Donnerstag, 27. Februar 2014

Homophobie in Russland

Bombendrohung und Schikanen

aw. Moskau All die schönen Worte über Gleichheit und Freiheit, über das neue, moderne Russland, die an den Winterspielen in Sotschi gesagt worden waren, hatten sich schon damals wie Hohn angehört. Schliesslich wurden an Ort und Stelle Demonstrationen verboten und Kritiker weggesperrt. Noch unglaubwürdiger wirkten sie am Mittwoch in Moskau bei der Eröffnung der Open Games. Der Auftakt des ersten schwul-lesbischen Sportfestivals in Russland mit 330 Teilnehmern aus sechs Nationen war von erheblichen Problemen überschattet. Eine Pressekonferenz konnte nicht planmässig stattfinden, da angeblich eine Bombendrohung eingegangen war. Vor Ort wurde den Veranstaltern zudem mitgeteilt, dass die Lokalität auf Drogen untersucht werden müsse. Sicherheitskräfte mit Hunden rückten an.

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