Der Vorstand des Vereins “Berliner CSD e. V.”, so lautet eine massive
Kritik, deeskaliert nicht. Mehr noch: Trotz erheblicher Kritik an der
geplanten Umbenennung des CSD in “STONEWALL” zementiert der “Berliner
CSD e. V.” diese neue Bezeichnung immer weiter, zum Beispiel dadurch,
indem das Titelbild der Facebookseite verändert wurde. Dort prangt nun
ein “STONEWALL ist (…) regenbogenbunt”. 18 Personen aus der
LGBT-Community wollen jetzt die Spaltung und planen die Gründung eines
neuen “Förderverein Hauptstadt CSD.” Sechs von ihnen saßen am
vergangenen Freitag auf einem Podium, um Interessierte über ihre Pläne
zu informieren und zu diskutieren. 300 Einladungen sollen versandt
worden sein, gekommen sind 34. Bevor es losgehen konnte, gab es
Verstimmungen. Ein junger Mann beklagte sich wortreich, dass er vor der
Tür warten und sich in eine Liste eintragen musste. Geschenkt. Evidenter
war es, dass ein anderer junger Mann, der offenbar vom Vorstand des
“Berliner CSD e. V.” zur Beobachtung entsandt wurde, aufgefordert werden
musste, Tonbandmitschnitte zu unterlassen. Fortan schrieb er kräftig
mit und lieferte ab und an Verteidigungsbeiträge. Als hiernach der
Podiumsvertreter Ralf Gregor Lipus verkünden musste, es seien wohl
deshalb so wenige Pressevertreter anwesend, weil jemand vom “Berliner
CSD e. V.” in Telefonaten mit Redakteuren behauptet habe, das Treffen
falle aus, begannen sich im Auditorium Unmut und Erstaunen abzuwechseln.
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Dienstag, 18. März 2014
Streit um St. Patrick's Day in den USA
Organisationen wollen keine Lesben und Schwulen dabei haben - Sponsoren und Politiker springen ab
Heute ist St. Patrick’s Day - und während in Irland, wo der katholische Heilige gewirkt hat, auch schwule und lesbische Gruppen selbstverständlich bei den zahlreichen Paraden mitmarschieren, wird diese Frage in den USA zum Politikum.
Etwa zwölf Prozent der US-Amerikaner haben irische Wurzeln. Deshalb ist das Land rund um den 17. März grün gefärbt. Besonders ausgelassen wird in Boston und New York gefeiert, dem Zentrum der US-Iren.
Doch dieses Jahr müssen die großen Paraden ohne die Bürgermeister der Städte auskommen. Martin Walsh, der Bürgermeister von Boston, erklärte, er wolle nur teilnehmen, wenn auch eine Gruppe homosexueller Kriegsveteranen mitmarschieren dürfe. „Ich bin genauso irisch wie alle anderen. Es gibt keinen Grund dafür, vor allem nicht im Jahr 2014“, so Walsh zum „Time“-Magazin. Für die meist streng katholischen Veranstalter ein Affront: „Sie wollen nicht St. Patrick ehren, sondern nur die Aufmerksamkeit auf sich ziehen“, ärgert sich Bill Donohue, der Präsident der Katholischen Liga. Dementsprechend aussichtslos sind auch die Verhandlungen zwischen Veranstaltern und LGBT-Iren - was durch sprichwörtlichen Starrkopf der Iren nicht unbedingt leichter gemacht wird.
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Heute ist St. Patrick’s Day - und während in Irland, wo der katholische Heilige gewirkt hat, auch schwule und lesbische Gruppen selbstverständlich bei den zahlreichen Paraden mitmarschieren, wird diese Frage in den USA zum Politikum.
Etwa zwölf Prozent der US-Amerikaner haben irische Wurzeln. Deshalb ist das Land rund um den 17. März grün gefärbt. Besonders ausgelassen wird in Boston und New York gefeiert, dem Zentrum der US-Iren.
Doch dieses Jahr müssen die großen Paraden ohne die Bürgermeister der Städte auskommen. Martin Walsh, der Bürgermeister von Boston, erklärte, er wolle nur teilnehmen, wenn auch eine Gruppe homosexueller Kriegsveteranen mitmarschieren dürfe. „Ich bin genauso irisch wie alle anderen. Es gibt keinen Grund dafür, vor allem nicht im Jahr 2014“, so Walsh zum „Time“-Magazin. Für die meist streng katholischen Veranstalter ein Affront: „Sie wollen nicht St. Patrick ehren, sondern nur die Aufmerksamkeit auf sich ziehen“, ärgert sich Bill Donohue, der Präsident der Katholischen Liga. Dementsprechend aussichtslos sind auch die Verhandlungen zwischen Veranstaltern und LGBT-Iren - was durch sprichwörtlichen Starrkopf der Iren nicht unbedingt leichter gemacht wird.
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Montag, 17. März 2014
Homophobie-Debatte
Verein Leo verteidigt sich
Homosexualität, so schrieb der Vorsitzende von Leo e.V. in Bennungen Bernhard Ritter, sei keine Krankheit im medizinischen Sinne. Damit verteidigte er sich und seinen Verein gegen Vorwürfe, Homophobie zu schüren. Wochen nach dieser Erklärung lud der Verein nun Mitglieder und Einwohner der Gemeinde Bennungen im Landkreis Mansfeld-Südharz zu einem Bürgerforum. Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Bergner machte dabei klar, dass er zu dem Verein steht.
Nach heftigen Diskussionen hat sich der Verein Leo den Fragen der Einwohner von Bennungen gestellt. Zu der Veranstaltung kamen rund 50 Teilnehmer, darunter auch viele Vereinsmitglieder. Der Vorsitzende, Bernhard Ritter, wehrte sich dabei gegen Vorwürfe, der Verein verbreite homosexuellen-feindliche Thesen. Der Verein helfe stattdessen Menschen in Lebenskrisen, betonte Ritter.
Weiterlesen auf www.mdr.de
Homosexualität, so schrieb der Vorsitzende von Leo e.V. in Bennungen Bernhard Ritter, sei keine Krankheit im medizinischen Sinne. Damit verteidigte er sich und seinen Verein gegen Vorwürfe, Homophobie zu schüren. Wochen nach dieser Erklärung lud der Verein nun Mitglieder und Einwohner der Gemeinde Bennungen im Landkreis Mansfeld-Südharz zu einem Bürgerforum. Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Bergner machte dabei klar, dass er zu dem Verein steht.
Nach heftigen Diskussionen hat sich der Verein Leo den Fragen der Einwohner von Bennungen gestellt. Zu der Veranstaltung kamen rund 50 Teilnehmer, darunter auch viele Vereinsmitglieder. Der Vorsitzende, Bernhard Ritter, wehrte sich dabei gegen Vorwürfe, der Verein verbreite homosexuellen-feindliche Thesen. Der Verein helfe stattdessen Menschen in Lebenskrisen, betonte Ritter.
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Nordische Botschaften: Kundgebung gegen Homophobie
Fußballfans gegen Homophobie ist ein
bekannter Berliner Verein. Aktivisten des schwedischen Ablegers
Fotbollssupportrar mot homofobi wurden in Malmö bei einer Aktion zum
Frauentag angegriffen, der Gründer der Initiative liegt seit dem im
künstlichen Koma.
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Gleichstellung von Homosexuellen
Mehr Rechte bei Adoptionen
Die Bundesregierung hat die weitere Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften im Adoptionsrecht auf den Weg gebracht. Das Kabinett beschloss einen entsprechenden Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas.
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Schwule und Lesben: Kabinett erweitert Adoptionsrecht für homosexuelle Partnerschaften
Die Große Koalition tastet sich an die Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften heran. Das Kabinett hat die sogenannte Sukzessivadoption gesetzlich geregelt. Gegen die gemeinsame Adoption eines Kindes durch Schwule und Lesben sperrt sich die Union aber weiterhin.
Berlin - Vor einem Jahr hat das Bundesverfassungsgericht die Sukzessivadoption für zulässig erklärt. Demnach können Schwule und Lesben ein von ihrem eingetragenen Lebenspartner bereits adoptiertes Kind nachträglich ebenfalls adoptieren.
Nun hat die Bundesregierung diese Vorgabe gesetzlich umgesetzt. Das Kabinett beschloss am Mittwoch, dass ein adoptiertes Kind eines Lebenspartners auch von dem anderen Partner adoptiert werden darf. Bislang ist eine solche Sukzessivadoption nur heterosexuellen Paaren erlaubt.
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Litauen verschiebt eine Verschärfung des "Anti-Homo-Propaganda"-Gesetzes
Bei Vorabstimmung Mehrheit der Abgeordneten für größere Einschränkungen
Das Gesetz sieht Geldstrafen für die „Verachtung von Familienwerten“ vor. Dazu könnten auch Lesben- und Schwulenparaden sowie öffentliche Reden, Druckerzeugnisse und audiovisuelle Materialien, welche die Anliegen von LGBTI unterstützen, gehören. Das Justizministerium kritisierte die Bestimmungen seien zu ungenau.
Bei einem Verstoß drohen Strafen zwischen 300 und 900 Euro, im Wiederholungsfall betragen die Strafen bis zu 1800 Euro. Eingebracht wurde das Gesetz von Petras Gražulis, Abgeordneter der rechtsnationalen „Partei für Recht und Ordnung“. Er hat bereits in den letzten Jahren publikumswirksam gegen Rechte für Lesben und Schwule demonstriert und kampanisiert.
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Portogal lehnt Homo-Adoption ab
Die Adoption durch Homo-Paare bleibt in Portugal verboten. Eine entsprechende Entscheidung des Lissabonner Parlaments erzürnt auch Konservative.
Niederlage für Schwule und Lesben im erzkatholischen Portugal: Das Parlament in Lissabon hat der Einführung eines eingeschränkten Adoptionsrechts für homosexuelle Paare einen Riegel vorgeschoben. Der von der oppositionellen Sozialistischen Partei (PS) eingebrachte Gesetzentwurf wurde am Freitag bei vier Enthaltungen mit einer knappen Mehrheit von 112 zu 107 Stimmen abgelehnt.
Bei der Abstimmung in zweiter Lesung votierten fast alle Abgeordneten der konservativen Regierungskoalition von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho dagegen. Bei der Abstimmung in erster Lesung im Mai 2013 hatte das Parlament den Entwurf noch gebilligt.
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Niederlage für Schwule und Lesben im erzkatholischen Portugal: Das Parlament in Lissabon hat der Einführung eines eingeschränkten Adoptionsrechts für homosexuelle Paare einen Riegel vorgeschoben. Der von der oppositionellen Sozialistischen Partei (PS) eingebrachte Gesetzentwurf wurde am Freitag bei vier Enthaltungen mit einer knappen Mehrheit von 112 zu 107 Stimmen abgelehnt.
Bei der Abstimmung in zweiter Lesung votierten fast alle Abgeordneten der konservativen Regierungskoalition von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho dagegen. Bei der Abstimmung in erster Lesung im Mai 2013 hatte das Parlament den Entwurf noch gebilligt.
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