lassen. Estland ist die erste Ex-Sowjetrepublik, die eine Homo-Ehe erlaubt. Doch in der Bevölkerung ist das neue Gesetz äußerst umstritten.

Die Abstimmung im Parlament verlief äußerst knapp. Mit nur zwei Stimmen Mehrheit sprachen sich Abgeordneten für die Zivilehe für gleichgeschlechtliche Paare aus. Mit "Ja" votierten 40 Parlamentarier, 38 stimmten dagegen, zehn enthielten sich der Stimme. Parlamentspräsident Eiki Nestor begrüßte die Annahme des Gesetzes. "Allein der Umstand, dass dieses Gesetz verabschiedet wurde, wird die Gesellschaft toleranter machen" sagte Nestor.

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Donnerstag, 9. Oktober 2014

Frankreich: Schönborn unterstützt Massendemos der Homo-Hasser

Tausende Franzosen demonstrierten gegen künstliche Befruchtung für Lesben und Leihmutterschaft

In Frankreich haben die Gegner einer Gleichstellung von Lesben und Schwulen am Sonntag erneut demonstriert. In Paris und Bordeaux hat die Gruppe „Manif pour tous“ erneut eine Großdemo organisiert. Es waren die ersten von dem Bündnis organisierten Proteste seit acht Monaten. Im letzten Jahr hatte die Vereinigung vergeblich versucht, die Öffnung der Ehe in Frankreich zu verhindern. Diesmal waren Lesben, die gerne ein Kind haben würden, das Hauptziel der Demonstranten.
Mit ein Grund für die Demonstrationen war die Entscheidung des höchsten französischen Berufungsgerichts, dass verheiratete lesbische Frauen in Frankreich die Kinder ihrer Partnerinnen adoptieren dürfen, auch wenn sie durch künstliche Befruchtung entstanden sind.

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Brite wegen Homosexualität in Marokko verurteilt: 'Gefängnis ist wie KZ'

70-Jähriger wurde nach Großbritannien abgeschoben

Jener Brite, der wegen homosexueller Handlungen in Marokko zu vier Monaten Haft verurteilt wurde, wurde freigelassen und nach Großbritannien abgeschoben. Dort beschreibt er das Gefängnis in dem nordafrikanischen Land als „Konzentrationslager“.
Der 70-jährige Ray C. aus der Grafschaft Kent wurde letzten Monat während eines Urlaubs in Marrakesch festgenommen, als er dort eine Internet-Bekanntschaft besuchte. Letzte Woche wurde er schuldig gesprochen, „homosexuelle Handlungen“ vollzogen zu haben und zu vier Monaten Haft im Zentralgefängnis von Marrakesch verurteilt.

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Conchita Wurst wirbt vor EU-Parlament für mehr Toleranz

Conchita Wurst hat vor dem EU-Parlament in Brüssel fehlende Gleichberechtigung von Homosexuellen angesprochen. Die Sängerin war einer partei- und länderübergreifende Einladung gefolgt.

Bei einem Auftritt vor dem Europaparlament in Brüssel hat Travestie-Star Conchita Wurst für mehr Toleranz geworben. "Wir müssen die Arbeit fortsetzen, denn das Ziel - Respekt für alle - ist noch nicht erreicht", sagte die vollbärtige Eurovision-Siegerin am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Europaparlament. Bei einem anschließenden Konzert vor hunderten Zuhörern in der verregneten belgischen Hauptstadt sang Conchita Wurst, die mit bürgerlichem Namen Thomas Neuwirth heißt, unter anderem den Cher-Hit "Believe".

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Mittwoch, 8. Oktober 2014

Urteil: Oberster US-Gerichtshof legalisiert Homo-Ehe in fünf Bundesstaaten

Gegner der Homo-Ehe haben in den USA eine juristische Niederlage erlitten. Der Oberste Gerichtshof des Landes hat der gleichgeschlechtlichen Ehe in fünf weiteren Bundesstaaten den Weg geebnet.

Washington - Sieg für Unterstützer der Homo-Ehe in den USA: Der Supreme Court in Washington hat die gleichgeschlechtliche Ehe in fünf weiteren Bundesstaaten faktisch legalisiert. Das höchste Gericht wies am Montag Klagen aus Indiana, Oklahoma, Utah, Virginia und Wisconsin gegen die Hochzeit von schwulen und lesbischen Paaren ab.

Damit können Homosexuelle in 23 Staaten sowie in der Hauptstadt Washington heiraten. Experten gehen davon aus, dass demnächst in 30 der insgesamt 50 US-Staaten die Homo-Ehe erlaubt sein wird.

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Jamaika: 91 Prozent sehen Homosexualität als Straftat an

Auf Jamaika gibt es nur wenige Menschen, die Schwule nicht strafrechtlich verfolgen wollen: Laut einer Umfrage der Zeitung "Gleaner" sprechen sich 91 Prozent der Bevölkerung für die Fortsetzung der Bestrafung von männlichen Homosexuellen aus.

In der Umfrage, die am 6. und 7. September unter 1.208 Einwohnern Jamaikas durchgeführt wurde, erklärten nur fünf Prozent, dass das Gesetz zur Verfolgung von Homosexuellen auf der Insel abgeschafft werden sollte. Vier Prozent hatten keine Meinung.


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Kommentar Andy

Ich würde wirklich sehr gerne wissen, welchen Einfluß der Bildungsgrad einer Gesellschaft auf die Einstellung zum Thema Homosexualität hat. Denn es dürfte wohl unbestreitbar feststehen, dass die Bildung und Aufklärung in vielen homophoben Ländern, bsw. in Afrika, ausserordentlich hohe Defizite aufweist.  

Abgesehen davon, ist natürlich die Zahl der Befragten mit gerade mal 1.208 Personen viel zu niedrig angesetzt als das man die Antworten wirklich ernst nehmen könnte.

Erster Weltkongress schwul-lesbischer Katholiken

Zum ersten Mal treffen sich in Portugal homosexuelle Katholiken aus mehreren Kontinenten zu einem Kongress.

In der südportugiesischen Küstenstadt Portimão hat am Montag der erste Weltkongress von homosexuellen Katholiken begonnen. In der dreitägigen Laien-Veranstaltung wollen 28 Gruppen aus Europa, Australien sowie Nord- und Südamerika "die Rolle von Homosexuellen in der Kirche der Gegenwart" debattieren. Aus Deutschland nimmt unter anderem das "Netzwerk katholischer Lesben" an der Veranstaltung teil. Die Aktivisten planen, einen Organisation für katholische Schwule und Lesben zu gründen.

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Kommentar Andy

Ähm... was bitte? Homosexuelle Katholiken? Ich denke, das ist ein gutes Beispiel dafür, dass Religionen tatsächlich rein gar nichts mit einen gesunden Menschenverstand zu tun haben. Ich werde wohl nie verstehen, weshalb Menschen ein derart hohes Maß an Selbstzerstörung aufbringen können und sich freiwillig den unmenschlichen Doktrien der großen Weltreligionen unterordnen. Denn mit dem Glauben an sich, hat das ja gar nichts zu tun. Selbst in der Bibel steht nichts davon geschrieben, dass man sich für seinen Glauben einer ganz bestimmten Religion unterzuordnen hat.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Staatshomophobie - Marokko: Brite wegen Homosexualität im Gefängnis

Wegen eines Online-Dates mit einem anderen Mann in Marrakesch muss ein britischer Tourist für vier Monate hinter Gitter.

Ein 69-jähriger Tourist aus England ist in Marokko verhaftet und zu vier Monaten Gefängnis wegen Homosexualität verurteilt worden.

Wie britische Zeitungen berichten, wurde Ray Cole aus der Grafschaft Kent bereits vergangenen Monat in Marrakesch festgenommen, weil er sich zuvor mit einem Marokkaner online verabredet hatte. Er wurde gemeinsam mit einem Marokkaner an einer Bushaltestelle vehaftet.


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Anglikanische Priester ermutigen homosexuelle Bischöfe zu Coming-out

Rund 300 Priester und Gemeindemitglieder der Kirche von England haben in einem Brief homosexuelle Bischöfe aufgefordert, zu ihrer sexuellen Orientierung zu stehen und sich zu ihren geheimen gleichgeschlechtlichen Partnern zu bekennen.

In einem ungewöhnlichen "Liebesbrief" riefen die Unterzeichner die Bischöfe auf, die homosexuell oder bisexuell sind, "Mut und Überzeugung" zu zeigen und zu ihrer sexuellen Orientierung offen zu stehen, wie die britische Zeitung "Sunday Telegraph" berichtete. Auch Geistliche anderer Kirchen schlossen sich der Aufforderung an.

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Digitales Kunstprojekt sorgt für Ärger in der Schwulen-Szene

Der Künstler Dries Verhoeven chattet über eine Dating-App mit Homosexuellen. Die Postings werden öffentlich an eine Wand am Heinrichplatz projiziert. Das sorgt in der Berliner Schwulen-Szene für Ärger.

Ein Kunstprojekt in Kreuzberg hat für Empörung und eine Debatte über Datenschutz gesorgt. Der niederländische Künstler Dries Verhoeven chattet dabei noch bis Mitte Oktober über eine Dating-App für Homosexuelle mit Nutzern aus der Umgebung, berichtete die "Berliner Zeitung". Die Unterhaltungen aus dem Internet werden öffentlich sichtbar an eine Wand am Heinrichplatz projiziert. Die Nutzer bleiben dabei zwar anonym, ihre Fotos waren bislang aber wohl nicht ausreichend verfremdet.

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Coming out unter Bankern

Die Commerzbank fördert das Outing von Mitarbeitern mit eigenen Workshops. Ein Mitarbeiter erzählt seine Geschichte. 

Seit 25 Jahren arbeitet Holger Reuschling in der Commerzbank. Der Tag, der sein Berufsleben verändert hat, liegt nicht lange zurück, der Banker erinnert sich genau: Es war im Frühjahr, der Konzern hatte seine Führungskräfte zum Meeting in den Taunus geladen. Jeder in dem frisch zusammengewürfelten Team hatte sich vorzustellen: Was haben Sie gemacht? Worauf sind Sie stolz?

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Sonntag, 5. Oktober 2014

Medienkritik - NWZ Online Leserbrief - Zustimmung mit Toleranz verwechselt

Betrifft: „Streit um Sexualkunde-Pläne“, Titelseite, 17. September

SPD und Grüne zeigen sich entsetzt, dass „50 Prozent der Mädchen und 70 Prozent der Jungen Lesben und Schwule nicht gut oder gar nicht gut finden“. Das heißt, dass die anderen 50 Prozent der Mädchen und 30 Prozent der Jungen Homosexuelle gut oder sehr gut finden oder dass sie ihnen egal sind. Dieses Umfrageergebnis sorgt bei Rot/Grün für Entsetzen? Man fordert mehr Toleranz – bei so viel Zustimmung?

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Kommentar Andy

Mein lieber Hartmut Schulze, es tut mir leid dir sagen zu müssen, dass du leider überhaupt nichts verstanden hast. Aber hey - es gibt auch positive Neuigkeiten. Leute wie du es bist, sind der allerbeste Beweis für die dringende Notwendigkeit einer besseren Aufklärung bezüglich der sexuellen Orientierung in den Schulen. Wo soll man bei deinen Leserbrief überhaupt anfangenHerzlichen Glückwunsch! Du hast es geschafft die Maximalanzahl an Fehlern in diesen kurzen Text unterzubringen. 
 
Du sprichst von Homosexualität, meinst dabei aber ausschließlich Sex. Das Homosexualität lediglich eine sexuelle Orientierung ist die zwar neben vielen anderen Faktoren auch Sex beinhaltet aber eben doch sehr viel mehr ist, davon hast du offensichtlich nicht mal einen leisen Schimmer. So ist es auch kein Wunder wenn du alle möglichen Begriffe  wie sexuelle Identität, sexuelle Vielfalt und praktizierte Spielarten munter miteinander vermischst. Sexualkunde wird deiner Meinung nach verantwortungsvoll unterrichtet? Tja, zu dumm aber auch, das Homosexualität nur zu einen Bruchteil mit Ficken zu tun hat. Sorry, aber bei so viel Nachholebedarf weigere ich mich ehrlich gesagt zu glauben, dass so etwas wie du wirklich Lehrer sein kann.
 
Ach und übrigens - im antiken Griechenland war Homosexualität niemals akzeptiert, sie wurde noch nicht einmal toleriert. Es gab lediglich einige Varianten des schwulen Sex zwischen Erwachsenen und nicht nicht volljährigen Jugendlichen die toleriert wurde. Von der Homosexualität als eine Form der sexuellen Orientierung hatten die antiken Griechen nicht mal den Schimmer einer Ahnung. Nur mal so als Tipp nebebei. 

 
 

Box-Legende gegen Homophobie

Box-Legende gegen Homophobie: Dariusz Michalczewski, jahrelanger Box-Weltmeister im Halbschwergewicht, engagiert sich in Polen gegen Homophobie.

Mit dem Schild "Ich unterstütze LGBT, weil ich in einem Land leben möchte, in dem meine homosexuellen Freunde nicht diskriminiert werden" ließ sich der weltbekannte Boxer mit dem Spitznamen "Tiger" für die Anti-Homophobie-Kampagne KPH fotografieren.

Der 46-jährige heterosexuelle Familienvater war von 1994 bis 2003 Weltmeister im Halbschwergewicht - mit 23 Kämpfen hält er dort den Rekord für die meisten Titelverteidigungen in Folge. In seiner Profikarriere blieb über den Zeitraum von zwölf Jahren ungeschlagen.


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Warum schwule Priester perfekt für die katholische Kirche sind

Etwa 40 % der katholischen Priester sind homosexuell. Gleichzeitig verurteilt ihre Kirche schwulen Sex aufs Schärfste. Wie passt das zusammen?
Durch den menschenverachtenden Kreuzzug der ISIS wird die Frage nach der Bedeutung der Religion im Zusammenhang der Menschenrechte mit einer neuen Heftigkeit gestellt. Gerade auch dort, wo es um Rechte von Schwulen und Lesben geht.

In unserem Kulturkreis spielen die drei Religionen, die ihren gemeinsamen Ursprung bei dem Patriarchen Abraham sehen, die größte Rolle: Judentum, Christentum, Islam. In ihren Gründungsurkunden und den davon ausgehenden Traditionen verurteilen sie alle die gleichgeschlechtliche Liebe als „schwere Sünde", „Unzucht", „Abscheulichkeit"

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Kunstaktion stellt Schwule bloß

Für eine vom Theater Hebbel am Ufer (HAU) initiierte Performance veröffentlicht ein Künstler seinen Online-Chat mit schwulen Männern - ohne, dass die Chatpartner davon wissen. Einer fühlt sich nun "digital vergewaltigt" und will juristisch gegen die Veranstalter vorgehen..

Ein Kunstprojekt sorgt für Ärger. Seit Donnerstag hat ein niederländischer Künstler am Heinrichplatz in Kreuzberg einen verglasten Container aufgestellt. In dem chattet er mit schwulen Männern über die in der Szene weit verbreitete Dating-App Grindr. Auf einer LED-Wand hinter ihm können Passanten die Kommunikation mitverfolgen: Alle Gespräche, die Profilnamen – sie sehen sogar die Profilfotos der Männer. Die Bilder waren zunächst kaum verfremdet und in Negativfarben zu sehen.

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Kommentar Andy

Meine Kritik beginnt bereits bei der Überschrift, denn eigentlich haben "Schwule" damit rein gar nichts zu tun sondern allenfalls Internetuser. Ob es sich nun um Schwule, Bi- oder vielleicht doch Heterosexuelle handelt mag man vielleicht mutmaßen. Eine besondere Rolle spielt es hingegen nicht.

Das diese Aktion völlig daneben ist, ich denke, darauf muss man nicht extra hinweisen. Denn das Datenschutzgesetz betrifft nun einmal nicht nur Unternehmen und Organisationen sondern auch jeden einzelnen Bürger privat. Außerdem ist mir ehrlich gesagt der Beweggrund nicht ganz klar. 
Zitat:
"Cornelius Puschke sagte, „der Künstler möchte einen Raum zum Nachdenken darüber schaffen, wie wir uns geben, wenn wir online sind. Warum vertrauen wir jemandem über Grindr mehr als einer Person auf dem Heinrichplatz?“
Also ich sehe das ganz anders. Vertrauen im Internet? Natürlich gibt es auch die typische Vertrauenseeligkeit mancher Jugendliche, ganz klar. Aber es gibt auch genügend anderer Beispiele. Bei Onlineplattformen wie bsw. Planetromeo hat mehr als zwei Drittel der angemeldeten User kaum etwas Persönliches über sich im Profil stehen. Und mehr als Hälfte aller User haben kein aussagekräftiges Bild von sich. Vertrauen im Internet würde für mich irgendwie doch anders aussehen.

Kamerun: Sieben Verhaftungen wegen Homosexualität

Laut Polizei sind alle Männer 'Wiederholungstäter'
03.10.2014 | 14:09 | von Andreas Markus

In Kamerun sind gestern sieben Männer verhaftet worden, weil sie schwul sein sollen. Die Polizei nahm sie bei einer Razzia in der Hauptstadt Yaoundé fest. Sie wirft ihnen homosexuelles Handlungen und Prostitution vor.

Auf die Spur kam die Polizei den Männern durch aufmerksame Nachbarn. Diese haben den Beamten erzählt, dass öfter weiblich wirkende Männer in das Haus gehen würden. Daraufhin legten sich die Polizisten auf die Lauer. Als die gesamte Gruppe im Haus war, stürmten sie es.


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Donnerstag, 2. Oktober 2014

Christliche Homo-Gegner - Mexiko: Tausende protestieren gegen Ehe-Öffnung

In Saltillo, der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Coahuila, sind am Sonntag tausende Homo-Gegner gegen die geplante Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben auf die Straße gegangen.

Organisiert wurde die Demonstration von christlich-konservativen Organisationen, die die Gleichbehandlung von Homosexuellen als "Angriff auf die Familie" bezeichneten. Die Teilnehmer der Protestaktion zeigten Transparente mit Aufschriften wie "Gott hat Mann und Frau erschaffen, um eine Familie zu gründen".

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Outing in der Schule: Beim Herrn Professor kocht sein Mann

Dem Outing von LehrerInnen widmet sich neuerdings "Eduqueer", eine Initiative für lesbisch/bi/schwule, Trans- und Inter-LehrerInnen
"Was haben Sie am Wochenende gemacht, Herr Professor?" Anhand dieser harmlosen Frage erläutert Frank Gassner, Lehrer für bildnerische Erziehung an einem Wiener Gymnasium, die Problematik. "Sage ich: Ich habe mit meinem Freund einen Ausflug gemacht? Oder mit meinem Lebensgefährten?" Er hat sich für Letzteres entschieden und sich auch in der Schule geoutet. Erst vor der Kollegenschaft und der Direktorin, dann auch in den Klassen, die er unterrichtet.

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anyway.tv Schwul-lesbisches Jugendfernsehen startet in Köln

In Köln geht ein neues Fernsehprojekt von und für schwule, lesbische, bisexuelle und trans* Jugendliche sowie junge Erwachsene an den Start: anyway.tv.
Hinter anyway.tv verbirgt sich eine Fernsehredaktion, in der du bestimmst, was produziert und gesendet wird. Angesiedelt ist die Redaktion im Jugendzentrum anyway, dass unter anderem durch die erfolgreiche Webserie „Julian“ viele queere YouTube-Zuschauer_innen bewegt hat.

Wie arbeite ich als Fernsehjournalist? Worauf muss ich achten, damit ich die richtigen Bilder für einen Fernsehbeitrag drehe? Wie funktioniert ein Schnittprogramm? Die Antworten auf diese Fragen kannst du demnächst bei anyway.tv lernen. Denn für die Redaktion suchen wir junge Queers zwischen 14 und 27 Jahre, die Lust haben, selbst vor oder hinter der Kamera aktiv zu werden – sei es als Kamerafrau_mann, Journalist_in, Moderator_in oder Cutter_in.

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Mittwoch, 1. Oktober 2014

Paragraf 175: Kaum Hoffnung auf schnelle Rehabilitierung

Wegen seiner Homosexualität war er einst eingesperrt worden, am Montag traf Klaus Born Bundesjustizminister Heiko Maas (siehe Bild des Tages). Im Interview erklärt der 69-Jährige, wie das Gespräch verlaufen ist und warum er trotz positiver Signale aus der Bundesregierung nicht an eine schnelle Rehabilitierung der "175er" glaubt.

Von Dennis Klein

queer.de: Wie war Ihre Begegnung mit dem Justizminister?

Klaus Born: Die Atmosphäre war überraschend sehr locker. Wir haben zwei Stunden mit dem Minister gesprochen. Zunächst habe ich mich bei ihm für seine Rede beim Charity-Dinner [der Hirschfeld-Stiftung] bedankt, und ich habe ihm dann meine Lebensgeschichte erzählt. Ich habe ihm erzählt, dass ich im Gefängnis gesessen habe. Ich habe ihm erzählt, dass man damals dachte, ich könnte die anderen Insassen "anstecken" – also schwul machen.


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Kommentar Andy

meiner Meinung sollte man auf jeden einzelnen CDU-Politiker mit dem Finger zeigen und ihm sagen was für elende heuchlerische Scheisskerle sie doch eigentlich sind. Nach dem Motto, den ganzen Tag die Klappe meilenweit aufreissen, von wegen Demokratie und Freiheit und Selbstbestimmung aber wenn es darauf ankommt findet man sogar Urteile auf Grund von nationalsozialistischen Unrechtsgesetzen gut und richtig. Immerhin war dser Paragraf 175 das einzige Gesetz welches fast unverändert vom dritten Reich übernommen wurde. 

Allerdings ist mir natürlich auch die Problematik dieser ganzen Sache bewusst. Bisher war es so, dass alles was nach 1949 in der neuen Bundesrepublik an Gesetzen erlassen und angewendet wurde menschenrechtlich völlig in Ordnung war. Mehrmals hat sogar das oberste Bundesverfassungsgericht in den fünfziger und sechziger Jahren die verfassungsmäßigkeit des Paragrafen 175 bestätigt. Und nun stellt  man fest, dass diese Urteile an sich schon Unrecht waren und 1994 sich sogar der Deutsche Bundestag für ergangenes Unrecht auf Grund dieses Paragrafen offziell entschuldigt hat. Konnte man bisher immer unbedenklich auf andere mit den Fingern zeigen wenn es um Unrecht ging, ist man nun selbst der Beschuldigte und es stellt sich die große Frage, wenn es bei Schwulen und dem Paragrafen 175 zu solchen Unrecht kommen konnte, was schlummert womöglich noch alles im Verborgenen? Kein Wunder das gerade die Partei welche die Hauptverantwortung an diesen Unrecht trägt überhaupt kein Verlangen nach Aufklärung hat.



ZDF lädt AfD-Politiker zu Talk über Homo-Ehe

Bundesvorstand Konrad Adam hält eine Gleichstellung von Lebenspartnerschaften mit der Ehe für "grotesk".
Wer nur laut genug gegen Homosexuellen-Rechte pöbelt, der hat einen Platz in öffentlich-rechtlichen Talkshows so gut wie sicher. Der neueste Beweis für die traurige These: Die ZDFinfo-Talkshow "log in" ("Die Sendung für Deine Meinung"), die zum Thema Homo-Ehe bereits einmal die fundamentalistische Theologin Gabriele Kuby eingeladen hatte, fährt unter anderem zu diesem Thema in der morgigen Ausgabe AfD-Bundesvorstand Konrad Adam auf. 

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Kommentar Andy

Berichte wie dieser wundern mich schon lange nicht mehr. Zwar gibt es bei den öffentlich-rechtlichen Sendern einen Programmbeirat. Und es gibt auch strenge Gesetze welche die Zusammensetzung dieses Gremiums regeln. Aber dieser Programmbeirat besteht nunmal hauptsächlich aus konservativen Kotzbrocken. Zumdem haben sich bei ARD und ZDF in allen Chefpositionen viele Parteimitglieder der großen beiden Parteien breitgemacht, denn schließlich kann man niemand einen Job nur allein wegen der Parteizugehörigkeit verbieten. Lobbyarbeit pur, genauso wie in der Wirtschaft. Und da gibt es immer noch geistig verblödete Mitmenschen die allen Ernstes an die mediale Freiheit glauben. Meine Güte, so viel naive Dummheit muss doch eigentlich schweineweh tun.

Homo-"Heiler" erzielt juristischen Erfolg gegen NDR

"Panorama" darf nicht mehr einen Reportage-Ausschnitt verbreiten, in dem ein Arzt den Reporter wegen seines Schwulseins behandelt.

Das Oberlandesgericht Hamburg hat es dem NDR mit einer Einstweiligen Verfügung verboten, Teile einer Reportage des Magazin "Panorama – Die Reporter" über Homo-"Heiler" in Deutschland zu verbreiten. Das berichtet die "Hamburger Morgenpost".

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Kommentar Andy

Was soll das noch? Der Bericht wurde gesendet und fertig. Mag sein das sich hin und wieder ein paar wenige Zuschauer für einen älteren Bericht im Internetarchiv interessieren. Aber eigentlich ist es wie bei Zeitungen. Nichts ist so uninteressant wie die Zeitung von gestern. Hätte es der besagte Arzt dabei belassen, keine Sau hätte sich ernsthaft dafür interessiert, am allerwenigsten die Krankenkassen. Hat früher kaum ein Schwuler von der Existenz dieses Arztes gewusst, so ist zumindest der Name mittlerweile in aller Munde. Ein typischer Fall wo jemand nicht kapiert hat, wie Medien funktionieren.   

Sisi sagt Schwulen den Kampf an

Aus Angst vor den Muslimbrüdern haben viele ägyptische Schwule den Militärputsch gegen Mohammed Mursi unterstützt. Doch seit Abdulfattah Al-Sisi an der Macht ist, hat sich ihre Lage dramatisch verschlechtert.

»Homophobie ist nicht revolutionär« stand im Frühjahr 2013 für einige Monate über einem Graffiti zweier sich küssender Männer an den Mauern der Amerikanischen Universität in Kairo. Die Uni grenzt an den Tahrir-Platz und an die Mohammad-Mahmoud-Straße, wo ägyptische Bürger 2011 und 2013 ihre Präsidenten zu Fall brachten und dazwischen regelmäßig gegen Militärherrschaft, Islamismus und Polizeigewalt demonstrierten. Seit Sicherheitskräfte im November 2011 bei Protesten in der Mohammad-Mahmoud-Straße über 40 Menschen töteten, ist die Straße ein Symbol des Widerstands. Aus ihren Mauern wurde eine Galerie, die den Opfern und Gegnern der herrschenden Eliten in unzähligen Graffitis ein Denkmal setzt. So auch – wenngleich eher kurz – der Schwulenszene in Ägypten

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Freiwilligenorganisation hilft jungen Homosexuellen in Not

Homosexualität ist in Russland ist ein gesellschaftliches Tabu. In diesem Umfeld haben es lesbische und schwule Jugendliche besonders schwer sich zu entwickeln. Sie finden Unterstützung bei der Organisation Kinder-404.
Homosexualität ist in Russland kein Thema – so hätte es gerne die Regierung. In der Öffentlichkeit ist Homosexualität tabu. Oft sind Homosexuelle gewalttätigen Übergriffen ausgesetzt. Das ist besonders hart für junge Leute. Sie haben oft niemanden, dem sie sich anvertrauen könne, wenn sie feststellen, dass sie lesbisch oder schwul sind. Die Redakteurin und Journalistin Elena Klimowa hat daher das Projekt Kinder-404 ins Leben gerufen.

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