Montag, 18. November 2013

Homosexuelle empören sich über den Bundesrat

Eine Initiative der CVP will nebenbei die Ehe als Gemeinschaft zwischen Mann und Frau in der Verfassung festschreiben. Der Bundesrat hat das Begehren durchgewinkt – entgegen einer anderslautenden Empfehlung.
Der Bundesrat hat Ende Oktober die Volksinitiative gegen die Heiratssstrafe ans Parlament überwiesen und zur Annahme empfohlen: Das Anliegen der Initiative ist bis weit in linke Kreise hinein populär: Verheiratete Paare sollen steuerlich nicht gegenüber Konkubinatspaaren benachteiligt werden. Nun machen Homosexuellen-Organisationen gegen die Initiative mobil und rufen für Samstag zu einer Demonstration in Bern auf. Sie stören sich allerdings nicht am eigentlichen Anliegen der Initiative, sondern am Wortlaut, der nebenbei die Ehe als «Lebensgemeinschaft von Mann und Frau» festlegt (Tagesanzeiger.ch/Newsnet berichtete). Bis heute schweigt sich die Bundesverfassung darüber aus, was die Ehe ist; sie stellt einzig fest, dass das Recht auf Ehe besteht.

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